S.F.W.

Filmhandlung und Hintergrund

Böse Mediensatire: Prolet Cliff Spab avanciert als Überlebender eines Geiseldramas mit dem Motto "So Fucking What" zum Fernsehhelden, bis eine Attentäterin ihn niederschießt und seine Position übernimmt.

„S.F.W.“ steht für „So Fucking What“. Dieses Motto macht sich der 20jährige Prolet Cliff Spab zu eigen und avanciert damit über Nacht zum amerikanischen Fernsehhelden. Grund: Er und eine verwöhnte Göre aus reichem Hause sind die einzigen Überlebenden eines blutigen Geiseldramas. Als der Quotenheld wenig später von einem Mädchen niedergeschossen wird, jubilieren die TV-Produzenten erneut: nun bauen sie kurzerhand die Attentäterin zum neuen Medienstar auf.

Prolet Cliff Spab, Überlebender eines Geiseldramas, avanciert zum Fernsehhelden, wird niedergeschossen und seine Attentäterin übernimmt seine Position. Satire aus der Medienwelt, die weniger komödiantisch als hochbrisant ist.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • S.F.W.: Böse Mediensatire: Prolet Cliff Spab avanciert als Überlebender eines Geiseldramas mit dem Motto "So Fucking What" zum Fernsehhelden, bis eine Attentäterin ihn niederschießt und seine Position übernimmt.

    Nicht nur renommierte Regisseure wie Oliver Stone oder Robert Redford haben sich in der jüngsten Vergangenheit kritisch mit dem Medium Fernsehen auseinandergesetzt. Auch „S.F.W.“, der dritte Spielfilm von Jefery Levy, schlägt in die Kerbe von Stones „Natural Born Killers“: Er greift den Zuschauer frontal an und versetzt ihn in Angst und Schrecken. Seine brutale Medienschelte erreicht zwar nur selten inszenatorische Brillanz, könnte aber angesichts ihrer noch immer hochbrisanten Thematik insbesondere eingefleischte Tarantino-Fans in die Kinos locken. „S.F.W.“ steht für „So Fucking What“, was milde übersetzt etwa „Scheißegal“ heißt. Dieses Motto macht sich der 20jährige Prolet Cliff Spab zu eigen und avanciert damit über Nacht zum modernen amerikanischen Fernseh- und damit auch zum Volkshelden. Grund: Er und die gleichaltrige Wendy Pfister, verwöhntes Töchterlein aus reichem Hause, sind die einzigen Überlebenden eines Geiseldramas, das sich 36 furchtbare Tage lang in einem Supermarkt abspielte. Auch nach dem Spektakel geht für Cliff und Wendy der Medienrummel weiter. Während die beiden traumatisierten Kids wie dressierte Affen von einer Show zur nächsten gereicht werden, entpuppt sich insbesondere Cliff dank seines makaberen No-Future-Humors als Quotenrenner. Just in dem Moment, als das Publikumsinteresse an dem Helden mit der profanen „S.F.W.“-Philosophie nachzulassen beginnt, wird Spab von einem Mädchen über den Haufen geschossen. Die TV-Produzenten jubilieren: Ein neuer Star mit der Weisheit „Alles ist wichtig“ ist geboren. Wie Stone stellt auch Jefery Levy ein junges Pärchen in den Mittelpunkt seiner Story. Doch in „S.F.W.“ treten die Protagonisten nicht als Killer, sondern als Opfer ins Rampenlicht. Levy spart dabei nicht mit effekthascherischen Schaueffekten, auch bei ihm spritzt der rote Saft meterweit. So kann man diesem Film vorwerfen, ins Spekulative zu verfallen und dabei das satirische Element zu vernachlässigen. Obwohl sich „Backbeat“-Star Stephen Dorff und seine Partnerin Reese Witherspoon bei dem Versuch mühen, ihren Figuren Tiefe zu verleihen, wirken sie doch wie Comic-Figuren, die keine Bindung zur Realität haben. Trotzdem übt „S.W.F.“ eine Faszination aus - jene gefährliche Mischung aus schaulustigem Voyeurismus und blankem Entsetzen, das immer dann auftritt, wenn man sich selbst beim unreflektierten Zugucken ertappt. lasso.

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