Filmhandlung und Hintergrund

Hinreißende Komödie über einen ungewöhnlichen Akademie-Schüler, der sich in eine Lehrerin verliebt, auf die es auch sein Mentor abgesehen hat.

Max Fischer ist der enthusiastischste Schüler der ehrenwerten Rushmore Academy. Kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht neue Arbeitskreise gründet. Leider lassen seine Schulleistungen zu wünschen übrig, so dass ihm der Ausschluss droht. Zu allem Überdruss verliebt sich Max in die unerreichbare Lehrerin Ms. Cross, die eine Beziehung mit Max‘ großem Vorbild, dem Magnaten Blume, beginnt. Max sinnt auf Rache.

Auf der Eliteschule Rushmore gibt es kaum eine Schülerinitiative, die der Zehntklässler Max Fischer nicht gründete oder leitet, was fatale Auswirkungen auf seine Noten hat. Doch obwohl dem selbtbewussten 15-Jährigen der Verweis von der Academy droht, widmet der seine Aufmerksamkeit lieber der jungen Lehrerin Miss Cross. Um sie zu beeindrucken, überredet er Rushmore-Absolvent und Millionär Blume zum Bau eines Aquariums. Dabei entwickelt sich zwischen den Dreien eine Freundschaft - bis Max von Blumes Liebe zu Miss Cross erfährt…

An der Rushmore Academy verliebt sich der engagierte Schüler Max in die Lehrerin Ms. Cross. Als diese eine Beziehung mit seinem Vorbild Blume beginnt, sieht Max rot. Originelle Komödie von Wes Anderson, unter dessen Regie Newcomer Jason Schwartzman und Bill Murray zu großer Form auflaufen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Rushmore: Hinreißende Komödie über einen ungewöhnlichen Akademie-Schüler, der sich in eine Lehrerin verliebt, auf die es auch sein Mentor abgesehen hat.

    Seine Visitenkarte gab der 28jährige Nachwuchsregisseur Wes Anderson 1996 mit seiner von Kritikern vielgelobten, jedoch vom Publikum kaum beachteten Komödie „Bottle Rocket“ ab. Sein Folgefilm „Rushmore“, für den er in erneuter Zusammenarbeit mit Owen Wilson das clevere und äußerst originelle Drehbuch verfaßte, hat nun das Zeug zum Kulthit. So kommt es nicht von ungefähr, daß Disney beschloß die schrullig-charmante Offbeat-Komödie um einen exzentrischen Schüler mit schier unverwüstlichen Selbstvertrauen im Dezember bereits für eine Woche in limitierter Veröffentlichung zu zeigen. Damit sollte in erster Linie Bill Murray die Chance für eine sicherlich verdiente, jedoch letztlich nicht gewährte Oscar-Nomierung als bester Nebendarsteller ermöglicht werden.

    Die Hauptrolle des 15jährigen Max Fischer, der seinen Besuch auf der elitären Privatschule „Rushmore“ als Lebensaufgabe betrachtet, wird von Jason Schwartzmann dargestellt. Der Sohn von Talia Shire („Der Pate“) und Neffe von Francis Ford Coppola gibt damit sein überaus beachtliches Schauspieldebüt. Äußerlich an eine Kreuzung aus dem jungen Dustin Hoffman und Woody Allen erinnernd, meistert er die nicht leichte Aufgabe, überzeugend einen Protagonisten zu mimen, der als wandelnder Widerspruch ebenso wenig leicht zu greifen wie zu spielen ist. So sieht Max Fischer mit dicker Brille und Zahnspange zwar uncool aus, er kompensiert das aber mit grenzenlosem Selbstvertrauen, frühreifem Auftreten und höflich-umgänglichen Manieren. Max schreibt zwar durchweg schlechte Noten, engagiert sich jedoch in unzähligen außerlehrplanmäßigen Aktivitäten wie dem Fecht-, Buch-, Gymnastik- und Imkerclub und erweist sich als talentierter Regisseur von Schultheaterstücken (ausgefeilte Events, für die sich Max von „Serpico“ und „Apocalypse Now“ inspirieren läßt). Er legt romantische, rührende und witzige Qualitäten an den Tag, kann aber auch ein verlogener Angeber sein und verbissen und hartnäckig seine Ziele verfolgen. Als er sich in die hübsche englische Lehrerin Rosemary Cross verliebt, läßt er sich weder vom Altersunterschied noch von ihrem gutmütigen Desinteresse abschrecken. Erst als Max aufgrund eines ausufernden Aquariumsbaus von der Schule verwiesen wird und darüberhinaus erfährt, daß sein bester Freund, der 50jährige Stahlbaron Herman Blume, eine Affäre mit der angebeteten Miss Cross unterhält, zeigen sich vorübergehende Risse in seiner Minimogul-Fassade. Doch ein wahrer Underdog ist nicht kleinzukriegen.

    „Rushmore“ ist eine Teenkomödie der anderen Art und nicht im entferntesten mit aktuellen Vertretern des Genres wie „Varsity Blues“ oder „She’s All That“ zu vergleichen. Wes Anderson zelebriert in seiner stilsicheren Breitwandformat-Inszenierung mit gekonnter Hand und ohne peinliche Sentimentalität oder hohl klingende Botschaften echten Individualismus mit allen Ecken und Kanten. Der Humor bewegt sich nicht auf der üblichen rowdyhaft-anzüglichen Schiene, sondern wird aus einfallsreichen Dialogen und unerwarteter Situationskomik destilliert. Doch gerade weil „Rushmore“ es wagt von der stereotypen Norm abzuweichen, könnte sich das breite Massenpublikum ein wenig überfordert fühlen. Unverständlich jedenfalls, warum dem gnadenlos unwitzigen „Breakfast of Champions“ auf der Berlinale der Vorzug vor diesem einzigartigen, originellen Filmerlebnis gegeben wurde: Das Festival wäre eine verdiente Bühne für diesen Sleeperhit der etwas anderen Art gewesen. ara.

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