S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

  1. Ø 4
   2003
Trailer abspielen
S.W.A.T. - Die Spezialeinheit Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu S.W.A.T. - Die Spezialeinheit

Filmhandlung und Hintergrund

S.W.A.T. - Die Spezialeinheit: Cleverer und fesselnder High-Tech-Actionthriller nach der gleichnamigen TV-Serie, in dem eine Elite-Einheit der L.A.P.D. bei einem Verbrechertransport unter schwersten Beschuss gerät.

Weil ihm eine Geiselbefreiung entglitt, landet Jimmy Street (Colin Farrell), vormaliger Hoffnungsträger der „Special Weapons and Tactics“-Elitepolizeieinheit, hinter dem Schreibtisch. Eine zweite Chance ergibt sich, als der neue SWAT-Leader „Hondo“ Harrelson (Samuel L. Jackson) frische Gesichter für sein Team castet. Die erste Bewährungsprobe folgt sogleich, als man Drogenzar Montel (Olivier Martinez) in den Knast überstellen soll. Montel hat 100 Mio. Dollar für seine Befreiung ausgelobt…

Basierend auf einer in den 70er Jahren maßvoll populären TV-Serie, macht uns dieser Hochglanz-Actionthriller quasi mit den „Navy Seals“ der US-Polizeistreitkräfte bekannt. Wie weiland Demi Moore knackt Michelle Rodriguez als erste Frau den Laden.

Die „Special Weapons and Tactics“-Elite-Einheit der L.A.P.D. erhält den Auftrag, einen berüchtigten Drogenbaron in die Hände der Regierung zu übergeben. Der hat für seine Befreiung aus dem Polizeigewahrsam eine Belohnung von 100 Millionen Dollar ausgesetzt, und so wird sein Transport von einer Bande bewaffneter „Kopfgeldjägern“ gejagt.

Der in Ungnade gefallene Sergeant Dan Harrelson wird aus der Zwangsrente zurückgeholt, um das angeschlagene Image der Einheit wieder aufzupolieren. Zu diesem Zweck schart der Ex-Ausbilder eine blutjunge, rebellische Mannschaft um sich. Und da steht auch schon die erste Bewährungsprobe an: Der französische Drogenbaron Alex Montel soll aus der U-Haft ins Gefängnis überführt werden. Kein leichter Auftrag, denn 100 Millionen Dollar Belohnung für denjenigen, der Montel befreit, locken (nicht nur) die gesamte Unterwelt an.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • „S.W.A.T.“ ist sozusagen die Bezeichnung für die Navy SEALS Abteilung der amerikanischen Polizeikräfte, die „Special Weapons and Tactics“-Elite-Einheit für gefährliche Sonderaufträge, die High-Tech-Waffen und speziell ausgebildeter Anti-Terror-Spezialisten bedürfen. Außerdem ist „S.W.A.T.“ eine mäßig erfolgreiche TV-Serie der Siebziger, die Cop-Movie-Spezialist David Ayer („Dark Blue“, „Training Day“) und David McKenna („Blow“, „American History X“) nun zum Drehbuch von Clark Johnsons testosteron- und adrenalintreibendem Regiedebüt inspirierte, das vom Original jedoch lediglich Ausgangssituation und Score entleiht.

    Als Regisseur zahlreicher Serien im US-Fernsehen hat sich Johnson einen Namen gemacht. Mit seinem hochbudgetierten Erstling kocht er nun erstmals auf hoher Flamme – und findet die richtige Temperatur für ein Cop-Action-Thriller, der zwar das Genre nicht neu erfindet, doch gemessen an den grenzwertigen Gewaltorgien à la „Bad Boys 2“ über weite Strecken selbst mit zwei ausgedehnten und bisweilen überkochenden Actionsequenzen eine – sogar an der Realität messbare – Glaubwürdigkeit und Natürlichkeit findet.

    Diese bestimmt insbesondere die erste Stunde von „S.W.A.T.“, in der sich eine Sondereinheit der „Special Weapons and Tactics“ um den „pretty bad boy“ Jim Street alias Colin Farrell zusammenfindet. Dessen leicht reizbarer Ex-Partner Brian (Jeremy Renner) hat, wie der dramatische Prolog zeigt, ein paar Jährchen zuvor beim Beenden eines Banküberfalls versehentlich eine Geisel angeschossen und wurde daraufhin von Captain Thomas Fuller (Larry Pointdexter) vom Polizeidienst suspendiert. Jim dagegen ließ sich für den Preis von Brians ewiger Feindschaft in der Hoffnung auf eine zweite Chance vorübergehend hinter den Schreibtisch verbannen. Nun erregt er die Aufmerksamkeit des coolen Sergeants Dan „Hondo“ Harrelson (Samuel L. Jackson), der ein frisches S.W.A.T.-Team zusammenstellen soll, und – um seinem früheren Partner Fuller eins auszuwischen – umgehend den smarten Street ganz oben auf seine Liste setzt. Die weiteren muskulösen Kandidaten sind James Todd Smith alias LL Cool J, Brian van Holt, Josh Charles und Michelle „Girlfight“ Rodriguez als überhaupt erste Frau in einer S.W.A.T.-Einheit. Das entsprechend der unterschiedlichen Charaktere angelegte Konfliktpotential wird von Johnson jedoch nur angedeutet, er konzentriert sich stattdessen auf die Ausbildung der Gruppe, die Inszenierung verschiedener Testsituationen, bis hin zu einer in Echtzeit gefilmten Simulation einer Flugzeug-Entführung. Bis hierhin tragen Schauspieler und Figuren das Unternehmen – erst mit dem Auftauchen des gesuchten Schwerverbrechers Alex Montel (der „Untreue“ Olivier Martinez) wechselt Johnson die Tonlage vom eher episodischen Erzählcharakter zum Actionszenario: Hondos Team soll den Transfer Montels in die staatliche Vollzugsanstalt sichern. Nachdem der jedoch bei seiner Festnahme vor laufender Kamera 100 Millionen Dollar auf seine Befreiung aussetzt, bricht kurz nach Start des High-Tech-gesicherten Konvois das Höllenkommando der „Kopfgeldjäger“ los – erst recht, als sich der immer noch verbitterte Brian und ein ambitioniertes S.W.A.T.-Mitglied wie zu erwarten als Verräter entpuppen. Aber auch dabei hält Johnson trotz aller Vorhersehbarkeit des Plots noch die ein oder andere überraschende Wendung bereit.

    Weshalb man ihm auch den ein oder anderen mit saftigen Klischees gewürzten Dialog nachsieht: Die ausgesprochen menschlichen, geradezu „normalen“ Charaktere wirken dennoch stets wie Cops, die ihren Job ausüben, durchaus fehlbar sind und ihren Feierabend bei Frau und Kindern bzw. Kindern und einer Flasche Bier verbringen. Den Rest besorgt der effektiv zusammengestellte Soundtrack mit Songs von den Rolling Stones, Jimi Hendrix oder Apollo Four Forty. Selbst wenn das Drehbuch über die unzähligen Einschusslöcher des Finales hinaus zuweilen Leerstellen aufweist, bleibt „S.W.A.T.“ am Ende ein erfreuliches „Old school“-Beispiel für gut verdauliche Genrekost, bei der die Action zur Abwechslung aus der Story heraus motiviert ist – und nicht umgekehrt. cm.

News und Stories

Kommentare