Miss Hokusai (2015)

Originaltitel: Sarusuberi: Miss Hokusai
Miss Hokusai: Anime, der von einer begabten Künstlerin handelt, die im Japan des 19. Jahrhunderts im Schatten ihres Vaters steht.
Kinostart: 16.06.2016
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Miss Hokusai Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Miss Hokusai: Anime, der von einer begabten Künstlerin handelt, die im Japan des 19. Jahrhunderts im Schatten ihres Vaters steht.

Bis ins Jahr 1868 war die heutige Metropole und Hauptstadt Japans, Tokio, als Edo bekannt. Hier spielt auch die Geschichte von “Miss Hokusai“ im Jahr 1814. Tetsuzo aka Katsushika Hokusai (Sprecher: Yutaka Matsushige) stammt aus der Gegend und hat sich über die Zeit einen Ruf als gefragter Maler erarbeitet, der ihn landesweite Anerkennung beschert. Seine Tätigkeiten sind dabei so vielfältig wie die Kultur Edos, wo Bauern, Samurai, Händler, Künstler und Kurtisanen aufeinandertreffen. Sogar übernatürliche Wesen sind hier ansässig. Entsprechend gestaltet der Künstler Tetsuzo mal riesige Banner, mal ein einzelnes Reiskorn. Bei dieser Strahlkraft des Multitalents nimmt es kaum Wunder, dass Menschen in seinem Umfeld schon mal übersehen werden. So auch seine Tochter O-Ei (Sprecherin: Anne Watanabe). Die 23-jährige kann ein ähnlich großes künstlerisches Talent wie ihr Vater aufweisen, bekommt dafür jedoch keinerlei Anerkennung. Nicht einmal ihr Vater ist von der Kunst O-Eis überzeugt und straft seine Tochter mit Missachtung. Dass die junge Frau gleichsam stur ist, erleichtert die Beziehung zu ihrem Vater nicht gerade. Nur der jüngsten Schwester im Hause Katsushika scheint es da noch schlimmer zu gehen. Sie ist blind und wird von ihrem Vater gemieden. Doch selbst der Vater erhält seine größte Aufmerksamkeit erst Dekaden später, als Europa auf den Künstler mit den verschiedenen Synonymen aufmerksam wird. Mit “Miss Hokusai“ inszeniert Keiichi Hara eine Geschichte mit wahrem historischen Hintergrund. In der episodischen Erzählung stehen neben den Hauptfiguren auch das gesellschaftliche Miteinander sowie die Unterschiedlichen Perspektivender Figuren im Fokus. So behandelt die Regisseurin auch das Motiv der Generationsunterschiede und zeichnet mit der Figur der jungen O-Ei das Bild einer  Frau, die für Selbstbestimmung kämpft.   

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