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Sommer in Orange: Culture-Clash-Komödie um eine Sannyasin-WG in einer kleinen bayerischen Ortschaft in den Achtzigern.

Handlung und Hintergrund

Eine Gruppe orange gewandeter Sannyasins, Anhänger von Bhagwan, entschließt sich, auf einem geerbten Bauernhof im bayerischen Örtchen Talbichl ein Therapiezentrum zu bauen. Das bedeutet nicht nur einen kräftigen Kulturschock bei den alteingesessenen Einwohnern, sondern auch eine schwierige Situation für die Kinder Lili und Fabian, deren Mutter Amrita lieber mit einem Oberguru in Oregon beim Bhagwan Erleuchtung finden als weiter ernüchternde Diskussionen in der WG führen möchte.

 

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Marcus H. Rosenmüller
Produzent
  • Dr. Andreas Richter,
  • Annie Brunner,
  • Ursula Woerner,
  • Georg Gruber
Darsteller
  • Petra Schmidt-Schaller,
  • Amber Bongard,
  • Georg Friedrich,
  • Oliver Korittke,
  • Brigitte Hobmeier,
  • Chiem van Houweninge,
  • Daniel Zillmann,
  • Thomas Loibl,
  • Florian Karlheim,
  • Bettina Mittendorfer,
  • Gundi Ellert,
  • Bela Baumann,
  • Daniela Holtz,
  • Wiebke Puls,
  • Heinz-Josef Braun,
  • Carla Sprenger,
  • Thomas Wittmann,
  • Daniel Brunner
Drehbuch
  • Ursula Gruber
Musik
  • Gerd Baumann
Kamera
  • Stefan Biebl
Schnitt
  • Georg Söring
Casting
  • Nessie Nesslauer,
  • Kathrin Küntzel-Sedler

Bilder

Kritikerrezensionen

  • Sommer in Orange: Culture-Clash-Komödie um eine Sannyasin-WG in einer kleinen bayerischen Ortschaft in den Achtzigern.

    So schön culture-clasht es nur bei Rosenmüller: seine Sommerkomödie bringt ein Stück Indien ins Voralpenland.

    Aus Berlin ausgerechnet ins tiefste Bayern zieht es Amrita mit ihren Kindern Lili und Fabian, wo sie 1980 mit ihrer Kommune ein Therapiezentrum aufbauen will. Das passt nun so gar nicht ins dörfliche Idyll, bald stehen sich Träger von feschen Dirndl und Trachtenhose und rotem Wabbellook misstrauisch gegenüber. Om beim halbnackten Tanz auf der Wiese und Amen beim Gottesdienst in der Kirche, Gerstenschrot und Gerstensaft, freier Sex und Missionarsstellung passen nicht wirklich zusammen. Als dann noch ein Abgesandter eines indischen Gurus zur Einweihung der „Buddhahalle“ im idyllischen Talbichl aufkreuzt, Amrita ihm verfällt, WG-Neuzugang Leela eine tiefe erotische Seelenverwandschaft mit dem Dorfpostboten entdeckt und Lili ein dringendes Bedürfnis nach ein bisschen „Normalität“ entwickelt und heimlich in der Trachtenkapelle trommelt, wird schnell klar, dass der Spagat zwischen Om und Amen nicht funktionieren kann. Die Situation eskaliert …

    Bei dieser augenzwinkernden Culture-Clash-Komödie geht Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot“) in die Vollen, kriegen die WG-Bewohner wie auch die Einheimischen ihr Fett weg. Selbstfindung beim Weißwurstfrühstück, Urschrei im Biergarten und ein neugieriger Blick ins Kamasutra - viele gute Ideen, den Sommer einmal anders zu gestalten. Die verrückt wirkende Geschichte, basierend auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber, macht Lust auf einen wilden Sommer in allen Farben. Vor allem in Orange.
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