Filmhandlung und Hintergrund

Solider Verschwörungs-Thriller über einen Anwalt, der fälschlich des Mordes verdächtigt wird mit Richard Gere in der Hauptrolle.

Im Auftrag eines US-Konglomerats befindet sich der Entertainment-Anwalt Jack Moore in China, um einen Satelliten-Deal abzuschließen. Nach einer heißen Liebesnacht mit einem Model, das am nächsten Tag ermordet in seinem Hotelzimmer aufgefunden wird, wird er verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Weil er nicht gestehen will, droht ihm die Todesstrafe. Nur die Pflichtverteidigerin Shen Yuelin kann Jack noch helfen.

Um den Vertrag für einen historischen Deal zu unterschreiben, reist der renommierte US-Anwalt Jack Moore nach Peking. Den Erfolg feiert er mit seinem chinesischem Partner Lin Dan in einem Nachtclub. Bereits betrunken, lernt er dort das Model Hong Ling kennen, verbringt mit ihr die Nacht - und findet sie am nächsten Morgen tot neben sich im Bett vor. Moore wird wegen Mordes verhaftet und vor Gericht gestellt. Die verhängte Todesstrafe droht in sieben Tagen vollstreckt zu werden…

Solider Verschwörungs-Thriller über einen Anwalt, der fälschlich des Mordes verdächtigt wird mit Richard Gere in der Hauptrolle.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Red Corner - Labyrinth ohne Ausweg: Solider Verschwörungs-Thriller über einen Anwalt, der fälschlich des Mordes verdächtigt wird mit Richard Gere in der Hauptrolle.

    Das aktuelle antichinesische Sentiment in Hollywood - präsent in Filmen wie „Sieben Jahre in Tibet“ und Scorseses „Kundun“ - verärgerte die Regierung in Peking dermaßen, daß der Filmindustrie bereits eine harsche Warnung ausgesprochen wurde.

    Der melodramatische Propaganda-Thriller „Red Corner“ mit Richard Gere, dem seit Jahren engagierten Vorreiter der „Free Tibet“-Bewegung, nimmt mit seiner Kritik am totalitären System der „Roten Macht“ kein Blatt vor den Mund, verpackt sie aber gleichzeitig in einen von Jon Avnet kompetent inszenierten Reißer im Stil von „Midnight Express“.

    Gere mimt den sarkastischen Entertainment-Anwalt Jack Moore, der im Auftrag eines US-Konglomerats in Peking einen Satelliten-Deal abschließen soll. Den bevorstehenden Erfolg feiert er in Champagnerlaune mit einem hübschen Model (Jessey Meng), das nach ihrer gemeinsamen Nacht ermordet in seinem Hotelzimmer aufgefunden wird. Von Soldaten abgeführt, macht der desorientierte und seine Unschuld beteuernde Moore Bekanntschaft mit dem archaischen Justizapparat seines Gastgeberlandes. Er erfährt, daß „dem Geständigen Milde widerfährt, den Reulosen aber Härte erwartet“. Ergo wird ihm von seiner Pflichtverteidigerin Shen Yuelin (Bai Ling) zu einem Geständnis geraten, sonst könnte innerhalb einer Woche sein Todesurteil vollstreckt werden. Nach etlichen dramatischen Verwicklungen wird Moore schließlich freigesprochen und durchlebt mit seiner attraktiven Anwältin einen „Casablanca“-inspirierten Abschied.

    Regisseur Jon Avnet („Grüne Tomaten“, „Aus nächster Nähe“) emotionaler, manchmal poetisch-philosophierender Politkommentar mischt etliche Elemente aus „Die Wiege der Sonne“ und Gefängnismißhandlungen à la „Midnight Express“ mit konventionellem Gerichtssaaldrama. Laut Produktionsnotizen wurde viel Wert auf die Authentizität der Verhandlungsszenen gelegt, die ein extrem reaktionäres Bild vom China der neunziger Jahre zeichnen. Der strenge, von der repressiven chinesischen Regierung forcierte Moralkodex trifft - personfiziert von Gere als ruchlosem Kapitalisten - auf westliche Dekadenz (Alkohol und sexuelle Promiskuität). Das Bindeglied stellt Bai Lings Figur dar, die als Kind der Kulturrevolution schließlich Verantwortung übernimmt und sich für ein modernes, reformiertes China einsetzt. Gere ist effektiv als zunächst selbstgefälliger Erfolgsmensch, der sich auf der sozialen Leiter plötzlich ganz unten wiederfindet. Doch die schauspielerische Show gehört Ling, die ihr persönliches wie professionelles Dilemma fein nuanciert zu porträtieren weiß. Obwohl den Filmemachern die Drehgenehmigung vor Ort verweigert wurde, gelang es, die Atmosphäre Pekings mittels vom Computer eingefügter Aufnahmen und detailgetreuer Nachbauten (beispielsweise bei einer Verfolgungshatz über die Dächer der Stadt) erstaunlich realistisch zu rekonstruieren. Karl-Walter Lindenlaubs Kameraarbeit weiß ebenfalls zu überzeugen. ara.

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