Schwesterherzen - Ramonas wilde Welt

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   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Schwesterherzen - Ramonas wilde Welt: Familienkomödie über die Grundschülerin Ramona, die zusammen mit ihrer Schwester Beezus jede Menge Abenteuer im Alltag erlebt.

Die Grundschülerin Ramona Quimby schafft es stets, ihre Umgebung durch ihre chaotische Art in den Wahnsinn zu treiben. Zusammen mit ihrer älteren Schwester Beezus erlebt sie jede Menge Abenteuer und Spaß. Ob Ramona sich nun ungewollt vor ihren Mitschülern blamiert, beim Rasenmähen ihre Mitmenschen überfährt oder ihre lebhafte Fantasie sie statt an einer Schaukel lieber über einer gefährlichen Schlucht hängen lässt – dem Kind wird jedenfalls nie langweilig.

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Kritikerrezensionen

  • „Schwesternherzen“ basiert auf den „Ramona“-Büchern der Amerikanerin Beverly Cleary. Die ersten Geschichten über den kleinen Wildfang erschienen erstmals vor über 50 Jahren und fesselten Generationen junger Leserinnen. Nun hat Regisseurin Elizabeth Allen einen Spielfilm über die Familie Quimby geschaffen, in dem die kleine Joey King als Ramona ihr Kinodebüt gibt. Die lustigen Szenen aus Ramonas Alltag offenbaren eine zutiefst intakte und behütete Kindheit, in der selbst die vorübergehende Arbeitslosigkeit des Vaters keinen ernsthaften Schaden anrichten kann.

    Im Grunde ist die neunjährige Ramona ein gewitztes, gescheites Mädchen mit viel Energie. Aber dass sie Wörter neu erfindet oder beim Turnen an den Spielgeräten plötzlich glaubt, sie hänge hilflos über einem Canyon, bringt ihr in der Schule keinen Respekt ein. Das ärgert Ramona umso mehr, als ihre Teenie-Schwester Beezus – die in Wirklichkeit Beatrice heißt und nicht wie das Kleinkind Ramona sie einst taufte - eine Einserschülerin ist und immer alles richtig macht. Wenn Ramona schmollt, weil ihre Eltern Beezus vermeintlich bevorzugen, versucht ihre junge Tante Bea sie zu trösten.

    Die Eltern aber sind in Wirklichkeit voller Liebe und Bewunderung für ihre aufgeweckte Ramona. Der Vater zeichnet ganze Bücher voll mit einem kleinen Mädchen in roten Stiefeln und malt während seiner Arbeitslosigkeit mit Ramona zusammen das längste Bild der Welt. Weil die Mutter auf einmal Teilzeit arbeiten muss und der Vater oft zu Vorstellungsgesprächen unterwegs ist, ist Ramona auch viel mit Beezus und dem Baby alleine. Die von Selena Gomez gespielte Beezus begegnet Ramona mit mütterlicher Milde, die aber endet, wenn Ramona sie vor ihrem Schwarm Henry mit ihrem Spitznamen anredet.

    Mit ihrer lebhaften Fantasie malt sich Ramona aus, dass die Arbeitslosigkeit des Vaters den Verlust des Hauses und die Scheidung von der Mutter bedeuten wird. Also versucht das Mädchen, nach Kräften gegenzusteuern und zwar als Limonadeverkäuferin und Autowäscherin. Letzteres hat zur Folge, dass der Wagen des jungen Nachbarn, der in Tante Bea verknallt ist und Ramona einen Gefallen tun will, ziemlich verändert wird.

    Die Missgeschicke, die Ramona so passieren, sind in der Regel ganz harmlos: Mal zerbricht sie ein rohes Ei auf ihrem Haar, mal setzt sie sich eine selbstgebastelte Krone aus Kletten auf. An der kleinen Hauptdarstellerin ist jedoch sehr sympathisch, wie sie sowohl das fröhliche Energiebündel und die wortgewaltige Anwältin in eigener Sache, als auch das schmollende liebesbedürftige Kind darstellen kann. So haben die Schmunzel-Anekdoten aus Ramonas Familienalltag immer wieder einen gewissen Reiz, auch wenn sich bei so viel heiler Welt, wie sie hier geschildert wird, die Überraschungen und der große Spaß eher rar machen.

    Fazit: In der heilen Welt der neunjährigen Ramona bleiben die Späße auf Schmunzelniveau.
  • Basierend auf der gleichnamigen, in den USA sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe von Beverly Cleary, kam es 50 Jahre nach Erscheinen der Bücher zur Verfilmung. Wie in der Buchvorlage der Leser darf auch im Film der Zuschauer teilhaben an Ramonas lebhafter Fantasie, ihrer ungezügelten Energie, ihrem Spaß am Leben, aber auch an ihrer Tollpatschigkeit, die sie immer mitten ins Fettnäpfchen treten lässt. Mit dem jungen Nachwuchstalent Joey King (u.a. Nebenrollen in „Ghost Whisperer“, „Medium“) ist der Sympathiefaktor bereits garantiert.

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