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Prosperos Bücher

   Kinostart: 24.10.1991

Prospero's Books: Der Regisseur und Maler Peter Greenaway („Der Kontrakt des Zeichners“) zeigt sich auch in seiner Adaption des letzten Shakespeare-Werkes „Der Sturm“ von 1611 als großer Architekt der Leinwand. Mit der Verwendung von perfekt komponierten Übereinanderblendungen und dem Einsatz von HDTV stößt er nicht nur an filmische Grenzen. Der mit Anspielungen und Symbolen prall gefüllte Bilderrausch übersteigt bisweilen auch die...

Filmhandlung und Hintergrund

Der Regisseur und Maler Peter Greenaway („Der Kontrakt des Zeichners“) zeigt sich auch in seiner Adaption des letzten Shakespeare-Werkes „Der Sturm“ von 1611 als großer Architekt der Leinwand. Mit der Verwendung von perfekt komponierten Übereinanderblendungen und dem Einsatz von HDTV stößt er nicht nur an filmische Grenzen. Der mit Anspielungen und Symbolen prall gefüllte Bilderrausch übersteigt bisweilen auch die...

Prospero, der Herzog von Mailand, wird von seinem Bruder Alonso auf eine einsame Insel verbannt. Nur seine Tochter Miranda und 24 Bücher durfte Prospero mit sich nehmen. Mit der Macht dieser Bücher und kraft seiner Imagination und seines Wissens schafft er sich ein Paradies. Doch seine Rachegedanken lassen Prospero nicht los. In seiner Vorstellung entfesselt er einen Sturm, der seine Feinde auf die Insel verschlägt. Er rächt sich an Alonso, indem er ihn in dem Glauben läßt, sein Sohn Ferdinand sei ertrunken. Erschrocken über seinen Machtmißbrauch vernichtet Prospero all seine Bücher und schwört der Magie ab. Seine Bitte um Verzeihung bleibt nicht ungehört: Die Geister der Insel erwachen zu wirklichem Leben.

Intellektuelle Film-Version von Shakespeares „Der Sturm“, von dem britischen Exzentriker Peter Greenaway in opulenten Bildern und mit dem großartigen Charakter-Darsteller John Gielgud in Szene gesetzt.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Regisseur und Maler Peter Greenaway („Der Kontrakt des Zeichners“) zeigt sich auch in seiner Adaption des letzten Shakespeare-Werkes „Der Sturm“ von 1611 als großer Architekt der Leinwand. Mit der Verwendung von perfekt komponierten Übereinanderblendungen und dem Einsatz von HDTV stößt er nicht nur an filmische Grenzen. Der mit Anspielungen und Symbolen prall gefüllte Bilderrausch übersteigt bisweilen auch die Aufnahmefähigkeit des Zuschauers. Nicht zuletzt sieht Greenaway seinen Film als Denkmal für die Theaterlegende Sir John Gielgud, der im Laufe seines 87jährigen Lebens in vier Inszenierungen von „Der Sturm“ spielte. Das anspruchsvolle Publikum wird von diesem Fest für Sinne und Geist begeistert sein.
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