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Resurrection

  
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Filmhandlung und Hintergrund

Wenig zimperlicher Serialkiller-Thriller auf den Spuren von "Sieben".

Jesus is just alright with me - ein Serialkiller unterstreicht dieses Glaubensbekenntnis mit tödlicher Entschlossenheit. Weil Ostern und die Wiederauferstehung von Gottes Sohn bevorstehen, will das Phantom über seine Opfer die Kreuzigung nachstellen, Christus neu erschaffen. Und ist dabei dreist genug, unmittelbare Nähe zu den ratlosen Cops zu suchen.

Als in Chicago dekorativ verstümmelte Kadaver mehr oder weniger braver Bürger auftauchen, vermutet zunächst nur der unbequeme Detective Prudhomme, dass ein religiös verwirrter Serientäter sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit seinem neuen Assistenten, einem ebenso furchtlosen wie naiven Grünschnabel, macht er sich auf, das Rätsel um das Mordmotiv zu lüften. Je näher man dem vermeintlichen Täter dabei kommt, desto klarer wird, dass dieser den Spieß längst umgedreht und die Fahnder ins Visier genommen hat.

Detective Prudhomme und grünschnabeliger Assistent puzzeln am Mordmotiv eines verwirrten Serienkillers, der brave Bürger dekorativ verstümmelt. Doch der Killer hat längst auch sie im Visier. Eine gute Portion Splatterszenen mögen die mangelnden Überraschungsmomente ausgleichen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Resurrection: Wenig zimperlicher Serialkiller-Thriller auf den Spuren von "Sieben".

    Wiederauferstehung ist in diesem Happen aus der Schlachtplatte des diesjährigen Fantasy Filmfests Programm: Sowohl für einen Serialkiller, der aus Leichenteilen Christus neu erschaffen will, als auch Regisseur Mulcahy, der mit bescheidenem Budget Eindrücke aus David Finchers teurem Schocker „Sieben“ wiederbelebt. Die Karriere des technisch hoch qualifizierten Australiers, der in Hollywood nach dem Flop von „Shadow und der Fluch des Khan“ in Ungnade fiel, konnte allerdings mit „Resurrection“ nicht reanimiert werden. Blieb doch diesem harten Thriller in den USA eine Kinoaufführung versagt.

    Rätselraten über die Einflüsse des Films gibt es nicht. Vom Buchstabensalat der Credits, den drastisch zugerichteten und detailliert ausgestellten Leichen, der düsteren, vom Regen dekorierten Atmosphäre bis hin zum ähnlichen Aufbau und mitunter fast exakt nachgestellten Szenen legt sich der Schatten von Finchers zivilisationskritischem und bewegendem Reißer über den Film, der trotz Defiziten an Originalität Genrefans gefallen dürfte. Koproduzent Christopher Lambert - wie sein Regisseur der ersten beiden „Highlander“-Filme zuletzt in Videopremieren verbannt - spielt den traumatisierten, in seine Arbeit flüchtenden Cop, der mit seinem Partner (Leland Orser) in den sechs lebend verstümmelten Opfern ein Muster zu entdecken versucht. Die zurückgelassenen Zeichen weisen schließlich auf einen christlichen Fanatiker hin, der die Kreuzigung von Gottes Sohn mit entnommenen Körperteilen nachstellen und einen neuen Messias kreieren will. Wie schon Lamberts Publikumserfolg „Knightmoves - Mörderisches Spiel“ ähnelt auch dieses Drehbuch Brad Mirmans einer Schnitzeljagd mit verschlüsselten Hinweisen, falschen Fährten und Plotwendungen, die Genreneulinge durchaus auch überraschen dürften. Kenner allerdings finden in der Inszenierung, die mit Blitz-Zooms, Zitteroptik und anderen optischen Spielereien Mulcahys Stärken unterstreicht, Kompensation für eher vertraute Situationen und Inhalte. Und in der ersten direkten Kontaktaufnahme der Cops mit dem Killer, die in eine frenetische Verfolgungsjagd mündet, die fesselndste, kinetischste Hommage an das Vorbild, dessen konsequente Ausweglosigkeit und moralische Erschütterung unerreicht bleiben. kob.

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