Filmhandlung und Hintergrund

Nachdem bereits Dennis Hopper und Matt Damon Patricia Highsmiths traditionsreichen Literaturcharakter verkörperten, ist nun John Malkovich an der Reihe, dem späten Ripley Gestalt, ironische Distanz und omnipräsente Gefahr zu verleihen. Im Gegensatz zu Wim Wenders, der dieselbe Story 1978 als deutsch-amerikanisches Gegenwartsgleichnis auslegte, ist Regisseurin Luiliana Cavani („Der Nachtportier“) mehr an der menschlichen...

Tom Ripley, passionierter Krimineller mit Sinn für stilvolle Auftritte, soll für einen alten Geschäftspartner aus Berlin, der nun in Schwierigkeiten mit der Russenmafia steckt, einen Mord begehen. Von der Simplizität des Falles angeödet, beschließt Ripley, den Auftrag dem jungen Bilderrahmer Jonathan zu übertragen, der ihn eben erst auf einer Party beleidigte. Der an Leukämie tödlich erkrankte Jonathan könnte die ausgelobten 50.000 Dollar für die Familie schon gebrauchen uns ahnt nicht, auf was für ein Glatteis er sich begibt.

Mehr oder weniger aus Überdruss manipuliert Überzeugungsganove Tom Ripley (John Malkovich) einen todkranken Jungkünstler auf kriminelles Glatteis. Elegante Highsmith-Adaption von Liliana Cavani.

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem bereits Dennis Hopper und Matt Damon Patricia Highsmiths traditionsreichen Literaturcharakter verkörperten, ist nun John Malkovich an der Reihe, dem späten Ripley Gestalt, ironische Distanz und omnipräsente Gefahr zu verleihen. Im Gegensatz zu Wim Wenders, der dieselbe Story 1978 als deutsch-amerikanisches Gegenwartsgleichnis auslegte, ist Regisseurin Luiliana Cavani („Der Nachtportier“) mehr an der menschlichen Dimension interessiert und serviert elegante Hochglanz-Krimikost für Anspruchsvolle.

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