Project Almanac

  1. Ø 4.2
   2014
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Filmhandlung und Hintergrund

Project Almanac: SciFi-Thriller um zwei Highschool-Nerds, die den Zeitreise-Prototypen eines ihrer Väter starten - und mit ihren Trips das Zeitgefüge in bedrohliches Chaos stürzen...

Als das junge Technik-Genie David entdeckt, dass sein verstorbener Vater an einer Zeitmaschine gearbeitet hat, reaktiviert er das aufgegebene Projekt. Bald gelingt es ihm und seinen ähnlich klugen Freunden, ein paar Tage zurück in die Vergangenheit zu reisen, damit reich und populär zu werden. Doch Davids Unvermögen, dem Mädchen seiner Träume seine wahren Gefühle zu offenbaren, führen schließlich in die Katastrophe. Um eine verpasste romantische Chance zu korrigieren, reist David zurück – und verändert damit seine ganze Welt.

Ein paar smarte Kids reisen mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit, bis ein Regelverstoß in die Katastrophe führt. Science-Fiction-Jugendabenteuer im Found-Footage-Stil, das mit Charme und Witz punkten kann.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Spannende Erzählung darüber, wie kleinste Veränderungen ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Die Freunde David und Quinn werden an ihrer Highschool von den anderen nur als Nerds belächelt. Da gelingt ihnen das Kunststück, den Prototypen einer Zeitmaschine zum Laufen zu bringen. Dank passend getimter Zeitreisen werden sie zu Stars auf jeder Party, bestehen ihre Prüfungen spielend und gewinnen im Lotto. Doch als David wegen seiner heimlichen Liebe einen Alleingang wagt, droht das Zeitgefüge irreparable Schäden zu nehmen. Blockbuster-Garant Michael Bay („Transformers“) schickt als Produzent ein junges, aufstrebendes Team vor (u.a. Johnny Weston, Sofia Black-D’Elia) und hinter der Kamera (Regisseur Dean Israelite) durch Zeit und Raum. Eine wilde Achterbahnfahrt durch Vergangenheit und Zukunft.

    Fazit: So reist man heute in die Zeit: Abenteuer im Found-Footage-Stil.
  • Lange Zeit war das Found-Footage-Genre ausschließlich für den Horrorfilm reserviert. Den Anfang machte dabei das legendäre „Blair Witch Project“, doch mit der Zeit drängten immer mehr dieser Filme in die Kinos; kein Wunder: gestaltet sich der Erfolg solcher Low-Budget-Produktionen doch verdammt einfach. Aufwand und Kosten sind minimal. Gleichzeitig scheint insbesondere das US-amerikanische Publikum dieses Trends nicht überdrüssig zu werden. Noch in diesem Jahr steht der fünfte Teil der „Paranormal Activity“-Reihe ins Haus, das Reboot der „Freitag der 13.“-Reihe soll ebenfalls im Wackelkamera-Stil daherkommen und schon im April erwartet das Publikum mit „The Pyramid – Grab des Grauens“ ein weiterer Handycam-Schocker. Mit „Project Almanac“, für den auf Produzentenseite niemand Geringeres als Action-Altmeister Michael Bay verantwortlich zeichnet, begibt sich Regisseur und Langfilmdebütant Dean Israelite hinaus aus dem horrenden Filmgenre und erzählt ähnlich des phänomenalen Geheimtipps „Chronicle“ eine waschechte Sci-Fi-Story. Dieses hält für den jungen Filmemacher zwar nicht zwingend weniger Tücken und Stolperfallen bereit, trotzdem erweist sich das Wegbewegen von der horrenden Filmsparte als erfrischendes Element in einem Film, der auch ansonsten einen recht amüsanten Eindruck macht – wenn er denn nach einer dreiviertel Stunde endlich mal mit der eigentlichen Handlung beginnt.

    Es braucht schon eine große Menge Durchhaltevermögen, um „Project Almanac“ nicht bereits in der ersten Hälfte vorzuverurteilen. Das Drehbuch von Andrew Stark und Jason Pagan („Paranormal Activity: Ghost Demension“) versucht der Charakterzeichnung eingangs viel Zeit zu gewähren und lässt über eine halbe Stunde vergehen, eh sich die sympathischen Hauptdarsteller überhaupt mit der Zeitreisethematik befassen dürfen. Per se ist diese Art der vermeintlich tiefergehenden Inszenierung gar nicht schlecht, doch den Protagonisten sind schlicht zu wenig Ecken und Kanten vergönnt, als dass sich eine derart ausführliche Betrachtung rechtfertigen ließe. Immerhin lassen sich so die Verhältnisse innerhalb der Clique besonders gut einschätzen denn darauf liegt im Folgenden das Hauptaugenmerk. Neben den Spielereien mit unterschiedlichen Zeitebenen ist es nämlich vorzugsweise die Dynamik innerhalb des Freundeskreises, die sich durch die spektakulären Ereignisse nach und nach verändert. Das ist nicht nur spannend, sondern sorgt auch für eine angenehme, dramatische Unterfütterung der Ereignisse.

    Dean Israelite, der sich aufgrund von unerlaubter Verwendung realen Materials einer Flugzeugkatastrophe großen Ärger mit Michael Bay einhandelte, hat sichtbar Spaß daran, seine Figuren durch Zeit und Raum zu schicken und dabei durchaus mit den Eigenheiten des Genres, aber auch mit denen der einzelnen Jahrzehnte zu kokettieren. Wenn David etwa im Schultechnikraum der Neunziger aufwacht, setzt Kameramann Matthew J. Lloyd („Robot & Frank“) diese genüsslich so in Szene, als befände man sich gerade in einem Antiquitätengeschäft. Doch trotz solch gelungener Einfälle misst Israelite der Berücksichtigung der inneren Logik nicht allzu viel Wer bei. „Project Almanac“ ist voll von übergroßen Lücken, die mehrmals aktiv dazu auffordern, ein, wenn nicht gar beide Augen zuzudrücken.

    Fazit: Der Ansatz von „Project Almanac“ ist lohnenswert und findet zum Großteil zu einer passenden Inszenierung. Leider präsentiert Dean Israelite seine Geschichte als inkohärente Zusammenstellung verschiedener Ideen, die nicht zwingend aufeinander aufbauen und noch dazu sehr lange brauchen, um in Gang zu kommen. Erst in der letzten halben Stunde findet „Project Almanac“ zu seinem dynamischen Tempo und macht dann sogar richtig Spaß. Doch bis dahin bleibt der Mehrwert des Streifens leider weitestgehend auf der Strecke.
  • Leider konnte mich "Project Almanac" nicht abholen, aber Zuschauer, die in die heutige Teenager-Welt abtauchen wollen, was für Zeitreise-Filme übrig haben und bei Wackelkameras keine Kopfschmerzen bekommen, die sollten sich "Project Almanac" vielleicht einmal genauer anschauen, sofern sie bereit sind, über die vielen Logiklöcher hinwegzusehen.
  • In der Literatur gab es schon 1895 den ersten Roman, der sich mit dem Thema Zeitreise befasste. H.G.Wells brachte seinen Roman „Die Zeitmaschine“ heraus. Aber erst 1960 wurde dieses Buch verfilmt. Der erfolgreichste Reisende durch die Zeit war Marthy McFly (Michael J.Fox) in „Zurück in die Zukunft“ in einer Science-Fiction-Film-Trilogie aus den Jahren 1985, 1989 und 1990. In allen drei Filmen führte Robert Zemeckis Regie.
    Die Trilogie zeigt die Zeitreisen des Jugendlichen Marty McFly (Michael J. Fox) und seines Freundes Dr. Emmett L. „Doc“ Brown (Christopher Lloyd) zwischen den Jahren 1885 und 2015. Jetzt versucht ein junger Regisseur Dean Israelite mit seinem „Projekt: Almanac“ an diese Erfolge anzuknüpfen. Allerdings mit einer schwachen Story und einer misslungenen Umsetzung.
    Für die Highschool-Freunde David und Quinn scheint ein großer Traum in Erfüllung zu gehen: Sie schaffen es, den Prototypen einer Zeitmaschine von Davids Vater in Gang zu bringen, und gestalten sich mit ein paar Zeitreisen nun die Welt, wie sie ihnen gefällt.
    Die ehemaligen Außenseiter und ihre Clique sind auf einmal die Stars jeder Party und genießen ihr neues Teenie-Leben in vollen Zügen, bevor es aufs College gehen soll: Festivals, bestandene Schultests und sogar ein Lottogewinn machen ihr Leben zu einem echten Abenteuer!
    Doch als David aus Liebe zur süßen Jessie, in die er schon lange heimlich verliebt ist, einen Alleingang unternimmt, gerät das zerbrechliche Gefüge aus Vergangenheit und Zukunft gehörig ins Wanken. Der anfängliche große Traum von Freiheit und zweiten Chancen verwandelt sich in eine spannende und verrückte Reise der Clique durch die Zeit.
    Als Schauspieler wurden mehr oder minderbegabte Nachwuchsdarsteller aufgeboten. Das einzig Vorzeigbare an diesem Film sind die visuellen Effekte. Das aber ist zu wenig, um als Unterhaltung zu gelten. Dazu kommt eine nervige Wackelkamera, die das Amateurhafte dieser Aufnahmen darstellen soll. Aber nur gehörig nervt. Und wie wirbt der Verleih für diesen Film: „Gestern ist morgen besser als heute!“ Wobei besser ist – meide diesen Streifen.
    106 Minuten – lieber die drei Teile „Zurück in die Zukunft“, als diese Story.
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