Pura Vida Ibiza - Ab auf die Insel!

   Kinostart: 12.02.2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Auf Ibiza bemühen sich drei Animateure um die Aufmerksamkeit weiblicher Feriengäste: Spritzige Urlaubskomödie aus Deutschland.

Seit ihrer Schulzeit sind sie praktisch unzertrennlich: Der schüchterne, aber clevere Nick (Michael Krabbe), der talentierte Rauschmitteltester Felix (Tom Wlaschiha) und der höchst unglücklich verliebte Ben (Kristian Erik Kiehling). Nach glücklich vollbrachtem Schulabschluss gilt es nun, vor dem Ernst des Lebens noch einmal mächtig die Sau raus zu lassen. Jobs als Urlaubsanimateure im Club Octopus auf Ibiza versprechen Spaß und Geld gleichzeitig, doch zunächst will die peinliche Auswahlprozedur überstanden werden…

Gernot Roll

Auf Ibiza bemühen sich die Freunde Ben, Felix und Nick um die Aufmerksamkeit weiblicher Feriengäste - namentlich von Carola, Michelle und Franzi. Die überaus sadistische Clubchefin Anna und ihr Assistent Matze haben dagegen weniger Mühe, ihnen die Sache mit den Mädels zu vermasseln. Feuerquallen, rauflustige Briten und Nebenbuhler tun ihr Übriges. Nur der fröhliche Frührentner Hugo und Taxifahrer Hermes, der ohne Lizenz und mit philosophischem Rat die Insel unsicher macht, stehen den Jungs zur Seite.

Die drei Freunde Ben, Felix und Nick heuern nach überstandener Schulzeit als Animateure in einem Club auf Ibiza an. Doch statt fetter Partys, heißer Bräute und hochprozentigen Cocktails erwartet das Trio zunächst eine stickige Bretterbude als Unterkunft, jede Menge schweißtreibende Arbeit und eine sadistisch veranlagte Chefin, die zum Bedauern der Jungs nur zu gerne Domina spielt. Und als die Kumpels dann endlich ihre Traumgirls im Visier haben, verderben ihnen Feuerquallen, rauflustige Briten und Nebenbuhler den Spaß.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Pura Vida Ibiza - Ab auf die Insel!: Auf Ibiza bemühen sich drei Animateure um die Aufmerksamkeit weiblicher Feriengäste: Spritzige Urlaubskomödie aus Deutschland.

    Nach seinem Ausflug auf Mallorcas „Ballermann 6“ bläst der erfolgsverwöhnte Kameramann Gernot Roll („Rossini“) nun auf der nächsten Balearen-Insel zum Totalangriff auf teutonische Lachmuskeln. Zwar muss „Pura Vida Ibiza“ ohne die Dienste von Top-Komiker Tom Gerhardt auskommen, doch sowohl der Plot um ein paar Jungs, die auf Ibiza Party machen wollen, als auch Fäkal-Humor, sexistische Späßchen, eingängiger Soundtrack und Figurenzeichnungen orientieren sich an seinem mit rund 2,5 Millionen Besuchern überaus kassenträchtigen Vorgänger. Man darf gespannt sein, ob sieben Jahre später mit nahezu unveränderter Rezeptur ein Coup dieser Größenordnung gelingt.

    Als Kameramann hat Gernot Roll nahezu alles erreicht: Sensationelle Besucher-Zahlen („Der bewegte Mann“), hervorragende Kritiken („Jenseits der Stille“) und unzählige Grimme- (zuletzt für „Die Manns“) wie Deutsche Filmpreise (zuletzt für Oscar-Sieger „Nirgendwo in Afrika“). Als Regisseur fällt die Bilanz durchwachsen aus. Dem Comedy-Hit „Ballermann 6“, damals in Koregie mit Tom Gerhardt, standen 1999 mit „’ne günstige Gelegenheit“ und „Tach, Herr Doktor“ zwei Flops gegenüber. Nun besinnt sich der 64-jährige wieder alter Stärken und setzt auf leichtes Entertainment für ein vorwiegend jugendliches Publikum.

    Als Schauplatz muss dieses Mal Ibiza, neben Mallorca wohl des Deutschen beliebtestes Reiseziel, herhalten. Dorthin verschlägt es die drei Freunde Ben (Kristian Erik Kiehling), Felix (Tom Wlaschiha) und Nick (Michael Krabbe). Nach überstandener Schulzeit beschließen die drei, sich als Animateure in einem Club zu verdingen. Doch statt fetten Partys, heißen Bräuten und hochprozentigen Cocktails erwartet das Trio zunächst eine stickige Bretterbude als Unterkunft, schweißtreibende Arbeit und eine sadistisch veranlagte Chefin (Katja Flint), die für die bedauernswerten Jungs nur zu gern die Domina gibt.

    Während für die Hauptrollen ambitionierte Jungdarsteller mit TV-Erfahrungen engagiert wurden, trifft man in den Nebenrollen alte Ballermann-Bekannte: Tom Gerhardt zieht in einem Cameo als Begutachter von Animateuren vom Leder, dessen damaliger Saufkumpan Hilmi Sözer mimt einen durchgeknallten Taxifahrer und Katja Flint erweitert mit ihrer Lack- und Leder-Rolle ihre Bandbreite, die mittlerweile von Marlene Dietrich bis hin zur mysteriösen Fee in „Suck My Dick“ reicht. Der moderat budgetierte Gute-Laune-Film, der irgendwo zwischen „Feuer, Eis & Dosenbier“, „Harte Jungs“ und - natürlich - „Ballermann 6“ angesiedelt ist, versucht vor allem mit Farrelly-Stil-artigen Gags für besonders Hartgesottene zu punkten. Sollte Concorde das Teen-Publikum dafür begeistern, sollte ein anständiges Box-Office-Resultat drin sein, zumal der Titelsong, Bellinis „Tutti Frutti“, Ohrwurm-Qualitäten besitzt und vom Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer-Verband bereits zum offiziellen Tanzsong 2004 gekürt wurde. lasso.

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