Rugrats: Der Film

  1. Ø 5
   1998
Rugrats: Der Film Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Rugrats: Der Film: Bizarre Kinoadaption der in USA überaus erfolgreichen Zeichentrickserie über die "Rugrats", ein Haufen frecher, sprechender Babies.

Mit seinen Freunden Chucky und den Zwillingen Lil und Phil will Tommy seinen neugeborenen Bruder zurück ins Krankenhaus verfrachten. Mit dem Reptar Wagon machen sie sich auf den Weg, landen aber im dunklen Wald, wo sie auf einen Zauberer, einen hungrigen Wolf und eine Horde von Zirkusaffen treffen. Dann heftet sich auch noch Cousine Angelica mit ihrem Hund Spike an ihre Fersen.

Baby Tommy Pickles sieht es gar nicht gern, daß der frisch entschlüpfte Familienzuwachs Baby Dil seine Kreise stört. Deshalb beschließt er, den kleinen Rivalen wieder loszuwerden. Gemeinsam mit Kumpel Chucky und den Zwillingen Lil und Phil will er das lästige Brüderchen zurück ins Krankenhaus expedieren. Doch auf ihrer Fahrt mit dem vom Papa erfundenen, sprechenden Reptar Wagon verirren sich die Knirpse im düsteren Wald, wo neben einem fiesen Magier und einem hungrigen Wolf auch eine Horde entlaufener Zirkusaffen auf sie lauern…

Tommy Pickles will mit seinen Kumpeln das lästige Brüderchen loswerden. Doch dabei verirren sie sich im Wald, wo Magier, Wölfe und Zirkusaffen auf sie warten. Abendfüllender Zeichentrickfilm um die sprechenden Action-Babys, gag- und temporeich. Nicht nur für Kinder!

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem phänomenalen Erfolg von „Beavis and Butt-Head machen’s in Amerika“, der ersten Animations-Zusammenarbeit zwischen Paramount und Viacom, kann nun auch die Filmadaption der den Nielsen-Ratings zufolge meistgesehenen Kinderserie einen weiteren sensationellen Überraschungsstart verbuchen. Am ersten Wochenende vermochte das turbulente Zeichentrickabenteuer um die ausgefallenen Erlebnisse einer Gang von sprechenden Babys ein Einspiel von 28 Mio. Dollar verbuchen – und verzeichnete damit den viertbesten US-Start eines Zeichentrickfilms überhaupt.

    Die mit einem Emmy ausgezeichnete Serie wurde von den beiden Gründern des Klasky Csupo Inc. Animationsstudios entwickelt, das u. a. für die Produktion von „Die Simpsons“ verantwortlich zeichnet. Die Macher legten großen Wert darauf, die seit nunmehr sieben Jahren ausgestrahlte Serie sowie die Leinwandadaption auch für Erwachsene ansprechend zu gestalten. In der Filmversion bauten sie dementsprechend Kommentare zu zeitgenössischen Themen wie Sensationsgier, Geschlechterklischees und überprotektives Verhalten von Mustermüttern ein und bieten zudem filmische Referenzen an „Auf der Flucht“ sowie „2001“ und gar ein biblisches Zitat. Zudem wurde ein moderner Soundtrack (z. B. ein gemeinsamer Song von No Doubt und Elvis Costello) zusammengestellt, wobei der Score von Devo-Gründungsmitglied Mark Mothersbaugh komponiert wurde. Mit Starpower wurde auch bei den Sprechrollen nicht gegeizt, so sind die Stimmen von Schauspielern wie Tim Curry, Whoopi Goldberg und David Spade in Gastrollen zu vernehmen. Beeindruckend auch die technische Ausgefeiltheit der Animation, in der längst nicht mehr mit herkömmlichen Cels gearbeitet wird, sondern die einzelnen Rohsketche (24 Bilder pro Sekunde) gescannt und dann am Computer digital bearbeitet werden.

    Die Story beginnt mit einer Fantasy-Sequenz à la „Der Jäger des verlorenen Schatzes“, wobei die Realität für Baby Tommy Pickles mit dem Familienzuwachs Baby Dil denkbar unangenehm einsetzt. Gemeinsam mit seinen Freunden Chucky (die ängstliche Stimme der Vernunft), und den beiden Zwillingen Lil und Phil will er den lästigen Bruder zurück ins Krankenhaus verfrachten. Als Transportmittel benutzen sie den vom Vater erfundenden sprechenden Reptar Wagon (von Rapstar Busta Rhymes intoniert), doch anstatt des angesteuerten Zieles landen sie im dunklen Wald, wo sie auf einen mysteriösen Zauberer, einen hungrigen Wolf und eine Horde entlaufener gefräßiger Zirkusaffen treffen. Darüber hinaus heftet sich die schrecklich tyrannische Cousine Angelica im Shirley-Lock-Holmes-Outfit mit ihrem Hund Spike an die Fersen der vermißten Kiddies. Die heliumhohen Stimmen der Babies sind für manche Uninitierte sicherlich gewöhnungsbedürftig, machen den niedlichen Baby-Talk aber noch bizarrer. In den USA sind die „Rugrats“ ein etabliertes Popkulturphänomen, während die Action-Babys in Deutschland nach dem Ende von Nickelodeon gegenwärtig auf dem Trockenen sitzen. Inwiefern sich der US-Kinoerfolg also hierzulande wiederholen läßt, wird davon abhängen, ob es dem Verleih gelingt, die moderne Ausgabe der „kleinen Strolche“ beim ganz jungen Publikum als feste Größe zu etablieren. ara.

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