Spawn Poster

„Spawn“ kehrt aus der Hölle zurück

Alexander Jodl  

Dem alten Höllenhund „Spawn“ scheint man in Hollywood wohl noch eine zweite Chance geben zu wollen.

Spawn“ – die Abenteuer des höllischen Kämpfers, der erst als Söldner vom Auftraggeber, später dann vom Höllenfürsten gelinkt wurde – war Mitte der 90er einer der populärsten Comics. Kein Wunder, dass sein Werdegang vom Mörder zu einem mit der Menschheit erstaunlich wohlmeinenden Dämon bereits 1997 verfilmt wurde. Das Ergebnis war allerdings weit weniger populär – was damit zusammenhänge könnte, dass es, abgesehen von den Spezialeffekten, fast noch unterirdischer war als Spawns höllische Heimat.

Die Figur des von der Unterwelt ausgespuckten Höllenwesens hatte aber was. Ebenso, die verschiedenen Dämonen und sonstiges Gelichter, gegen die Spawn seine Heimatstadt New York verteidigen muss. Und offenbar ist in den heutigen Zeiten der Comic-Renaissance, ein weiterer Film mit ihm in Planung. Das verriet jetzt sein Schöpfer Todd McFarlane. Der Zeichner behauptete, mit der Vorarbeit daran so gut wie fertig zu sein: „Ich habe das Script beendet und bin gerade dabei, es zu überarbeiten. Es sind 183 Seiten – und sie (die Produzenten) wollen meistens so 120. Letztlich glaube ich, werden es etwa 140 werden, weil ich für mich auch noch ein paar Details einbaue.“

Vom ersten Film distanziert sich der Autor dabei möglichst weit: „Es wird keine Fortsetzung – also vergesst den ersten Film. Diesmal wird es finster. Was für Erwachsene – unheimlich und extrem badass.“ Klingt also eher wie „Deadpools“ böser Bruder, der ja bereits bewiesen hat, dass man Superhelden durchaus ruppig ins Rennen schicken kann – und sich damit zudem noch eine goldene Nase verdienen.

Der Trailer zu „Spawn“ von 1997

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