Filmhandlung und Hintergrund

Zwei Männer, die Frau und der Bergstock: Die so simple wie archaische Idee zu Werner Herzogs („Nosferatu“, „Cobra Verde“) naturalistischem Bergdrama stammt von keinem Geringeren als Reinhold Messner, auch wenn Luis Trenker von Ferne grüßt. Herzogs Regiekunst sorgt für spektakuläre Aufnahmen, wenn die wettergegerbten Frauenbezwinger und Bergbesteiger am patagonischen Originalschauplatz in der Steilwand des Cerro Torre...

Der Extrem-Alpinist Roccia fordert den Free-Climbing-Weltmeister Martin zum Zweikampf heraus. Am noch unbezwungenen Cerro Torre, Wind und Wetter ausgeliefert, werde sich der wahre Meister zeigen. Die Witterung aber verbietet einen Aufstieg. Während der erfahrene Bergsteiger immer gereizter wird, widmet sich der Sportkletterer dem Schachspiel und Roccias Freundin Katharina. Als Roccia neuen Proviant besorgt, wagt Martin eigenmächtig den Aufstieg. Dabei kommt Roccias langjähriger Gefährte Hans ums Leben. Obwohl Roccia bezweifelt, daß Martin den Gipfel erreicht hat, zieht er sich gedemütigt in die Einöde zurück. Erst ein Jahr später kommt es zum entscheidenden Zweikampf zwischen den beiden Männern.

Die Bergsteiger-Geschichte um zwei Rivalen in den hochalpinen Schneewüsten Patagoniens hat, neben dem klassischen Männer-Duell auch noch die Herzog-üblichen Hintergrundberichte über extrem schwierige Dreharbeiten zu bieten.

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  • Zwei Männer, die Frau und der Bergstock: Die so simple wie archaische Idee zu Werner Herzogs („Nosferatu“, „Cobra Verde“) naturalistischem Bergdrama stammt von keinem Geringeren als Reinhold Messner, auch wenn Luis Trenker von Ferne grüßt. Herzogs Regiekunst sorgt für spektakuläre Aufnahmen, wenn die wettergegerbten Frauenbezwinger und Bergbesteiger am patagonischen Originalschauplatz in der Steilwand des Cerro Torre ihren Zweikampf austragen. Doch trotz Weltstar-Unterstützung durch Donald Sutherland („Backdraft“), Mathilda May („Nackter Tango“) und Vittorio Mezzogiorno („Allein gegen die Mafia“) und der Extremkletterkünste von Stefan Glowacz bleibt der Film insgesamt merkwürdig blaß und kraftlos.

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