Rhythm Is It!

  1. Ø 0
   2004

Rhythm Is It!: Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

Rhythm Is It! Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Rhythm Is It!: Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle.

Im Herbst 2002 starten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle sowie des britischen Choreographen Royston Maldoom ein medienwirksames Experiment frei nach dem Motto „Hochkultur trifft soziale Wirklichkeit“. Gemeinsam mit 250 Jugendlichen aus allen Schichten und aller Herren Länder studiert man in einer Ostberliner Hauptschule Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ ein, um es schließlich in einer vielbeachteten Premiere der Öffentlichkeit vorzustellen.

Über drei Monate begleiteten die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube den musikpädagogischen Workshop und vermitteln dabei nicht nur jede Menge Spaß am musikalischen Medium, sondern auch einen intensiven Einblick in einen kreativen Reifeprozess mit all dem Konfliktpotential, das einem Clash der Kulturen dieses Ausmaßes so innewohnt.

Seit September 2002 engagieren sich Musiker der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle in diversen Educations-Projekten, die die Arbeit des Orchesters und seiner Musik einem breiten Publikum zugänglich machen. Dabei unternahmen fast 250 Jugendliche aus 25 Nationen in sechswöchiger Probenarbeit und Workshops eine Entdeckungsreise in Strawinskys Musikwelt und tanzten am Ende in einer bejubelten Premiere „Le Sacre du Printemps“.

Im Herbst 2002 nimmt ein ungewöhnliches Unterfangen seine Lauf. In Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Sir Simon Rattle studiert der Choreograf Royston Maldoom mit 250 Berliner Durchschnittskids aus 25 Nationen ein Tanzprojekt ein. Drei Monate voller harter Arbeit, Schweiß, Tränen, Disziplinproblemen, Tiefschlägen und Höhenflügen stehen vor allen Beteiligten. Als sich im Januar 2003 der Vorhang zu den Tönen von Strawinskys „Le sacre du printemps“ hebt, erlebt das Publikum ein kleines Wunder.

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Kritikerrezensionen

  • Heraus aus dem Elfenbeinturm der Hochkultur, hinein ins richtige Leben: die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube begleiten das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Fast 250 Jugendliche aus 25 Nationen unternahmen in sechswöchiger Probenarbeit eine Entdeckungsreise in Strawinskys Musikwelt und tanzten in einer bejubelten Premiere „Le Sacre du Printemps“.

    Seit September 2002 engagieren sich Musiker der Berliner Philharmoniker in diversen Educations-Projekten. Die von der Deutschen Bank ermöglichte Initiative „Zukunft@Bphil“ soll die Arbeit des Orchesters und seiner Musik einem breiten Publikum zugänglich machen. Für Lansch und Grube Anlass zu einer mitreißenden Doku über die Begegnung junger Menschen mit Chefdirigent Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern und die Arbeit des Choreographen Royston Maldoom, der seit Jahrzehnten Tanzprojekte vor allem mit Straßenkindern realisiert. Ein gelungenes Experiment des Zusammentreffens von sogenannter Hochkultur und sozialer Wirklichkeit. Von den Einblicken in die schwierigen Workschop-Proben über individuelle Erfahrungen der jungen Protagonisten bis hin zur Gala-Präsentation von Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ und den spannenden Künstlerporträts von Rattle und Maldoom – „Rhythm is it!“ ist ein visuell berauschendes Zeugnis einer neuen Ära. Durch die Perspektive dreier Jugendlicher erfährt der Zuschauer viel von der Hartnäckigkeit der Künstler, die Lust an Musik und Tanz zu vermitteln, wie auch über den ganz normalen Alltag der Kids, ihre anfängliche Skepsis und Zweifel, die sich in Begeisterung und Engagement wandeln. Am Ende haben alle etwas gelernt. „Wohin auch immer dein Weg führt, versprich mir, dass du nie ankommst“ lautet Rattles Leitspruch, den er von seinem Lehrer mitbekam und nun weitergibt, um die Schüler und Schülerinnen aus Berlin zu ermuntern, etwas Unbekanntes auszuprobieren. Die Macher gehörten quasi zum Team, beobachteten die Reaktionen aller Beteiligten aufeinander und die wachsende Faszination durch Musik, zeigen in ihren Ausflügen „nach draußen“ ein Berlin ohne Hauptstadthype. Dramaturgisch wirkt „Rhythm is it!“ streckenweise wie ein Spielfilm, um dann wieder durch die Nähe der Kamera, die mittendrin ist im Proben-Geschehen, das Dokumentarfilmhafte und Spontane hervorzuheben. Am Ende standen 200 Stunden Rohmaterial. Das Resultat nach einem halben Jahr Schneideraum ist einfach außergewöhnlich, ein Kinofilm, der im Dokumentarischen Maßstäbe setzt. mk.

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