Run, Fatboy, Run Poster

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Run, Fatboy, Run: Britische Erfolgskomödie mit Comedystar Simon Pegg als Vater, der sich seinem Sohn und seiner großen Liebe als Marathon-Mann beweisen möchte.

Bislang hat der liebenswerte Dennis (Simon Pegg) noch nichts auf die Reihe oder wenigstens zu Ende gebracht. Selbst die Hochzeit mit der schwangeren Libby (Thandie Newton) schmeißt er. Klar, dass sie ihn dafür stehen lässt. Fünf Jahre später startet sie mit einem neuen Freund durch – dem sportlichen Börsenfachmann Whit (Hank Azaria), der auch ihren Sohn Jake (Matthew Fenton) begeistert. Um Frau und Kind zurückzuerobern, fordert Dennis Whit zum Marathon heraus.

Auf den Inseln begeisterte der Brit-Hit mit Comedy-Star Simon Pegg (“Hot Fuzz”) das Publikum, das einen Bewegungsmuffel als Underdog im Duell vor laufenden Fernsehkameras mit einem Hochleistungssportler sehen wollte. Amüsanter Loser-Spaß, der sich familienkompatibel gibt.

Dennis ist liebenswert, aber sonst ziemlich nutzlos. Er träumt im Job, hat Mietschulden und seine Hochzeit mit der schwangeren Libby noch in der Kirche geschmissen. Fünf Jahre später hat Libby einen neuen, reichen Freund, der Dennis auch bei Sohn Jake Konkurrenz macht. Um ihn und Libby zurückzuerobern, wagt der bewegungsfaule Brite das Unmögliche: Er fordert den athletischen Rivalen zum Duell beim Marathonlauf.

Dennis ist liebenswert, aber sonst ziemlich nutzlos. Er träumt im Job, hat Mietschulden und seine Hochzeit mit der schwangeren Libby noch in der Kirche geschmissen. Fünf Jahre später hat Libby einen neuen, reichen Freund, der Dennis auch bei Sohn Jake Konkurrenz macht. Ein Streit der “Väter” ist unvermeidlich, ausgetragen auf den Straßen Londons, wenn der bewegungsfaule Brite in einem Marathonlauf auf den athletischen Amerikaner trifft, um wenigstens einmal im Leben über die volle Distanz zu gehen.

Kritiken und Bewertungen

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    Es ist ein altes Thema im Film, das immer wieder gerne genommen wird: durch eine sportliche Leistung sich selbst zu beweisen, dass man Mut und Disziplin und die Kraft besitzt, den inneren Schweinehund zu überwinden. Das hat uns schon Rocky gezeigt, das beweisen auf der Leinwand immer wieder jene abgehalfterten Ex-Sportstars, die noch einmal ein Comeback feiern, egal ob ihre Darsteller nun Kevin Costner oder Tom Cruise heißen. Und nun zeigt auch ein kleiner, im Leben und im Beruf erfolgloser Mann aus Nord-London, was in ihm steckt, wenn es darum geht, seine frühere große Liebe, die er in hochschwangerem Zustand praktisch kurz vor der Zielgeraden, zu Deutsch am Altar, im Stich gelassen hat, zurück zu gewinnen.

    Dennis meldet sich trotz aller Widerstände zum großen Nike-Marathon (recht viel Werbung für eine Sportartikelmarke im gesamten Film) und wird zum Helden des Tages. Aus dem etwas rundlichen Mann mit der Raucherlunge wird zwar nicht über Nacht ein Langstreckenläufer, aber ein Iron Man mit erstmals in seinem Leben einem eisernem Willen. Wären da nicht die Schauspieler wie Simon Pegg oder Hank Azaria, die sehr typisch englische Selbstironie und die Kulissen der Metropole London mit ihren verwinkelten und oft reichlich schmuddeligen Gassen auf der einen Seite und der gewagten Architektur auf der anderen, dann wäre dies eine sehr harmlose, kleine Komödie mit einigen mehr oder minder witzigen Gags geworden.

    Aber dank der glaubhaften Figuren, dem guten Soundtrack, der liebenswert in Szene gesetzten Beziehung zwischen Vater und Sohn ist dies dann doch eine vergnügliche, kleine Komödie, die zwar langsam in die Gänge kommt, aber dann trotz einiger Längen Fahrt gewinnt und zunehmend mit 'mal heiteren, 'mal durchaus melancholischen Momenten überrascht und unterhält.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Laufen fördert die Gesundheit, Weglaufen kann ihr dagegen auch schaden. Denn vom Weglaufen lösen sich Schwierigkeiten auch nicht auf. Im Spielfilmdebüt von David Schwimmer (Ja, tatsächlich "Ross" aus der TV-Serie "Friends") wird eine Variation des Themas "Erwachsener Mann auf dem schmerzhaften Weg ins erwachsen werden" aufgegriffen, das für Komödien erfahrungsgemäß besonders gut geeignet ist.

    Ganz nach dem Motto "Besser spät als nie!" setzt sich Dennis im Verlauf des Films nicht nur mit sich, sondern auch mit seinen Schwächen auseinander, bis es eben gerade eine dieser Schwächen ist, die alles verändern wird. Realistisch bleibt der Film glücklicherweise dahingehend, dass es dem Antihelden Dennis auch nach zahlreichen Entwicklungsschritten nicht vergönnt ist, ein völlig neuer Mensch zu werden. Am Ende steht vielmehr die Erkenntnis, dass es gerade auch Fehler sind, die einen Menschen ausmachen.

    Ursprünglich war geplant, die Handlung in New York anzusiedeln. Dass der Film schlussendlich in London realisiert wurde, hat ihm vielleicht sogar mehr genützt als geschadet. Hauptdarsteller und Comedy-Schreiber Simon Pegg sorgte persönlich für eine Überarbeitung und Angleichung des Drehbuchs von Michael Ian Black an britische Verhältnisse. Und so rückt der Film ganz in die Nähe von Produktionen wie "About a Boy", "High Fidelity" oder "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".

    Man kann ganz klar sagen, dass der Film "Run, Fatboy, Run" besser ist als der reine Blick auf den Inhalt vermuten lassen würde. Die Geschichte ist rund und Hauptdarsteller Simon Pegg füllt seine Rolle in ebenso komischer wie liebenswerter Weise aus. Dazu gesellen sich kurzweiliger Humor und eine Prise Romantik. David Schwimmers Spielfilmdebüt ist zwar nicht der ganz große Coup, aber im Endeffekt ein sympathischer und unterhaltsamer Film, mit dem man einen netten Abend verbringen kann.

    Fazit: Ein kurzweiliger Film über einen notorischen Verlierer, der sich endlich den Realitäten des Lebens stellen muss und dabei ziemlichen Muskelkater bekommt.
  • Im Inselreich bereits erfolgreicher Brit-Hit mit Star-Komiker Simon Pegg als sympathischer Verlierer, der als Marathonläufer seine Familie zurückgewinnen will.

    In J.J. Abrams’ Neustart der Enterprise ist Simon Pegg (“Shaun of the Dead”) als Bordingenieur Scotty Herr über die Energie, doch in dieser Komödie fehlt sie ihm ein Leben lang. Hauptfigur Dennis bringt nichts auf die Reihe oder wenigstens zu Ende, selbst die Hochzeit stand er nicht durch, verließ seine schwangere Freundin Libby (Thandie Newton) kurz vor der Trauung. Fünf Jahre später stottert sein Motor unverändert, läuft mit einem Job, für den er schlecht geeignet und bezahlt wird, nur auf Reserve, während Libby mit einem dynamischen neuen Freund voll durchstartet. Geschäftsmann Whit ist erfolgreich und als Kontrast zum deprimierenden Dennis überhaupt eine strahlende Erscheinung. Und weil er sich auch mit Dennis’ Sohn gut versteht, muss kommen, was die Naturgesetze fordern. Ein Streit der “Väter”, ausgetragen auf den Straßen Londons, wenn der bewegungsfaule Brite in einem Marathonlauf auf den athletischen Amerikaner trifft, um wenigstens einmal im Leben über die volle Distanz zu gehen.

    Ursprünglich für den Schauplatz New York von Comedian Michael Ian Black geschrieben, dessen Regiedebüt “Blind Wedding – Hilfe, sie hat ja gesagt” ebenfalls das Hochzeitsthema variiert, nutzt die erste Regiearbeit von “Friends”-Star David Schwimmer den Insel-Transfer für ein bisschen Backgroundtouristik und einige exzentrische Charakterskizzen, unter denen ein indischer Vermieter, vor allem aber Dennis’ lakonischer Freund Gordon den besten Eindruck hinterlassen. Dialogwitz wie bei Gordons Flirt mit Libby (Sie: “Du bist mein Cousin” – Er: “Das hat die königliche Familie nie gestört”) ist vernehmbar, tritt aber zurück hinter einer recht braven und moralischen Familienkomödie mit seltenen Annäherungen ans Derbe. Eine monströse Fußblase platzt leinwandfüllend, doch der Knoten irgendwie nicht, sofern man sich hier mehr Boshaftigkeit und Biss erwartet. Das britische Publikum, aufgewachsen mit diesen landestypischen Humorzutaten, vermisste offensichtlich wenig, amüsierte sich über Pegg, der als Marathon-Mann mit Bauchballast und dekorativen Hot Pants alternativ auf Rockys Outsider-Spuren wandelt. Ein Underdog erobert London, ein Jedermann wie Pegg eine Königin wie Newton. Unglaublich mag das klingen, unmöglich ist es aber nicht in einer Welt, in der auch schon ein Hobbit (Dominic Monaghan) bei einer Inselschönheit (“Lost”-Star Evangeline Lilly) stranden und landen konnte. kob.

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