Process

Filmhandlung und Hintergrund

Skandalfilm von CS Leigh um eine Frau, die die Entscheidung zu sterben trifft.

Nach einem Unfall, bei dem ihr Baby starb und ihr Freund verkrüppelt wurde, beschließt eine an Krebs erkrankte Schauspielerin (Beatrice Dalle), sich das Leben zu nehmen. Sorgfältig beseitigt sie alle Spuren ihrer Existenz, verbrennt Korrespondenz und Fotos, steigt noch einmal mit zwei Männern ins Bett, tätowiert sich zur Erinnerung an ihre Herkunft eine Nummer in den Unterarm und speist zerstoßene Scherben zum Dessert.

„Hardcore in every sense“ kommentiert Variety treffend den in 29 Einstellungen gedrehten, praktisch ohne Dialog auskommenden französischen Kinoschock des Monats in einer Inszenierung der amerikanischen Experimentalkünstlerin CS Leigh.

Eine Frau beschließt ganz pragmatisch sich umzubringen. Sie hat vorher noch Sex mit zwei Männern und nimmt sich dann Zeit, die Spuren ihres Lebens auszulöschen. Sie verbrennt Fotos und Briefe. Schließlich tätowiert sie sich als Verweis auf eine Roma-Vorfahrin eine Nummer in den Unterarm. Danach nimmt sie sich das Leben.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Process: Skandalfilm von CS Leigh um eine Frau, die die Entscheidung zu sterben trifft.

    Die amerikanische Variety schrieb über „Process“ „Hardcore in every sense“ und trifft damit den Kern der Sache: Ein in 29 Einstellungen und fast ohne Dialoge erzählter Film um eine Selbstmörderin (gespielt von der furchtlosen Beatrice Dalle am Rand der Selbstaufgabe), reich an sexuellen Höhepunkten, emotionalen Ausbrüchen, selbstzerstörerischen Momenten und Songs von Velvet Undergrounds John Cale, was alles zusammen dem Zuschauer einiges abverlangt.

Kommentare

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