Filmhandlung und Hintergrund

Geschichte eines naiven obrigkeitsgläubigen Kriegsinvaliden.

Korporal Andreas Pum hat im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren. Weder der Orden noch der Holzstumpf, den er statt der erhofften Beinprothese erhält, versöhnen ihn mit seinem Schicksal. Pum erhält eine Lizenz als Drehorgelspieler und verdient auf diese Weise seinen Lebensunterhalt. Durch eine Reihe von Zufällen, die ihn unverschuldet in Konflikt mit der Obrigkeit bringen, verliert er auch diese Existenz. Im Stich gelassen, wird er zum chancenlosen Rebellen, der mit Krücken gegen Bürokratie und die bestehende Ordnung aufbegehrt.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 0,0
(0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Rebellion: Geschichte eines naiven obrigkeitsgläubigen Kriegsinvaliden.

    Nach einer Erzählung von Joseph Roth („Radetzkymarsch“) inszenierte Wolfgang Staudte 1962 die böse Geschichte um einen naiven obrigkeitsgläubigen Kriegsinvaliden, der Existenz, bürgerliches Glück und sein „Vertrauen in die gerechte Ordnung der Welt“ verliert. Roths kritischer Kommentar auf die Bewusstseinswelt der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarns (sein Dauerthema) wurde von Staudte konsequent knapp und bitter inszeniert. Mit einem herausragenden Joseph Meinrad (Träger des Iffland-Rings) in der Hauptrolle.

Kommentare