Filmhandlung und Hintergrund

Lehrerin Luise lädt nach jahrelanger Familienabstinenz ihre komplette Verwandtschaft zum Weihnachtsfest und erwartet blauäugig Friede, Freude, Lebkuchen!

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Kritikerrezensionen

  • Pommery und Putenbrust: Lehrerin Luise lädt nach jahrelanger Familienabstinenz ihre komplette Verwandtschaft zum Weihnachtsfest und erwartet blauäugig Friede, Freude, Lebkuchen!

    Der rührende Kinderaufsatz eines Schülers bringt Lehrerin Luise (Mareike Carrière) auf die fatale Idee, Weihnachten im Kreise ihrer Lieben zu verbringen. Seit Jahren hat sie Mutter und Geschwister nicht mehr gesehen – aus gutem Grund, wie ihr Mann (Karl Kranzkowski) ihr zuvorkommend in Erinnerung ruft. In der Tat endet das Fest vorübergehend im Psycho-Chaos. Luises Mutter (Christine Schorn) ist eine unerträgliche Egomanin, die die Fähigkeit besitzt, eine harmonische Stimmung mit einem Satz zunichte zu machen; das Flötenspiel ihrer Enkelin findet sie unverblümt „grauenhaft“. Auch Luises Geschwister samt Anhang haben ihre Päckchen zu tragen: Bruder Frieder (Armin Rohde) ist ein aufdringlicher Besserwisser, dessen Erinnerungen an die Kindheit regelmäßig in Hustenanfälle münden, seine Frau (Katharina Thalbach) hat ebenfalls schon bessere Tage gesehen, und Schwester Jasmin (Eva Hassmann) wird von ihrem Mann, einem Schönheitschirurgen (Pierre Besson), der sich selbst an Heiligabend noch einen Seitensprung gönnt, unterdrückt. Prompt lässt die Familienzusammenführung lange unterdrückte Hass- und Neidgefühle aufbrechen.

    Irgendwie ist es den Autoren Thommie Bayer und Manfred Stelzer (auch Regie) trotzdem gelungen, aus den gegenseitigen Gehässigkeiten einen durchaus unterhaltsamen Weihnachtsfilm zu basteln, bei dem gegen Ende sogar das Gute im Menschen obsiegt. Stelzer konnte sich zudem auf ein Ensemble verlassen, das bei seinen Figuren stets nur um eine Nuance zu dick aufträgt; sichtbar ist so die Komödie, doch die Tragödie ist nie fern. Das verleiht dem Film eine doppelte Spannung, zumal sorgfältig dosierte Slapstick-Einlagen immer wieder für Heiterkeit sorgen.

    Auch wenn es schwerfällt, einen der Schauspieler herauszuheben, so ist doch Armin Rohdes Darstellung des permanent um Fettnäpfchen herumpolternden, im Grunde genommen aber herzensguten Handwerkers erneut eines jener Kleinodien, die der immer gewichtigere Mime regelmäßig aus dem Ärmel zu schütteln scheint. tpg.

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