Paul is Dead

  1. Ø 5
   1999
Paul is Dead Poster

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sommer 1980. Der junge Tobias (Sebastian Schmidtke) hat Ferien und viel Zeit, die er vorzugsweise mit Beatles-Songs und einem detektivischen Tagebuch füllt. Doch dann ereignet sich etwas, das sein Leben mit einem Schlag ändert. Tobias kommt einem unglaublichen Komplott auf die Spur: Paul McCartney ist seit 14 Jahren Tod. Er starb bei einem Autounfall; ein Doppelgänger hat seither seine Stelle eingenommen.

    Man muss kein Fan der Beatles sein, um diesen Film von Herzen zu mögen; doch dann wird die Geschichte natürlich noch reizvoller. „Paul is dead“ ist das Regiedebüt von Hendrik Handloegten, und man fragt sich, ob Detlev Buck wirklich die richtige Wahl traf, als er beim Baden-Badener Fernsehfilmfestival „Wolfsheim“ zum Debüt des Jahres kürte. Schon allein Handloegtens Spurensuche ist ebenso absurd wie überzeugend und muss ihn viel Zeit gekostet haben: Auf sämtlichen Covers der Beatles-LPs finden sich offenbar Beweise für Tobias‘ Theorie. Handloegtens Beweisführung ist so verblüffend echt, dass man fast eine Gänsehaut bekommt. Als dann auch noch der weiße Käfer vom „Abbey Road“-Cover in der Stadt auftaucht, ist es endgültig um Tobias geschehen. Der Fahrer entpuppt sich als sein neuer Englischlehrer, der am Ende für einen abschließenden Knalleffekt sorgt.

    Obwohl die Handlung nach Krimi klingt, ist Handloegtens „Kleines Fernsehspiel“ in erster Linie einen Film über die letzten Tage der Kindheit. Diesen Part übernehmen vor allem Tobias‘ Bruder Till (Vasko Scholz) und sein Freund Helmut (Martin Reinhold), die beide in die hübsche Tessa (Myriam Abeillon) verliebt sind. Die jungen Darsteller spielen ausnahmslos gut; die Tonspur bietet neben den Beatles-Songs, die von Bertram Denzel und Bernd Jestram immer wieder leitmotivisch aufgegriffen werden, noch diverse andere Hits dieser Zeit, die ohnehin sehr liebevoll rekonstruiert wurde. tpg.

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