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Scialla! Eine Geschichte aus Rom

Kinostart: 24.04.2014
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Filmhandlung und Hintergrund

Charmante italienische Komödie über einen pensionierten Lehrer und seinen Schüler, die sich unerwartet als Vater und Sohn herausstellen.

Der melancholische, in die Jahre gekommene ehemalige Lehrer Bruno Beltrame erklärt sich bereit, dem aufmüpfigen Teenager Luca Nachhilfestunden zu geben. Luca hat nur Flausen im Kopf und die Zusammenarbeit gestaltet sich anfangs schwierig. Als sich herausstellt, dass Bruno Lucas leiblicher Vater ist, sind beide mit der Situation überfordert. Doch in Abwesenheit der in Mali weilenden Mutter entdecken die beiden auf ihre Art in Lebenskrisen steckenden Männer ihre Sympathien füreinander. Wenn da nicht Lucas Hang zu gefährlichen Dummheiten wäre.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Scialla! Eine Geschichte aus Rom: Charmante italienische Komödie über einen pensionierten Lehrer und seinen Schüler, die sich unerwartet als Vater und Sohn herausstellen.

    Locker-verschmitzte Komödie um ein Vater-Sohn-Gespann in Rom, das charmant zueinander findet.

    Das in Venedig und beim nationalen Filmpreis mehrfach prämierte menschliche Märchen besitzt eine jugendliche Frische. Diese verströmen auch die (erwachsenen) Darsteller und zeigen sich so charmant wie gut aufgelegt in der glaubhaft in einem lebensnahen Rom fernab touristischer Glamourmeilen verorteten Komödie. Der vielbeschäftigte Drehbuchautor Francesco Bruni („Das ganze Leben liegt vor dir“) schildert in seinem souveränen Regiedebüt schelmisch-liebenswert die Annäherung eines unverhofften Vater-und-Sohn-Duos.

    Der melancholische Lebenskünstler Bruno (ansehnlich verlebter Poet: Fabrizio Bentivoglio, bekannt aus „Die Ewigkeit und ein Tag“), hält sich als ehemaliger Lehrer mit Nachhilfestunden sowie Biografien wie für das frühere Pornostarlet Tina (Barbora Bobulova, „Schwimmen mochte ich noch nie“) knapp über Wasser. Als die Bruno unbekannte Mutter des testosterongesteuerten 15-jährigen Luca (ein starker Einstand: Stefano Brunori) die Pointe rauslässt, dass dieser sein bislang unbekannter Sohn ist, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Und weil jene für ein halbes Jahr nach Mali will, soll Bruno den an Boxen, Abhängen und Träumen statt an seiner Ausbildung Interessierten so lange bei sich wohnen lassen - ohne Luca über ihre Verwandtschaft aufzuklären.

    Was selbstredend nicht lange ein Geheimnis bleibt, aber keine Verwicklungen üblicher Art auslöst, sondern eine lockere Junggesellen-WG bildet, in der ein lässiger Impulsivling mit Mut und Neigung zu Dummheiten wunderbar mit einem verschlufften Angsthasen harmoniert. Denn Attraktivität liegt Vater wie Sohn in den Genen, ebenfalls aber Gedankenlosigkeit und Faulheit, beiden auf ihre Art, weshalb der widerspenstige Luca sich mit einem Drogendealer Namens „Der Poet“ anlegt und übler Ärger droht. Aber erstens rettet Bildung Leben, was köstliche Komik evoziert und zweitens ist nichts so wichtig, um dafür seine Sommerferien zu opfern. Bleib locker, lautet das unwiderstehliche Motto einer pfiffigen Geschichte, die mit Leichtigkeit Substanz verpackt. tk.

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