Filmhandlung und Hintergrund

Klamaukfilm für die gesamte Familie. Für die Kleinen gibt es Slapstick, die Teens bekommen eine Portion Romantik serviert.

Schneeballschlachten und Schulfrei sind bei den Kids im winterlichen Syracuse top, und so erhoffen sie sich statt Hitzefrei das ersehnte Schneefrei, denn am „Schneetag“ ist „alles möglich“. So legt sich die Natalie sich mit dem furchterregenden Schneepflugmann an, der seine Schneeketten aus den Zahnspangen überfahrener Schulkinder gefertigt hat, und Hal verliebt sich in die von allen umschwärmte Schulschöne Claire.

Die Kinder von Syracuse, New York, sind selig. Zum Leidwesen ihrer entnervten Eltern wurde das gesamte Städtchen über Nacht eingeschneit, was soviel bedeutet wie: schneefrei. An einem solchen Tag aber kann alles passieren. Wie bei Familie Brandston, deren Sprößling Hal endlich Schulschwarm Claire seine Liebe gesteht, während sich Vater und Wetterfrosch Tom seinem ärgsten Rivalen stellt. Töchterchen Natalie dagegen befindet sich auf einer noch gefährlicheren Mission: Kampf dem kinderhassenden Schneepflugmann für einen zweiten Schneefrei-Tag…

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Kritikerrezensionen

  • Schneefrei: Klamaukfilm für die gesamte Familie. Für die Kleinen gibt es Slapstick, die Teens bekommen eine Portion Romantik serviert.

    Schneeballschlachten, Schneeengel und Schulfrei sind bei den Kids im winterlichen Syracuse top, und so erhoffen sie sich statt Hitzefrei das ersehnte Schneefrei. Diesem „Schneetag“, an dem „alles möglich ist“, wird in der im Ton leicht abgehobenen Familienkomödie inklusive Teenromanze und diversen Konkurrenzkämpfen geradezu mystisch-magische Qualität beigemessen. Die jungen Hauptfiguren werden von neuen Gesichtern dargestellt, während sich unter den Erwachsenen namhafte Stars wie Chevy Chase, Pam Grier und Chris Elliot einen Spaß machen, zum allgemeinen Klamauk beizutragen.

    Nacheinander etabliert Debütregisseur Chris Koch, der sich seine Meriten beim mitproduzierenden Kabeldsender Nickelodeon verdiente, die verschiedenen Rivalitäten, mit denen die einzelnen Mitglieder der Familie Brandson konfrontiert werden. Vater Tom Brandson (Chase) ist ein wenig respektierter Wetteransager, der von seiner Produzentin (Grier) gezwungen wird, in albernen Kostümen vor die Kamera zu treten. Sein verhasster Widersacher ist ein inkompetenter Schönling vom Konkurrenzsender. Toms kleine Tochter Natalie (die aufgeweckte Zena Grey) legt sich mit dem furchterregenden Schneepflugmann an, von dem gemunkelt wird, dass er seine Schneeketten aus den Zahnspangen überfahrener Schulkinder gefertigt hat. Sie will ihn hindern, die Straßen zu pflügen, damit sie einen weiteren Tag schulfrei bekommen können, womit ein erbitterter Krieg der Knirpse entbrennt. Mutter Brandson ist eine überarbeitete Karrierefrau, die zwischen Beruf und Familie hin- und hergerissen ist. Die Hauptbühne in dieser Komödie der Verstrickungen nehmen jedoch die romantischen Irrwege von Sohnemann Hal (Mark Webber) ein, der sich unsterblich in die von allen umschwärmte Schulschöne Claire verliebt und dabei die aufkeimenden Gefühle seiner guten Freundin Lane (Sissy Spaceks Tochter Schuyler Fisk) übersieht. Hal zankt sich mit Claires eingebildeten Freund, womit einem rasanten Schneemobilrennen Vorschub geleistet wird. Letztlich wird natürlich ein Happy End im Rundumschlag ausgeteilt.

    Koch versucht mit seiner Inszenierung die gesamte Familie anzusprechen und versteht es recht ordentlich, für jede Altersgruppe ein Thema einzubauen. Für die Kleinen gibt es den slapstickhaften Kampf gegen den Schneepflugmann, die Teens bekommen eine Portion Romantik serviert, und für die Erwachsenen müssen Karrieresorgen herhalten. Als erwartungsgemäße Beilage gibt es noch einige Ausflüge in die Niederungen jenes Humors, der „Rent-A-Man“ oder „Big Daddy“ zu Hits werden ließ. So absolviert Rockikone Iggy Pop den Großteil seines Cameoauftritts über eine Kloschüssel gebeugt und ein übergewichtiges Kind wird von konstanten Blähungen geplagt. Das amerikanische Publikum jedenfalls zeigte sich recht angetan: Mehr als 30 Mio. Dollar Einspiel nach nur zehn Tagen sprechen eine deutliche Sprache. ara.

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