Richie Rich

  1. Ø 0
   1994
Richie Rich Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Als der böse Laurence Van Dough die Eltern von Richie Rich entführen läßt, wird der Junge zum reichsten Kind der Welt. Er kann sich aber nur kurz am Reichtum und seinem Butler Cadbury erfreuen, denn Van Dough will jetzt das Rich-Imperium übernehmen. Mit seinen Freunden will Richie seinem mächtigen Gegenspieler zuvorkommen.

Richie Rich ist der einziger Sproß schwerreicher Eltern. Vom persönlichen Butler über die eigene Achterbahn bis zum hauseigenen McDonalds gibt es nichts, was der Kleine entbehren muß – außer gleichaltrigen Freunden. Eines Tages aber findet der kleine Krösus in einem Hinterhof tatsächlich ein paar ganz normale Kids, die nach Anfangsschwierigkeiten auch seine Kumpel werden. Freunde hat er bald bitter nötig, denn ein ruchloser Gauner plant, ihn zum Vollwaisen zu machen…

Die Eltern von „Richie Rich“, dem reichsten Jungen der Welt, werden entführt und nun muß er sich um das elterliche Imperium kümmern. Spielfilmversion des berühmten Comics.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach den grandiosen Erfolgen der beiden „Kevin“-Filme ist es etwas still geworden um Macaulay Culkin, den beliebtesten Kinderstar der neunziger Jahre. Mit „Das zweite Gesicht“, seinem Ausflug ins Thriller-Genre, hatte er ebenso wenig Glück wie mit der harmlosen Klamotte „Allein mit Dad & Co“. Nun bewegt sich der blonde Dreikäsehoch unter der Regie von Donald Petrie wieder auf bekanntem Terrain. „Richie Rich“ ist eine flinke und ideenreiche Familienkomödie, in der Culkin als reichstes Kind der Welt alle Register seines Könnens ziehen darf. Nachdem Donald Petrie im letzten Jahr mit „Ein verrücktes Paar“ den Komiker-Veteranen Walter Matthau und Jack Lemmon auf deren alte Tage eine wunderbare Gag-Spielwiese bescheren konnte, bleibt er auch diesmal dem Komödien-Genre treu. Als Grundlage für sein neues Projekt diente ihm eine Comic-Figur, die sich in den sechziger Jahren insbesondere beim jungen Publikum größter Beliebtheit erfreute: Richie Rich (Macaulay Culkin), einziger Sohn stinkreicher Eltern, wird eines Tages ein Vermögen von 70 Milliarden Dollar erben. Klar, daß er schon jetzt alles besitzt, wovon Gleichaltrige nur träumen. Ein persönlicher Butler kümmert sich um seine Erziehung, im Garten steht eine überdimensionale Achterbahn, der kleine Hunger wird im hauseigenen McDonald’s gestillt und allmorgendlich empfängt ihn die leibhaftige Claudia Schiffer zum privaten Aerobic-Training. Doch der Luxus birgt auch seine Schattenseiten: Richie hat keine Freunde. Also nimmt der Krösus alsbald sein Schicksal selbst in die Hand und findet in einem Hinterhof ein paar ganz normale Kids, die nach anfänglichem Mißtrauen gegenüber dem reichen Schnösel dessen Kumpels werden. Die hat er auch bitter nötig, denn ein ruchloser Gauner, der es auf das Rich-Imperium abgesehen hat, ist gerade dabei, das milliardenschwere Einzelkind zum Vollwaisen zu machen. Wie der ähnlich strukturierte „Mac Millionär“ ist auch „Richie Rich“ eine muntere Komödie rund um das Geld, die mit der fadenscheinigen Moral auf Beutefang geht, daß man sich Freunde nicht kaufen kann. Doch sieht man über diese triviale Botschaft hinweg, hat Regisseur Petrie erstaunlich viel zu bieten. Er zeigt ein paar tricktechnische Kabinettstückchen, hat hervorragende Nebendarsteller (allen voran Jonathan Hyde als Butler Cadbury) an Bord und persifliert auf köstliche Art und Weise die Mount-Rushmore-Sequenz aus Hitchcocks Klassiker „Der unsichtbare Dritte“. Fazit: Ein runder, wenn auch naiver Spaß, der von Blockbuster- Macher Joel Silver produziert wurde – eine Tatsache, die sich nicht gerade negativ auf die Erfolgschancen auswirken dürfte. lasso.

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