Sag kein Wort

  1. Ø 4
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Sag kein Wort: Effektiver Kidnapping-Thriller mit Hitchcock-Einschlag, in dem ein Psychiater einer Patientin das Versteck eines Juwels entlocken muss.

Die Idylle von Psychiater Dr. Nathan Conrad zerbricht, als seine achtjährige Tochter Jessie spurlos verschwindet. Anstelle von Lösegeld fordern die Entführer, dass Conrad einer seiner jugendlichen Patientinnen innerhalb weniger Stunden eine Nummernkombination entlockt, die auf das Versteck eines wertvollen Juwels hinweist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Die achtjährige Tochter des Psychiaters Dr. Nathan Conrad wird entführt. Statt Lösegeld zu fordern, verlangen die Kidnapper jedoch eine sechsstellige Tresorkombination, die Conrad einer seiner Patientinnen entlocken soll. Nun muss er die traumatisierte, abwechselnd katatonische und gewalttätige Elisabeth mit Engelszungen überreden, ihr Wissen preiszugeben, um somit die Entführer in den Besitz eines wertvollen Diamanten zu bringen. Aus Angst um Jessie wächst der Therapeut bei der Arbeit mit seiner neuen „Patientin“ über sich selbst hinaus.

Die Entführer seiner achtjährigen Tochter verlangen von Psychiater Conrad eine Tresorkombination, die er einer seiner Patientinnen entlocken soll. Aus Angst um Jessie wächst der Therapeut bei der Arbeit mit seiner Patientin über sich selbst hinaus. Packender Suspense-Thriller von Gary Fleder, der neben den Glanzleistungen seiner beiden Hauptdarsteller Michael Douglas und Brittany Murphy immer wieder überraschende Spannungselemente bietet.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach seiner vielgelobten Rolle als Perspektiven suchender Professor in der kauzigen Komödie „Die Wonder Boys“ kehrt Michael Douglas nun wieder seiner gewohnten Porträtierung eines wohlhabenden Großstadtbürgers zurück, dessen Familienidylle durch widrigen äußeren Einfluss zerstört wird und der sich vom behüteten Biedermann zum stahlharten Racheengel wandeln muss. In Gary Fleders ebenso konventionellen wie effektiven Kidnappingthriller mit Hitchcock-Einschlag spielt der Star einen renommierten Psychiater, dessen achtjährige Tochter gekidnappt wird. Doch anstatt Lösegeld fordern die Entführer, dass er einer seiner jugendlichen Patientinnen innerhalb weniger Stunden eine sechsstellige Nummernkombination entlockt. Ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit beginnt.

    Fleder („Denn zum Küssen sind sie da“) startet seine spannungsreiche Inszenierung mit einem Banküberfall-Prolog im Jahr 1991, wobei ein roter Diamant im Wert von zehn Millionen Dollar entwendet wird, doch der Anführer der Bande, Patrick Koster (Sean Bean, schon effektiver Bösewicht in „GoldenEye“ und „Stunde der Patrioten“), wird von einem seiner Komplizen um die Beute betrogen. Angeknüpft wird zehn Jahre später, mit der Einführung von Dr. Nathan Conrad (Douglas), ein engagierter Psychiater und fürsorglicher Familienvater mit sexy Ehefrau Aggie (Ex-Bondgirl Famke Janssen) und niedlich-smarter Tochter Jessie (Skye McCole Bartusiak). Die heile Welt zerbricht, als am nächsten Morgen Jessie spurlos aus dem elterlichen Luxusapartment verschwunden ist. Ein Anruf dirigiert Conrad zu seiner neuen Patientin Elisabeth (Brittany Murphy aus „Durchgeknallt – Girl, Interrupted“), da nur sie das Versteck des begehrten Juwels aus dem Prolog kennt. Wie sich aus Rückblenden herausstellt, war es Elisabeths Vater, der den Diamant an sich genommen hatte und seinerzeit vor ihren Augen von Koster und seinen Mannen vor eine U-Bahn geworfen wurde. Durch den Mord traumatisiert, verbrachte sie die letzten zehn Jahre in Nervenheilanstalten. Abwechselnd katatonisch und gewalttätig, erweist sich Elisabeth als psychologisches Puzzle, doch da das Leben seiner Tochter auf dem Spiel steht, wächst Conrad im Stil von „Der Mann, der zuviel wußte“ über sich hinaus. Auf einem düsteren Friedhof kommt es zum erwartungsgemäß gewalttätigen Finale.

    In Nebenrollen erscheinen Oliver Platt als Conrads geheimnisvoller Kollege und Jennifer Esposito als Polizistin, deren aggressive Abgebrühtheit mehr aufgesetzt als glaubhaft ist. Überhaupt häufen sich bei der Story zunehmend Absurditäten und konstruierte Zufälle an (das Drehbuch basiert auf dem Roman von Andrew Klavan), so dass vom Zuschauer einiges Wohlwollen beim kalkulierten Zickzack-Kurs gefordert wird. Aber Fleder versteht es, die Spannungsschrauben aller Unwahrscheinlichkeiten zum Trotz stetig anzuziehen, beispielsweise in einer Szene, in der Conrad unter extremem Zeitdruck eine Straßenparade durchqueren muss oder die wegen eines Beinbruchs bettlägrige Aggie („Das Fenster zum Hof“ lässt grüßen) sich gegen einen in ihre Wohnung eingedrungenen Killer verteidigt. Dazu trägt auch der eigenwillige Stil des Films bei: Gefilmt wurde fast ausschließlich mit begrenztem Licht, entweder im Schatten oder Halbdunkel, selbst die Tageslichtaufnahmen wirken fahl, was dem Thriller im Stil eines David Fincher eine konstant bedrohlich-deprimierende Stimmung verleiht. Der bedrückende Score in Moll von Mark Isham tut sein übriges, das unheilvolle Ambiente zu unterstreichen. Anders als beispielsweise in „Kopfgeld – Ransom“ will sich ein emotionaler Bezug hier nicht so recht einstellen. „Sag kein Wortrd“ gibt sich damit zufrieden, eine genau auskalibrierte, gut geölte Spannungsmaschine zu sein. ara.

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