Putzfrau Undercover

  1. Ø 4
   2008
Putzfrau Undercover Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Putzfrau Undercover: TV-Komödie um eine Anwältin, die sich aus Ermittlungsgründen ins Putzteam ihrer ehemaligen Kanzlei einschmuggelt.

Maja Berger hat eine rasante Talfahrt hinter sich: Eben noch auf dem Sprung zur Juniorpartnerin einer angesehenen Anwaltskanzlei, wird sie wegen einer unverzeihlichen Schlamperei fristlos gekündigt. Maja verdächtigt ihre Assistentin, sie reingelegt zu haben, doch um das Komplott beweisen zu können, muss sie ungestört im Büro rumstöbern. Kurzerhand legt sie sich ein neues Ego zu: Als Polin Janina hat sie ungehindert Zutritt; vor allem zu den Toiletten, die sie putzen soll.

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Kritikerrezensionen

  • Schon der Titel ist Blödsinn. Wenn eine Putzfrau „under cover“ arbeitet, schlüpft sie ja in eine andere Rolle; so wie ein Polizist, der sich in eine Bande einschleusen lässt. In diesem Fall aber ist es natürlich genau anders herum: Eine Anwältin, die ordentlich „Runtergeputzt“ worden ist (so lautete der ungleich treffendere Arbeitstitel), mischt sich unter einen Putztrupp, um an ihrem früheren Arbeitsplatz nach Beweisen für ihre Unschuld zu suchen.

    Maja Berger (Julia Koschitz) hat in der Tat eine rasante Talfahrt hinter sich: Eben noch auf dem Sprung zur Juniorpartnerin einer angesehenen Anwaltskanzlei, wird sie wegen einer unverzeihlichen Schlamperei fristlos vor die Tür gesetzt. Maja verdächtigt zwar ihre Assistentin, sie ganz fies reingelegt zu haben, doch um den Verdacht zu untermauern, muss sie ungestört in ihrem alten Büro rumstöbern. Kurzerhand legt sie sich ein neues Ego zu: Als Polin Janina hat sie ungehindert Zutritt; vor allem zu den Toiletten, die sie putzen soll.

    Die Rahmenhandlung ist allerdings nur Vorwand, um die Hauptfigur nach allen Regeln der Kunst erniedrigen zu können. Die Degradierung wiederum hat selbstredend allein den Sinn, aus der blasierten Anwältin einen besseren Menschen zu machen: Unter den Putzfrauen lernt Maja nicht nur Demut, sondern auch weibliche Solidarität kennen. Die Damen mögen einen etwas ungeschliffenen Umgangston pflegen, tragen ihr Herz aber auf dem rechten Fleck. Als Majas Schwindel auffliegt, stellt sich raus, dass die ungleichen Partnerinnen durchaus eine Hilfe sein können; und das juristische Fachwissen kommt den neuen Kolleginnen sehr gelegen.

    Eine hübsche Geschichte also (Buch: Lilian Thoma, Péter Palátsik, Ilja Haller), die zudem bei Ralf Huettner (Grimme-Preis für „Dr. Psycho“) in den besten Händen zu sein schien. Doch die Komödie enttäuscht auf der ganzen Linie: Die Dialoge sind nicht witzig, die seltenen Gags völlig überzogen (ein total verdrecktes Kanzleiklo), der Film ohne jede innere Spannung inszeniert. Zudem fehlt es Hauptdarstellerin Julia Koschitz an Ausstrahlung. Völlig verschenkt ist Oliver Mommsen als Majas Kanzleikonkurrent, der quasi bloß eine Gastrolle spielt. Gipfel der Peinlichkeit ist ein Kurzauftritt der nicht nur als Topmodel völlig talentfreien Gina-Lisa Lohfink. Einziger Lichtblick sind die Mädels der Putzkolonne, die mit ihren kernigen Dialogen für ein bisschen Realitätsnähe in dieser konstruierten Geschichte sorgen. tpg.

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