Solo für Schwarz: Der Tod kommt zurück

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   2005
Solo für Schwarz: Der Tod kommt zurück Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Solo für Schwarz: Der Tod kommt zurück: Dritter Fall für die Schweriner Polizeipsychologin Hannah Schwarz: Ein ehemaliger SED-Funktionär wurde fast mit seiner gesamten Familie zu Hause ermordet.

Ein früherer SED-Funktionär ist gemeinsam mit seiner Frau ermordet worden. Sein Sohn hat Kontakt zu bewaffneten rechtsradikalen Kreisen. Es ist bekannt, dass seine einstige Bewunderung für den Vater in Hass umgeschlagen ist. Den Schlüssel zur Lösung besitzt jedoch der kleine Bruder: Er muss den Mörder beobachtet haben, doch er sagt kein einziges Wort. Die Kripo bittet Kriminalpsychologin Hannah Schwarz, das Vertrauen des Kleinen zu gewinnen.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Hannah Schwarz ist endgültig angekommen. Die Kriminalpsychologin, zwei Filme lang zwischen West und Ost hin und hergerissen, bekennt sich zu ihren Wurzeln: Sie bleibt in Schwerin.

    Mit dem Film „Der Tod kommt zurück“ beendet das ZDF eine Trilogie, die vor drei Jahren enorm erfolgreich begann: Der Thriller „Tod im Park“ war 2003 der erfolgreichste ZDF-Fernsehfilm. Gerade bei jungen Zuschauern und nicht zuletzt beim Publikum in Ostdeutschland kommt die Kriminalpsychologin (Barbara Rudnik) auffallend gut an; und das, obwohl sich die Filme auf recht unbequeme Weise mit dem Vermächtnis der DDR auseinandersetzen.

    Auch im dritten Fall sind offenbar alte Seilschaften beteiligt: Das Ehepaar Richter ist ermordet worden. Der Verdacht fällt zunächst auf den kleinen Sohn, denn der wird samt Tatwaffe unterm Sofa gefunden. Dann findet Kripo-Kommissar Fuchs (Harald Schrott) heraus, dass Richter früher SED-Funktionär war. Und ein Neonazi sitzt aufgrund seiner Aussage im Gefängnis. Der Mann steht kurz vor der Entlassung. Der größere Sohn der Richters hat ebenfalls Kontakt zu rechtsradikalen Kreisen. Es ist bekannt, dass seine frühere Bewunderung für den Vater in Hass umgeschlagen ist. Den Schlüssel zur Lösung hat jedoch der kleine Bruder: Da seine Unschuld rasch feststeht, muss er den Mörder beobachtet haben, doch er sagt kein Wort – weil er den Bruder nicht belasten will, vermutet Fuchs. Er bittet Hannah Schwarz, das Vertrauen des Kleinen zu gewinnen.

    Wie schon die beiden Vorläufer, so lebt auch „Der Tod kommt zurück“ im Wesentlichen von der Atmosphäre. Im Zusammenspiel mit Kameramann Drana Rogulj gelingt es Regisseur Martin Eigler, die Spannung auf subtile Weise entstehen zu lassen. Das Drehbuch (Eigler und Sven S. Poser) verzichtet völlig auf vordergründige Effekte. In aller Ruhe schaut sich die Kamera gemeinsam mit Schwarz am Tatort um, ebenso ruhig studieren beide die Psyche der Beteiligten. Von enormer Bedeutung für den Film sind dabei natürlich die jungen Darsteller, die von Eigler ausgezeichnet geführt werden. Das gilt vor allem für die Jugendlichen. Constantin von Jascheroff zum Beispiel, einst mit „Rennschwein Rudi Rüssel“ und als „Titus, der Satansbraten“ bekannt geworden, lässt sich seine enorme Kameraerfahrung nicht anmerken. Dass ausgerechnet seine Figur, der beste Freund des älteren Bruders, erheblich an der Auflösung des Falles beteiligt ist, wirkt im Vergleich zu den großen Themen allerdings an den Haaren herbeigezogen und schmälert die Qualität des Films letztlich doch deutlich.

    Nicht sonderlich glaubwürdig sind auch die Eskapaden eines LKA-Beamten: Der arrogante „Besser-Wessi“ setzt für eine lächerliche Summe seine Karriere aufs Spiel. Und wer die beiden anderen Filme nicht kennt, wird sich im Personal nicht so ohne weiteres zurechtfinden. Trotzdem ist es eine gute Nachricht, dass „Solo für Schwarz“ in Serie gehen wird: Schwarz bekommt einen Job beim LKA Mecklenburg-Vorpommern und wird in Zukunft ein Mal pro Jahr im ZDF ermitteln. tpg.

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