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Roujin Z

Kinostart: 07.08.1997

Filmhandlung und Hintergrund

Lustig-anrührendes Animée um einen alten Mann, der mit dem Geist seiner Frau auf einem fliegenden Bett durch Tokyo rast.

Z-001 heißt das vollautomatische High-Tech-Bett, das bettlägrige Greise wie Herrn Tereda rund um die Uhr computergesteuert mit den essentiellen Dingen des Alltags versorgen soll. Krankenschwester Haruko wittert eine militärische Verschwörung, steckt doch jede Menge geheimes Hightech in der Maschine. Da naht Hilfe von unerwarteter Seite: Der Geist von Teradas verstorbener Frau okkupiert zur Begeisterung des Patienten die Maschine und demonstriert der Öffentlichkeit, was wirklich in ihr steckt.

Im neuen, vollautomatischen Krankenbett des Herrn Tereda stecken viele Überraschungen. Auch für den Rest der Welt. Originelles und spannendes Animeabenteuer nach einer Comic-Vorlage von „Akira“-Erfinder Katsuhiro Otomo.

Darsteller und Crew

  • Hiroyuki Kitakubo
  • Katsuhiro Ôtomo
  • Hideo Okazaki
  • Fumi Itakura

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Roujin Z: Lustig-anrührendes Animée um einen alten Mann, der mit dem Geist seiner Frau auf einem fliegenden Bett durch Tokyo rast.

    Katsuhiro Otomo, Schöpfer des Zeichentrick-Superhits „Akira“, schrieb diese faszinierende Fantasy-Geschichte um einen lebenslustigen Greis, den eine junge Krankenschwester sowie seine verstorbene Ehefrau vor einem wenig überzeugenden Fortschritt in der Altenpflege bewahren. Und natürlich wäre auch dies kein echter Manga, wenn nicht halb Tokio dabei in Trümmern sinken würde.

    Japan in naher Zukunft. Junge Wissenschaftler haben festgestellt, daß es zuviel alte Leute gibt. Da nicht genug Ärzte und Pflegepersonal bereitstehen, um der Greisenschwemme Herr zu werden, soll der technische Fortschritt helfen. Z-001 heißt das neue, vollautomatische High-Tech-Bett, das seine Insassen rund um die Uhr computergesteuert mit Nahrung, Wäsche, Videospielen und allen anderen essentiellen Dingen des Alltags versorgt. Der bettlägrige Herr Terada muß es im Namen der Wissenschaft ausprobieren, ob er will oder nicht. Seiner Krankenschwester, der humanistisch gesonnenen Haruko, gefällt dies überhaupt nicht, denn solche für das menschliche Wohlbefinden nicht eben unbedeutende Funktionen wie Körpernähe und Zuneigung führt Z-001 natürlich nicht im Programm. Außerdem beschleicht sie zunehmend der Verdacht, daß hinter der Sache mehr steckt als bloßer medizinischer Fortschritt: Zu viele Funktionen an dem gewaltigen Stahlkoloß scheinen anderen Zwecken als der Pflege zu gelten, und überall wimmeln unfreundliche Militärs. Als mehrere Versuche zur Befreiung des unfreiwilligen Versuchskaninchens scheitern, naht Hilfe von gänzlich unerwarteter Seite: Der Geist von Teradas verstorbener Frau okkupiert zur Begeisterung des Patienten die Maschine und demonstriert der Öffentlichkeit eindrucksvoll, was in ihr steckt… „Ghost in the Shell“ in der „Cocoon“-Variante. Weiterreichende Vergleiche mit Hollywood erübrigen sich, denn nie und nimmer würde dort irgend jemand auch nur

    einen Cent auf eine Story mit solchen Zutaten setzen, selbst wenn in der zweiten Halbzeit noch soviel Feuerwerk die Mauern von Tokio erbeben läßt. Für Geschichten wie diese ist Asien zuständig, wo sich Action durchaus mit Philosophie verträgt und der Volksglaube besagt, daß ein jedes Ding seine eigene Seele hat. Paradox, aber wahr: Wer nach all den

    Karikaturen aus der Traumfabrik mal wieder echte Menschen nachvollziehbar in einem Actionfilm agieren sehen will, sollte diesen

    Zeichentrickfilm nicht verpassen. ab.
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