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Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM

Kinostart: 30.07.2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über den Aufstieg der Deutschen Handball-National-Mannschaft zum Weltmeister 2007.

Zur 20. Handball-WM im Januar 2007, ausgetragen auf deutschem Boden, trat das Team von Bundestrainer Heiner Brand als Außenseiter an. Doch den Spielern um Kapitän Markus Baur gelang es, nach dem mit Bronze prämierten Fußball-Sommermärchen das Wintermärchen folgen zu lassen, das mit dem triumphalen Gewinn der Goldmedaille endete. Schon in der Vorrunde spielten sich Michael Kraus, Henning Fritz, Christian Schwarzer und die anderen in die Herzen der Zuschauer und begeisterten schließlich restlos in den K.o.-Spielen.

Winfried Oelsners

Im Winter 2007 erlebten die Sportbegeisterten in Deutschland, nach der Fussball-WM im Sommer 2006 , mit der Handball-WM ein weiteres Highlight. Langte es damals für die elf Balljäger allerdinsg nach einem tollen Wettbewerb letztlich nicht für den Gewinn der Meisterschaft, holten dies die Handballer gute sechs Monate später erfolgreich nach.

Im Winter 2007 erlebten die Sportbegeisterten in Deutschland, nach der Fussball-WM im Sommer 2006, mit der Handball-WM ein weiteres Highlight. Langte es damals für die elf Balljäger allerdings nach einem tollen Wettbewerb letztlich nicht für den Gewinn der Meisterschaft, holten dies die Handballer gute sechs Monate später erfolgreich nach - als absolute Außenseiter, die von einer Welle der Begeisterung zum Erfolg getragen wurden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Auch wenn jetzt die Fußballfans jaulen: Dieser Dokumentarfilm über den Weg des deutschen Handball-Team zum WM-Titel ist das bessere, packendere und überzeugendere Spiel. Kein Starfilm, sondern menschlich und bescheiden, facettenreich und sympathisch, ist dieses Doku-Drama eine Werbung für einen intelligenten, harten Sport. Gänsehautgefühle kommen auf.

      Jurybegründung:

      Nach der Dokumentation über die Fußball-WM nun ein Dokumentarfilm aus der Welt des Handballs. Und auch wenn Fußball-Fans nun aufschreien, hier geht es mehr ums Köpfchen. Auch filmisch ist diese packende Dokumentation ein Tempo-Gegenstoß gegen Wortmanns Fußball-Doku, wenn der rasante Handballfilm sie nicht gar überflügelt.

      60 Minuten dauert exakt ein Handballspiel, da bei Unterbrechungen die Uhr angehalten wird. Mit zwei Verlängerungen - wie im Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich - werden es aber auch noch nicht so ganz viele Minuten, wie der sorgfältige Dokumentarfilm insgesamt für den Weg zum Projekt Gold beansprucht. Der Film folgt chronologisch den Vorbereitungen und dann der Realisierung von Projekt Gold, dem Kampf der deutschen Handball-Nationalmannschaft um die Goldmedaille.

      Was das personell fast auf ein Minimum begrenzte Filmteam geleistet hat, verdient hohe Anerkennung. Hier werden keine Superstars gezeigt, sondern Sportler in ihrer Individualität, die zu einer Mannschaft reifen. Ihr Erfolg wird nur möglich, weil sie für das Spiel alles geben und die Mannschaft sowie die betreuenden und motivierenden Trainer, Psychologen, Mediziner an sich und das Ziel glauben.

      Mit den Interviews sowie in den eingeblendeten, sorgfältig ausgewählten Originalaufnahmen wird verdeutlicht, wie hart und wie schön diese Sportart und der Weg bis zum „Gold“ sind. Die vorgegebene Dramaturgie um die Handball-WM wie etwa die Verletzung und der Ausfall von Andrej Klimovets, das Aufbäumen und Herauswachsen von Torwart Henning Fritz an die äußeren und eigenen Erwartungen, die deutliche Niederlage gegen Polen in der Vorrunde, um im Finale eine Revanche gegen genau diesen Gegner anzutreten, wird von Regisseur Winfried Oelsner drehbuchartig verarbeitet und umgesetzt.

      Menschlich wird es, wenn sich herausstellt, dass einer der begleitenden Polizisten zum Handballkader der deutschen Handball-Weltmeister von 1978 gehörte, es im ICE Probleme mit der Platzreservierung für die Nationalmannschaft gibt oder Trainer Heiner Brandt seine Enttäuschung über eine nächtliche Lieferung des Pizzataxis zum Ausdruck bringt.

      Da gibt es den Blick auf mitleidende und sich mitfreuende Kommentatoren, den auf die Wechselbank oder - ein bisschen zu wenig - auf die oder den Zuschauer in und außerhalb der Hallen. Was für eine Dramatik prägt den Weg und den Blick der Kamera darauf!

      Hier ist ein filmisches Dokument entstanden, das über den unmittelbaren Anlass für seine Entstehung hinaus wirken kann. Eine Werbung für alle, die im Abspann ganz demokratisch in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet werden, für den Teamgeist im allgemeinen und den Mannschaftssport Handball sowie für die „Macher“ des Films.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM: Dokumentarfilm über den Aufstieg der Deutschen Handball-National-Mannschaft zum Weltmeister 2007.

      Mit seiner Dokumentation über die Handball-WM im eigenen Lande schuf Winfried Oelsner eine herzerfrischende Success Story, die bis zum Schlusspfiff begeistert.

      Handball besitzt hierzulande als Sport nicht auch nur annähernd jenen Stellenwert, den der Fußball besitzt. Deshalb lag es nicht unbedingt auf der Hand, nach dem Vorbild von Sönke Wortmanns „Deutschland. Ein Sommermärchen“ eine Dokumentation über die Handball-WM, die im Januar und Februar 2007 ebenfalls im eigenen Lande stattfand, zu produzieren. Doch frei nach dem Motto „Wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch“ setzten Regisseur Winfried Oelsner und sein Produzent Frank Stephan Limbach ihre Vision in die Tat um und wurden für ihr hehres Ziel doppelt belohnt. Denn zum einen wurde Deutschland, von sämtlichen Experten als krasser Außenseiter gehandelt, völlig unerwartet Weltmeister und löste so eine ungeahnte Handball-Euphorie aus, zum anderen gelang es Oelsner, diese Begeisterung adäquat in seinem Film, der den im Nachhinein nun gar nicht mehr so vermessenen Titel „Projekt Gold“ trägt, adäquat umzusetzen. Natürlich erinnern Aufbau und Struktur sehr stark an Wortmanns Erfolgscoup, der letzten Herbst rund vier Millionen Kinobesucher auf sich vereinen konnte. Das heißt, man bekommt in erster Linie abwechselnd Bilder von Trainingseinheiten, Hotelgeschehnissen, Interviews und Ausschnitten von den Spielen zu sehen. Aber es kommt eben auch auf das wie an. Und da besitzt Oelsner entscheidende Vorteile. Erstens: Die Handball-Jungs um ihren lustigen Kapitän Markus Baur, den stoischen Torwart Henning Fritz und den baumlangen „Irokesen“ Pascal Hens kommen weit sympathischer und natürlicher rüber als ihre vom schnöden Mammon verdorbenen Fußball-Kollegen um Poldi, Miro, Schweini und Co. Sie können sich vor laufender Kamera auch besser, gewählter ausdrücken. Zweitens: Die wunderbare Musik von Rainer Michel („Nach fünf im Urwald“) unterstützt diese herzerwärmende Success Story auf perfekte Weise. Und drittens: Der Regisseur findet exakt die richtige Mischung aus O-Tönen, ruhigen Momenten und mitreißenden Spielszenen. Dabei lässt er die Standpauke des sonst so besonnenen Trainers Heiner Brand, der das mitternächtliche Pizzaessen seiner Jungs vor dem wichtigen Slowenien-Spiel anprangert, ebenso wenig aus wie die dramatische Verletzung von Henning Fritz im Endspiel gegen die Polen oder die originellen Übungen des Motivationstrainers.

      Heiner Brand, der übrigens wie Franz Beckenbauer das Kunststück fertig brachte, als Spieler und als Trainer Weltmeister zu werden, betont vor jedem Spiel immer wieder, dass die Jungs einfach Spaß auf der „Platte“ haben sollen. Genau das erreicht nun auch „Projekt Gold“ beim Zuschauer - und damit hat Oelsner etwas ganz Großartiges geschaffen: eine bewegende, amüsante und packende Hommage an ein „Wintermärchen“. lasso.

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