Schwer verliebt

   Kinostart: 14.02.2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Romantikkomödie mit Herz und Humor über einen oberflächlichen Mann, der sich nach einer Hypnose in eine 150 Kilo-Frau verliebt.

Als der oberflächliche Hal von einem Selbsthilfeguru hypnotisiert wird, nur noch die innere Schönheit von Frauen wahrzunehmen, verliebt er sich in die 150 Kilo schwere Rosemary, die er als gertenschlanke Schönheit wahrnimmt. Als sie ein Paar werden, schwebt Hal ihm siebten Himmel, doch sein Kumpel Mauricio macht die Gehirnwäsche wieder rückgängig.

Nach einer Stegreif-Hypnose in einem stecken gebliebenen Fahrstuhl erkennt der sonst von seinem verstorbenen Vater auf oberflächliche Über-Babes konditionierte Hal plötzlich die inneren Werte der Frauen. Auf einen Schlag lässt es ihn kalt, dass seine neue Angebetete 150 Kilo auf die Waage bringt, denn er sieht in ihr nur die liebenswerte Rosemary. Als sein bester Kumpel Jason Alexander die Hypnose rückgängig macht, bringt er Hal in die Bredouille. Zurück im alten Weltbild, erkennt er geschockt, was für ein Nilpferd sein Herz erobert hat…

Der auf Über-Babes fixierte Hal entdeckt nach einer Stegreif-Hypnose die inneren Werte der Frauen. Auf einen Schlag ist ihm egal, dass seine neue Angebetete 150 Kilo auf die Waage bringt. Doch als sein bester Kumpel die Hypnose rückgängig macht, bringt er Hal in die Bredouille… Bobby und Peter Farrelly („Verrückt nach Mary“) schildern auf vergnügliche Weise die Nöte der Dicken und Unperfekten. „Rosemary“ Gwyneth Paltrow gibt das unsichere Mauerblümchen mit eindringlicher Emotionalität.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schwer verliebt: Romantikkomödie mit Herz und Humor über einen oberflächlichen Mann, der sich nach einer Hypnose in eine 150 Kilo-Frau verliebt.

    Fett ist Fun - zumindest im Filmgeschäft. Nach Renee Zellweger, die sich für „Bridget Jones“ echte Pfunde anfutterte und Julia Roberts mit künstlichen Speckprothesen in „America’s Sweethearts“ verkörpert Oscarpreisträgerin Gwyneth Paltrow („Shakespeare In Love“) mit Hilfe eines „Fettanzugs“ ein liebenswertes Dickerchen mit tonnenweise Herz. In der romantischen Komödie der Bad-Taste-Könige Peter und Bobby Farrelly („Verrückt nach Mary“) spielt sie die pfundige Angebetete eines ehemals extrem oberflächlichen Jedermanns (Jack Black aus „High Fidelity“), der aufgrund von Hypnose zunächst nur ihre innere Schönheit erkennt. Das US-Publikum schluckte den für Farrelly-Verhältnisse erstaunlich geschmackvollen Datemovie-Köder.

    Die schwergewichtige Love Story mit PG-13-Rating geizt zwar nicht mit teils hartgesottenen Dickenwitzen, doch die Farrellys wie schon bei „Ich beide & sie“ in Punkto Sentimentalität ebenfalls in die Vollen. Die Filmemacher - schon immer mit einem Faible für den Underdog - werfen dieses Mal ihr Gewicht in die Waagschale, um eine Toleranzbotschaft unters Volk zu bringen, dass auch optisch nicht dem gängigen Ideal entsprechenden Individuen (Übergewichtige, Hässliche, Brandopfer und Behinderte) durchaus wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sein können. Damit geht die Entscheidung einher, die patentierte Holzhammerhumormethode beträchtlich zu entschärfen, so dass „Schwer verliebt“ nur bedingt als Bad-Taste-Komödie bezeichnet werden kann, sieht man von einem einzelnen derben visuellen Gag ab.

    Die Pfunde purzeln los mit einem Prolog, der Protagonist Hal als Kind am Totenbett seines Vaters zeigt. Dessen letzten Worte haben für Hal derart gewichtige Bedeutung, dass er sich als Erwachsener nur für die bestaussehendsten Frauen interessiert - obwohl er selbst kaum als mittelmäßiger Durchschnitt bezeichnet werden kann. Die von Black hinreißend komisch porträtierte Selbstüberschätzung seiner Attraktivität sorgt für die nötige Erheiterung während der einleitenden Minuten. Sein von Jason Alexander (George Costanza aus „Seinfeld“) gespielter Sidekick Mauricio ist nicht weniger verblendet. Ihre weitgehend glücklosen nächtliche Streifzüge durch Diskotheken nehmen für Hal plötzlich eine Wendung, als er in einem steckengebliebenen Aufzug von Selbsthilfeguru Tony Robbins (als er selbst) hypnotisiert wird. In einer Art „Was Frauen wollen“-Variation ist es ihm möglich, die innere Schönheit (oder Hässlichkeit) von Frauen zu sehen. Plötzlich kann er sich vor Dates mit heißen Miezen gar nicht mehr retten. Als er die 150 Kilo auf die Waage bringende Rosemary in einem Kaufhaus erblickt, erscheint vor seinem Auge nicht ihre äußere walross-ähnliche Hülle, sondern ihre gertenschlanke Inkarnation in Gestalt von Paltrow. Er macht der anfangs skeptischen Rosemary hartnäckig den Hof, bald werden sie ein Paar. Kumpel Mauricio fällt jedoch aus allen Wolken, als er sieht, was für eine Tonne Hal sich als Frau seiner Träume auserkoren hat. Er kann die Gehirnwäsche wieder rückgängig machen und stürzt seinen Freund, der seine große Liebe nun wahrnimmt, wie sie tatsächlich ist, in ein gewaltiges Dilemma.

    Black amüsiert in seiner ersten Hauptrolle als tumber Tropf, der eine Charakterwandlung um 180 Grad durchläuft, und Paltrow, eigentlich abonniert auf Indierollen bei Miramax, überzeugt mit ähnlich viel Charme wie Cameron Diaz drei Jahre zuvor in „Verrückt nach Mary“. Sie glänzt mit einer emotionsreichen Darstellung, in der sie die verletzten Gefühle der ewig verlachten und gehänselten Dicken eindringlich auszudrücken versteht. Die visuellen Gags, die Rosemarys Nilpferd-Status untermalen - ihr Sprung ins Wasser leert einen halben Pool, Restaurantstühle brechen unter ihr zusammen - sind recht zahm ausgefallen und nie gemein im Ton. Die Szenen der übergewichtigen Rosemary werden vorwiegend mit der Rückenansicht eines Bodydoubles bestritten, lediglich im letzten Akt ist es Paltrow, die mit „Der verrückte Professor“-würdigem Makeup und Prothesen agiert. Das Farrelly-Kernpublikum männlicher Teenager wird sich vom sensiblen Grundtenor und einem Mangel an grotesken Gags vielleicht nicht unbedingt in Scharen angesprochen fühlen, doch es sollten sich genügend andere für die mit einem poppigen Soundtrack unterlegte, gutherzige Romantikkomödie interessieren. ara.

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