Filmhandlung und Hintergrund

Hochglanz-Horrorfilm, in dem fünf Freundinnen von einem Killer in Amor-Maske gejagt werden.

Medizinstudentin Shelly wird auf grausame Weise in der Leichenhalle ihrer Uni ermordet. Bei ihrer Beerdigung treffen sich ihre alten Schulfreundinnen wieder: Die engelhaft-unschuldigen Kate, der männermordende Vamp Paige, das arme reiche Mädchen Dorothy und die unscheinbaren Lily. Alle erhalten bizarre Valentinstagskarten, unterzeichnet mit den Initialen JM.

13 Jahre, nachdem ihre Prom Night ihren denkwürdig bösen Abschluss fand, schlägt in einer seither befreundeten Gruppe junger Frauen der Sensenmann zu. Am Grab des Opfers stellt sich heraus, dass auch andere Mitglieder der Clique Grußkarten erhielten, in denen ein Unbekannter ihr baldiges Ableben prophezeit. Detective Vaughn kommt zu der Vermutung, dass ein 1988 übel gedemütigter Schulaußenseiter einen Rachefeldzug gegen die schönsten Mädchen gestartet haben könnte. Doch niemand weiß, wie der seither verschwundene junge Mann aussieht…

Nachdem die Medizinstudentin Shelly in der Leichenhalle ihrer Uni ermordet wurde, treffen sich bei der Beerdigung vier ihrer Schulfreundinnen wieder. Bizarre Valentinskarten, die sie alle erhalten, deuten an, dass es nicht bei einem Opfer bleiben wird. Hochglanz-Horror von „Düstere Legenden“-Regisseur Jamie Blanks.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schrei wenn Du kannst: Hochglanz-Horrorfilm, in dem fünf Freundinnen von einem Killer in Amor-Maske gejagt werden.

    Wem es in den USA zum Valentinstag weniger an sentimentaler Liebe und Romantik à la „Wedding Planner“ gelegen ist, der kann sich mit dem Hochglanz-Horrorfilm „Valentine“ eine andere Art von Herzschmerz zuführen. Nach einem Roman von Tom Savage stehen hier fünf attraktive Schulfreundinnen - darunter Bond-Girl Denise Richards („Die Welt ist nicht genug“) - auf der Todesliste eines rachsüchtigen Killers. In bewährter Slashermovie-Tradition verbirgt der entseelte Täter sein Gesicht hinter einer (Amor)-Maske und reiht sich damit in die bluttriefende Gesellschaft mordlüsterner Maniacs aus „Halloween“, „Freitag der 13.“ und der „Scream“-Trilogie ein.

    Postmoderne Spitzfindigkeiten und amüsierte Selbstironie, die „Scream“ so populär machten, finden sich in Regisseur Jamie Blanks‘ erste Arbeit seit seinem Debüt „Düstere Legenden“ jedoch nicht. Stattdessen wird nach geradlinig-konventionellen Genrerichtlinien der alten Schule verfahren und auf vordergründig humorige Einlagen fast gänzlich verzichtet. Als Horrorkrimi angelegt, werden Suspense und stromlinienförmiges Produktionsdesign groß geschrieben. Wenn auch mit keinen neuen originellen Ideen aufgewartet wird, so ist der Unterhaltungswert doch angenehm groß. Wie gewohnt fehlt es nicht am schwelenden sexuellen Subtext, und so wird jeder männlicher Mitspieler, mit dem sich die besagten Mädchen umgeben, zum potentiellen Verdächtigen.

    Der Prolog zeigt eine traumatische Szene beim Schultanz, bei der der verlachte Sechstklässler Jeremy Melton von seinen Mitschülern à la „Carrie“ gedemütigt wird. 13 Jahre später wird die Medizinstudentin Shelly auf grausame Weise in der Leichenhalle ihrer Uni ermordet. Bei der Beerdigung treffen sich die Freundinnen von damals auf dem Friedhof wieder. Die Clique setzt sich aus der engelhaft-unschuldigen Kate (Marley Shelton aus „Sugar & Spice“), dem männermordenden Vamp Paige (Richards), dem armen reichen Mädchen Dorothy (Jessica Capshaw) und der unscheinbaren Lily (Jessica Caulfield) zusammen. Alle sind sie mit suspekten Boyfriends ausgestattet, darunter David Boreanaz aus der TV-Serie „Angel“. Und alle beginnen bizarre Valentintagskarten zu erhalten, die mit den Initialen JM unterzeichnet sind. Während sich die Leichen anhäufen (Bügeleisen, Pfeil, Axt und Bohrmaschine kommen zum Einsatz) entfaltet sich ein recht spannendes Whodunnit. Bei der großen Valentintagsparty in Dorothys schicker Villa kommt es zum blutigen Showdown.

    Gorefaktor und Bodycount halten sich in Grenzen, was Blanks mit reichlich Sexappeal und seiner durchwegs spannenden Inszenierung ausgleicht. Der Soundtrack setzt sich vorrangig aus dem Instrumentalscore von Don Davis zusammen, was sich qualitativ gut ins Gesamtpaket einfügt. Hätte man sich eine bessere Schlusspointe einfallen lassen, könnte man sich über einen durchweg soliden Slasherspaß freuen, dessen große Stunde nach solider Kinoauswertung auf Video schlagen dürfte. ara.

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    Kino.de Redaktion  

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