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Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen

  

Filmhandlung und Hintergrund

Ein Dienstvergehen jagt das nächste in Dominik Grafs leicht schrulligem Polizeifilm.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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7 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen: Ein Dienstvergehen jagt das nächste in Dominik Grafs leicht schrulligem Polizeifilm.

    Ein Dienstvergehen jagt das nächste in Dominik Grafs leicht schrulligem Polizeifilm

    Im Kino tut er sich leider schwer beim Publikum, dafür hat Dominik Graf im Fernsehen mit zehn Grimme-Preisen einen Freifahrtschein bei den Redakteuren und darf auch geheiligte Formate wie den „Tatort“ oder „Polizeiruf 110“ durch einen ausgefallenen Inszenierungsstil und seine Lust, Situationen gegen alle Erwartung zu entwickeln, an ihre Grenzen führen. Bei seiner neunten Zusammenarbeit mit dem ebenfalls Grimme-dekorierten Drehbuchautor Günter Schütter seit ihrem legendären Kinothriller „Die Sieger“ schlagen sie beim zweiten Fall der noch neuen „Polizeiruf 110“-Ermittlerin, aber immer großartigen Verena Altenberger vergnügt über die Stränge. Mit einem Ermittlerteam soll Polizeioberkommissarin Eyckhoff eine Firma überwachen, die mit Insidergeschäften an der Börse Millionen scheffelt. Die Verlockung für ihre Kollegen ist zu groß, sie investieren heimlich ihr eigenes, sauer verdientes Geld, um endlich selbst ans große Los zu kommen. Das Gegenteil ist der Fall, der Handel wird abrupt ausgesetzt und Eyckhoff soll, unterstützt durch einen BaFin-Ermittler, die eigenen Kollegen ans Messer liefern. Die drehen mittlerweile durch, weil plötzlich Geld und Karriere im Feuer stehen. Leidenschaften, Verzweiflung und Intrigen lässt Schütters Drehbuch vollen Lauf, und Graf inszeniert das ans Absurd-Schrullige grenzende Geschehen mit brachialem Spaß. Immer bemüht, neuen und unverbrauchten Gesichtern eine Chance zu geben, empfehlen sich in Grafs „Team“ vor allem Wolf Danny Homann und Dimitri Abold für weitere Rollen. Auch mit Ex-Starlet Gisela Hahn, die 1972 in Claude Sautets „Cesar und Rosalie“ spielte, gibt es ein Wiedersehen. Bleibt nur der leise Verdacht, dass alle mehr Spaß beim Drehen hatten, als dann der Zuschauer beim Sehen. UH.
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