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Secret Society

Secret Society: Sympathischer Film im Stil von Britcomedies um Frauen, die in einem Sumo-Ringverein Selbstbewusstsein gewinnen.

Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Sympathischer Film im Stil von Britcomedies um Frauen, die in einem Sumo-Ringverein Selbstbewusstsein gewinnen.

Die kräftige Daisy liebt ihren Freund Kenny. Doch der will ihr nicht erlauben, in der Fabrik zu arbeiten, als er seinen Job verliert. Sie setzt sich durch und wird durch einige Kolleginnen auch in die Secret Society der Sumoringerinnen eingeführt. Schließlich wagen sich die gewichtigen Damen bei einem Turnier in die Öffentlichkeit und sorgen für Aufsehen.

Darsteller und Crew

  • Charlotte Brittain
  • Lee Ross
  • Annette Badland
  • James Hooton
  • Charles Dale
  • Lisa Riley
  • Rachel Smith
  • Sharon Duce
  • Kate Fitzgerald
  • Mikyla Dodd
  • Imogen Kimmel
  • Catriona McGowan
  • Vesna Jovanoska
  • David Pupkewitz
  • Heinz Thym
  • Steve Christian
  • Denis Héroux
  • Guy Collins
  • Colin Pons
  • Glynn Speeckaert
  • Katharina Schmidt
  • Paul Heard

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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4 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Secret Society: Sympathischer Film im Stil von Britcomedies um Frauen, die in einem Sumo-Ringverein Selbstbewusstsein gewinnen.

    Diese deutsch-britische Komödie über den pragmatisch weiblichen Umgang mit dem Leben und so manchen Widrigkeiten des Alltags ist eine höchst vergnügliche und menschenfreundlich besondere Liebesgeschichte. Regisseurin Imogen Kimmel setzt jenseits allen spekulativen Voyeurismus mit viel Witz den dicken Frauen ein vitales Sumo-Ringer-Denkmal, an dem auch dünne Ladies und Herren aller Maße und Gewichte ihre helle Freude haben dürften.

    Zusammen mit ihrer Kollegin Catriona McGowan schrieb sie nach deren Kurzfilm das abendfüllende Drehbuch zu der putzigen Dicken-Fabel, deren Kern eigentlich eine rührende und leicht melancholisch überschattete Liebesgeschichte ist. Denn Daisy (Charlotte Brittain), begreift, dass ihr sie liebender, aber arbeitsloser Ehemann Ken (Lee Ross) mit all seinen romantischen Träumen den Gerichtsvollzieher nicht von der Wohnungstür wegkriegt. Die Miete muss schließlich bezahlt werden, und Daisy macht sich auf, in einer Konservenfabrik am Fließband zu arbeiten. Wenn sie von der Arbeit heimkommt, sitzt sie anfangs noch so manches Mal Modell für Ken, der sexy Fotos von ihr macht, die er als Postkarten verkaufen will. Imogen Kimmel, eingestandenermaßen früher selbst einmal zu den Dicken gehörend, erliegt auch in diesen Szenen nicht der Versuchung des simplen Exhibitionismus. Sie führt Daisy nicht als Ausstellungsobjekt vor, sondern lässt ihr, mit selbstverständlichem Respekt, die Privatheit der Situation. Diese Form der Achtung verliert sie auch später nicht, wenn im Verlauf der Geschichte Daisy sich einigen Fabrik-Kolleginnen zum Sumo-Ringen anschließt. Wie diese Gruppe von charakterlich unterschiedlichen, aber schwergewichtig ähnlichen Frauen ihre Körper schätzen lernen, das hat, bei allem individuellen Konfliktstoff im Hintergrund, in erster Linie Vitalität und Lebenslust. Dass Männer solcherart Lebensäußerung eher fassungslos gegenüberstehen, thematisiert Imogen Kimmel nicht feministisch, sondern klar und ohne Umschweife komisch - Humor als lebendige und erzählerische Kraft und Würze. Ken springt spontan als Retter seiner Daisy in den Ring, als sie ihre Sumo-Premiere hat, und gerät natürlich in den wütenden Clinch der aufgebrachten anderen Ringerinnen. Doch den Aberwitz des Sumo-Existenz-Kampfes der Ladies serviert Imogen Kimmel zum finalen Höhepunkt, wenn veritable japanische Sumo-Ringer antreten gegen die mutigen englischen Fabrikarbeiterinnen. Das Happy-End schlägt auch für Ken und Daisy - dick bringt Glück. fh.
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