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Reise nach Indien

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Filmhandlung und Hintergrund

Letztes Werk des englischen Altmeisters David Lean („Lawrence von Arabien“, „Doktor Schiwago“), der sich hier mit dem gleichnamigen Roman von E. M. Forster einem weiteren Klassiker zuwendet. Aus der exzellenten Schauspielerriege ragt Judy Davis heraus, die in der Rolle der Adela, deren unterdrückte Sexualität durch die Geschehnisse in den Marabar-Höhlen - die wie in der Vorlage ungeklärt bleiben - freigesetzt wird...

Die junge Adela Quested kommt nach Indien, um dort ihren Verlobten Ronny Heaslop zu heiraten. Nachdem sie des Snobismus der englischen Kolonialisten schon bald überdrüssig ist, endeckt sie ihr Interesse an der Kultur des fremden Landes. Ein Ausflug mit dem indischen Arzt Dr. Aziz in die berühmten Höhlen von Marabar endet in einem Eklat, als Adela blutend und verstört aufgefunden wird. Dr. Aziz wird von den englischen Herrschern wegen Vergwaltigung angeklagt, schließlich aber freigesprochen, weil Adela im Prozess überraschend seine Unschuld bestätigt.

Brilliant inszeniertes Alterswerk von David Lean um eine Engländerin, die in den 20er Jahren zu ihrem Verlobten nach Indien fährt. Dort verliebt sie sich jedoch in einen einheimischen Arzt und gerät in Gefühlsverwirrungen. Weniger zeitkritisch als unterhaltend.

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Kritikerrezensionen

  • Letztes Werk des englischen Altmeisters David Lean („Lawrence von Arabien“, „Doktor Schiwago“), der sich hier mit dem gleichnamigen Roman von E. M. Forster einem weiteren Klassiker zuwendet. Aus der exzellenten Schauspielerriege ragt Judy Davis heraus, die in der Rolle der Adela, deren unterdrückte Sexualität durch die Geschehnisse in den Marabar-Höhlen - die wie in der Vorlage ungeklärt bleiben - freigesetzt wird, glänzt. Abgerundet wird der Film durch die faszinierenden Bilder, mit denen die Schönheit der indischen Landschaft eingefangen wurde.
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