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Que viva Mexico!

Kinostart: 24.06.1999

Filmhandlung und Hintergrund

Grigori Alexandrows Version von Sergej M. Eisensteins abgebrochenem Filmprojekt aus dem Jahr 1932.

In mehreren Episoden wird ein Einblick in die Geschichte und die Gesellschaft Mexikos gegeben. Während in abgelegenen Gegenden das Leben noch matriarchalisch geprägt ist und die jungen Frauen sich nach Erwerb des für eine Ehe nötigen Vermögens selbst einen Bräutigam wählen, zeigt sich in den Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe eine Mischung aus heidnischen und katholischen Bräuchen. Der Einfluss der spanischen Eroberer tritt auch beim Stierkampf zu Tage. Eine dramatisierte örtliche Legende nimmt die Notwendigkeit der mexikanischen Revolution vorweg, wenn sich ein Arbeiter gegen seinen Plantagenbesitzer auflehnt, weil der sich an seiner Braut vergangen hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Que viva Mexico!: Grigori Alexandrows Version von Sergej M. Eisensteins abgebrochenem Filmprojekt aus dem Jahr 1932.

    1931 reiste der russische Regisseur Sergej M. Eisenstein („Panzerkreuzer Potemkin“) gemeinsam mit Grigori Alexandrow und Kameramann Edouard Tissé nach Mexiko, um dort ein halbdokumentarisches Epos über die Geschichte und Gesellschaft des Landes zu drehen. Nachdem das Projekt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgebrochen werden musste, kehrte Eisenstein in die Sowjetunion zurück, während das Filmmaterial von den amerikanischen Geldgebern unter Beschlag genommen wurde. Noch in den 30er-Jahren wurde das Material mehrmals zu Filmen verarbeitet, doch erst 1979 konnte Alexandrow eine durch Erläuterungen und Kommentare ergänzte „offizielle“ russische Version erstellen, mit der er die Intentionen Eisensteins zum Ausdruck bringen wollte.
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