Filmhandlung und Hintergrund

Rolf Hansen gestaltet die biographische Sprechstunde beim berühmten Doktor als konservative Wirtschaftswunder-Schmonzette.

Berlin, 1947: Den berühmten Chirurgen Ferdinand Sauerbruch (Ewald Balser) plagen professionelle Selbstzweifel. In dieser Phase wird er Zeuge des Selbstmordversuchs von Olga Ahrends (Heidemarie Hatheyer). Sauerbruch lässt die junge Frau kurzerhand in die Charité einweisen und nimmt sich ihrer an, und das, ohne seine anderen Patienten zu vernachlässigen. Die gefährliche Operation Olgas, deren seelischer Zustand auf eine organische Krankheit zurückzuführen ist, wird für Sauerbruch zur Bewährungsprobe.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sauerbruch - Das war mein Leben: Rolf Hansen gestaltet die biographische Sprechstunde beim berühmten Doktor als konservative Wirtschaftswunder-Schmonzette.

    Der Film basiert auf Sauerbruchs gleichnamiger Autobiographe, die 1951 kurz vor seinem Tod erschien. Rolf Hansen machte daraus eine Aneinanderreihung von Episoden aus dem Berufs- und Privatleben des Chirurgen, zusammengehalten von einer kitschigen Rahmenhandlung. Da wird der Arzt zum Überdoktor, auf dessen Kittel keine Flecken zu finden sind, schon gar keine braunen. Einzig hervorzuheben ist die darstellerische Leistung Ewald Balsers, der bis Anfang der 1960er-Jahre große Kinoerfolge feiern konnte.

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