Filmhandlung und Hintergrund

Pointierte Komödie über zwei Brüder, denen ihr Lebensmotto "Tu immer, was dich glücklich macht" in Sachen Liebe kein Glück bringt.

Vom Liebesimpuls getroffen hat Mickey die bezaubernde Hope in einer Blitztrauung geheiratet. Während das Pärchen sich richtig kennenlernen muß, vergnügt sich Mickeys jüngerer Bruder außerehelich im Bett von Heather, die vor Jahren seine Schwägerin werden sollte. So kommt durch die Macht der Liebe Sand ins Familiengetriebe.

Mickey und Francis Fritzpatrick sind Brüder, doch haben sie wenig miteinander gemein. Während Ehemann Francis sein Geld als Broker an der Wall Street verdient, jobbt Single Mickey als Taxifahrer. Dann aber bringen zwei Frauen ihr Leben gehörig durcheinander. Francis betrügt seine Gattin Renee mit Mickeys Ex-Verlobter Heather Davis, und Mickey verliebt sich Hals über Kopf in die bildhübsche Studentin Hope. Verwirrt durch diese neue Konstellation suchen sie Rat bei ihrem scheinbar allwissenden Vater.

Pointierte Komödie über zwei Brüder, denen ihr Lebensmotto „Tu immer, was dich glücklich macht“ in Sachen Liebe kein Glück bringt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • She's the One: Pointierte Komödie über zwei Brüder, denen ihr Lebensmotto "Tu immer, was dich glücklich macht" in Sachen Liebe kein Glück bringt.

    Die üblichen Verdächtigen versammeln sich im zweiten Film der 28jährigen Drehbuch- und Regiehoffnung Edward Burns. Wie schon in seinem von Publikum und Kritikern begeistert aufgenommenen Debüt „Kleine Sünden unter Brüdern“ geht es auch in „She’s the One“ um die Rivalitäten und Frauenprobleme irisch-katholischer Brüder in New York. Erneut verzichtet Burns auf formale Mätzchen und konzentriert sich auf seine Figuren und deren smarte Dialogduelle. Das Ergebnis bestätigt den Newcomer als ernstzunehmendes Talent, das mit Witz in Woody Allens Revier wildert.

    Natürlich ist diese romantische Komödie, die für Robert Redfords Produktionsgesellschaft South-Fork-Pictures entstand, formal eine Verbesserung des Erstlings, den Burns im Kamikaze-Stil finanzieren und inszenieren mußte. Die Augen bedanken sich somit über den Formatwechsel von 16 auf 35 mm und eine insgesamt ansprechende, wenn auch unauffällige optische Präsentation. Schwerpunktmäßig bleiben aber die Ohren der eigentliche Adressat des Films. Auf der Straße, im Bett, im Auto, im komplett actionfreien Raum, wird nahezu ohne Auszeit über Frauen, moralische Prinzipien, Beziehungsprobleme und Sex getalkt. Selten belanglos, meist smart, witzig und vor allem bei Burns und TV-Star Jennifer Aniston („Friends“) gut getimt. Auch in „She’s the One“ hat der Autor sich die zentrale Rolle eines sorglos dahintreibenden Taxifahrers namens Mickey auf den Leib geschrieben. Wieder übernimmt Maxine Bahns den Part von Burns‘ Flamme, doch hier beginnt ihre Beziehung, wo sie in „Kleine Sünden unter Brüdern“ endete. Mit einem Liebesgeständnis, das sogar ehelich zementiert wird. Konfliktstoff ist damit nicht die männliche Bindungsangst, sondern der Problemwirbel, den Mickeys Ex-Verlobte Heather (She’s got the look: Cameron Diaz) entfacht. In der Pufferzone zwischen Miststück und Engel spielt sie mit Mickeys jüngerem, erfolgreicherem Bruder, bis dieser sich sogar von seiner bezaubernden Frau (charmant: Jennifer Aniston) trennen will. Um dieses Karussell der Liebe und Triebe hat Ed Burns einen humorvollen, romantischen und gutgelaunten Film entwickelt, dem an der Kinokasse einiges zuzutrauen ist. Leider wohl auf Kosten seines Erstlings, der lediglich zwei Wochen vor „She’s the One“ ins Rennen um eine nahezu identische Zuschauerklientel geschickt wird. kob.

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