Filmhandlung und Hintergrund

Erfrischende Komödie über die Verrücktheiten des amerikanischen Kirchenfundamentalismus, der seine Anhänger sogar dazu bringt, einen Mord zu vertuschen.

Der evangelische Pastor Dan Day, ein charismatischer Verführer, wie er im Bilderbuch steht, wird von seiner kleinen Gemeinde regelrecht vergöttert. Dies liegt unter anderem auch an seinem Versprechen, sich für den Ausbau und die Förderung der örtlichen Ländereien stark zu machen. Carl, ergebenes und soeben bekehrtes Kirchenmitglied, wird eines Tages Zeuge eines Mordes, den der Pastor höchstpersönlich vollzieht. Dies bringt den Kirchendiener Carl jedoch nicht von seinem Glauben ab, und so versucht er, die Sache nach Selbstmord aussehen zu lassen. Das setzt eine Reihe turbulenter Ereignisse in Bewegung.

Einst war Carl ein Deadhead, also ein kiffender, freie Liebe praktizierender Fan der Rockband Grateful Dead. Nun aber hat ihn seine schwer gläubige neue Frau schon fast gewonnen für den evangelikalen Glauben und die Superkirche von Pastor Dan. Als Carl Zeuge wird, wie Dan versehentlich einen Kritiker erschießt, nutzt Dan die Gelegenheit, um dem Naivling die Tat in die Schuhe zu schieben. Das löst eine Kette bizarrer Verwicklungen aus, in denen Carl unterzugehen droht. Doch zum Glück hat Carl noch echte Freunde.

Der frisch zum wiedergeborenen Christ bekehrte Ex-Hippie Carl (Greg Kinnear) gerät in eine mörderische Intrige. Hochkarätig besetzte Krimikomödie und Gesellschaftssatire um die Praktiken großer amerikanischer Freikirchen.

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Kritikerrezensionen

  • Salvation Boulevard: Erfrischende Komödie über die Verrücktheiten des amerikanischen Kirchenfundamentalismus, der seine Anhänger sogar dazu bringt, einen Mord zu vertuschen.

    Zynisch und kritisch zugleich gelingt es der Komödie von George Ratliff („Joshua“), eine haarsträubende Geschichte rund um die Macht amerikanischer Megakirchen zu entspinnen, ohne dabei ins Lächerliche abzurutschen. „Salvation Boulevard“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Larry Beinhart, der bereits die Buchvorlage zum Film „Wag the Dog“ lieferte. Perfekt besetzt: Pierce Brosnan mit satanischem Grinsen, der als bigotter Pastor und Verführer nur seine eigenen Interessen im Sinn hat.

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