Filmhandlung und Hintergrund

Teenieprinzessin Hillary Duff grinst und wimmert sich tapfer durch ein altmodisch gewirktes Teenagerdrama um ein hoffnungsfrohes Talent auf dem steinigen Weg ins Rampenlicht und seine von allerhand Tränen begleiteten Versuche, zugleich ein profundes familiäres Trauma (Tod des Bruders) zu verwinden, ohne dass ihr Vater (Robert Keith aus „Ein Offizier und Gentleman“) deswegen sauer wird. Rebecca De Mornay ist die hilfreiche...

Die sechzehnjährige Terry träumt von einem Sommerseminar auf der berühmten Musikakademie zu Los Angeles. Dafür muss mit Hilfe von Mutti und Tante erst der Vater ausgetrickst werden, dem der Aufenthalt der Tochter im Sündenbabel so gar nicht recht ist. Auf der Akademie macht Terry die Bekanntschaft allerhand arroganter Snobs und Zicken, bevor schließlich das Eis bricht und die Vorbereitungen aufs Abschlusskonzert alle Differenzen schlichten. Doch vor den großen Auftritt hat das Schicksal den mittlerweile informierten Dad gesetzt.

Ausgerechnet im sündhaften Los Angeles will Backfisch Terry Abstand vom Tod des geliebten Bruders gewinnen. Vati ist unbegeistert. Formelhaftes Teenagerdrama mit zahlreichen Sangeseinlagen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. ‚Raise your voice’ ist ein klassischer Teenager Film, der vor allem auf seine Hauptdarstellerin Hilary Duff ausgerichtet ist. Allerdings hat er nichts von dem Charme und Witz von ‚Clueless’ oder die Energie, die von ‚Flashdance’ ausgeht. Selbst ‚Coyote Ugly’ ist ein besserer Film, um einmal im gleichen Fahrwasser zu bleiben. Hier befinden wir uns eher auf dem Level Britney Spears in ‚Crossroads’. Das liegt zum großen Teil an der affektierten Performance von Hilary Duff, die einem alsbald auf die Nerven geht. Leider ist sich die angehende Sängerin/Schauspielerin ihres netten Aussehens äußerst bewusst und nutzt in diesem Film jede Gelegenheit um sich möglichst ‚süߒ in Szene zu setzen. Falls sie diese Allüren nicht alsbald von selbst ablegt oder zumindest mit einem Regisseur arbeitet, der ihr das nicht durchgehen lässt, dann wird die Leinwandkarriere der 17jährigen bald wieder beendet sein. Oder zumindest auf Rollen festgelegt, die sich auf dem Niveau von Terri Fletcher bewegen. Das ist der Grund dafür, dass der Film, der von den Anlagen durchaus Potential zumindest zum Teenager Erfolgsfilm hätte, von Anfang an keine Chance hat. Man nimmt Hilary Duff einfach nicht ab, dass sie tatsächlich um ihren Bruder trauert, man glaubt ihr nicht einmal das Erstaunen und die Freude darüber endlich in die richtige Richtung zu arbeiten um ihren Traum zu erfüllen. Auch die Arbeit der anderen Schauspieler lässt zu wünschen übrig. David Keith, der Terris Vater spielt kommt selten über einen Gesichtsausdruck hinaus, vielleicht hatte er bereits innerlich abgeschaltet, unfähig die gleichen Klischee beladenen Sätze immer und immer wieder glaubwürdig herüber zu bringen.

      Leider sind diese schauspielerischen Mängel nicht das einzige Manko des Filmes. Obwohl das Script viele interessante Nebencharaktere beinhaltet, vermag es Sean McNamara, der eigentlich einige Erfahrung im Bereich Kinder-, Teeniefilme gesammelt hat, nicht, die Geschichte gelungen visuell umzusetzen. Von Anfang an hapert es an Feingefühl für die interessanten Gesichtspunkte. So fühlt man sich als Zuschauer gerade am Anfang in Flagstaff mit den spärlichen Informationen, die man hat, allein gelassen. Es findet keine wirkliche Heranführung an die Charaktere statt, was ja durchaus funktionieren kann, hat man denn dies im Sinne. Doch hier muss man mutmaßen, dass es nicht willentlich sondern vielmehr aus Unfähigkeit passiert ist. Im Verlauf des Filmes bessert sich das wenig, in L.A. an der Musikschule hat man teilweise das Gefühl in eine merkwürdige französische Künstlerkommune des 19. Jahrhunderts versetzt geworden zu sein. Was wiederum überhaupt nicht zum restlichen künstlerischen Anspruch des Filmes passt.

      Ein weiteres Manko ist, dass Hilary Duffs Stimme einfach nicht genügt um glaubwürdig herüber zu bringen, dass es dieses Mädchen verdient auf die Musikschule zu gehen. Gerade bei ihrer Abschlussperformance kann man die Reaktion ihrer Mitschüler, Lehrer und Verwandten nicht ganz nachvollziehen, hat man doch das Gefühl einer mittelmäßigen Sängerin zuzuhören und wünscht sich schon fast die Genialität und Emotion in der Stimme zu hören, der diese Leute augenscheinlich gerade zuhören. Dann hätte der Film zumindest einen kleinen Lichtblick. So aber bleibt ‚Raise your Voice’ nur ein beliebiger kleiner Film, der keiner Aufmerksamkeit würdig ist.

      Fazit: Starvehikel für Hilary Duff, das gründlich in die Hose geht.
    2. Teenieprinzessin Hillary Duff grinst und wimmert sich tapfer durch ein altmodisch gewirktes Teenagerdrama um ein hoffnungsfrohes Talent auf dem steinigen Weg ins Rampenlicht und seine von allerhand Tränen begleiteten Versuche, zugleich ein profundes familiäres Trauma (Tod des Bruders) zu verwinden, ohne dass ihr Vater (Robert Keith aus „Ein Offizier und Gentleman“) deswegen sauer wird. Rebecca De Mornay ist die hilfreiche Freigeist-Tante in einem sentimentalen Musical für tolerante Vielseher.

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