Panic Room

  1. Ø 4
   2002
Trailer abspielen
Panic Room Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu Panic Room

Filmhandlung und Hintergrund

Panic Room: Pechschwarzer Thriller über eine Frau und ihre Tochter, die vor drei Einbrechern in einen eigens dafür vorgesehenen Raum ihres Hauses flüchten.

Als drei Einbrecher in das New Yorker Haus der geschiedenen Mutter Meg Altman eindringen, haben sie nicht damit gerechnet, dass ihr Opfer auf genau solche Eventualitäten bestens vorbereitet ist und eiskalt zurückschlägt.

Jodie Foster

Die geschiedene Mag Altman zieht mit ihrer Tochter in ein neues Haus in New York, das vom Vorbesitzer mit einem besonderen Zimmer ausgestattet wurde: einem Panic Room, der als einbruchsicher gilt. Als drei Einbrecher im Haus nach verstecktem Geld suchen, flüchten Meg und Tochter in den Panic Room – in dem sich das gesuchte Geld befindet.

Nach gescheiterter Ehe mietet Meg Altman mit ihrer zuckerkranken Tochter Sarah in Manhattan ein Luxusdomizil an. In das Haus integriert ist ein mit allen technischen Raffinessen ausgestatteter „Panic Room“, eine Hochsicherheitszelle, in der man sich im Gefahrenfall in Sicherheit bringen kann. Diesen müssen Mutter und Tochter schon in der Nacht aufsuchen. Der Grund: Drei Verbrecher sind in die Villa eingedrungen, um die – ausgerechnet in jenem Schutzraum versteckten – Millionen des verstorbenen Vorbesitzers zu stehlen…

Meg Altman (Jodie Foster) mietet mit ihrer zuckerkranken Tochter Sarah in Manhattan ein Luxusdomizil an. In das Haus integriert ist ein mit allen technischen Raffinessen ausgestatteter „Panic Room“, in dem man sich im Gefahrenfall in Sicherheit bringen kann. Schon in der ersten Nacht dringen drei Verbrecher in die Villa ein… Nervenkitzel mit absoluter Gänsehautgarantie von David Fincher („Fight Club“).

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Nach elegischem Ripley-Requiem („Alien 3“), apokalyptischer Morallektion („Sieben“), diabolischer Persönlichkeitstherapie („The Game“) und schwarzhumorigem Schizophrenietrip („Fight Club“) inszeniert David Fincher seinen thematisch und vielleicht auch kommerziell zugänglichsten Film. Überschaubar komplex in Handlung und Figurenbeschreibung legt „Panic Room“ seine Schwerpunkte auf die Visualisierung einer räumlich einengenden dramatischen Extremsituation und auf ein Spannungskonzept, das der filigranen Suspensegenese in den Filmen Brian De Palmas näher steht als den vielen Geisterbahnstreifen, die mit optischen und akkustischen Springteufeln erschrecken. Das Ergebnis ist ein elegant inszeniertes Überlebensduell zwischen zwei Frauen und drei Einbrechern, das sich das Etikett Thriller sehr wohl verdient.

    Bereits im Vorfeld erregte das Projekt beträchtliches Aufsehen, als David Koepps Drehbuch für vermutete vier Millionen Dollar rekordverdächtig honoriert wurde, als Hauptdarstellerin Nicole Kidman wegen einer Knieverletzung aussteigen musste, Nachfolgerin Jodie Foster für ihre Rolle den Cannes-Vorsitz abgab und dann Fincher mit ihrer Schwangerschaft selbst panisch machte. Schließlich wurde auch Darius Khondji, Finchers Lichtzauberer bei „Sieben“, während der Dreharbeiten ersetzt, weil der Regisseur in seinem anspruchsvollen atmosphärisch-visuellen Konzept „Mission: Impossible“ aus dem Vokabular entfernt hatte. Die Optik ist dann auch einer der Stars des Films. Ob nun plastische, fast dreidimensional wirkende Credits Besetzungs- und Stabnamen in die Architektur New Yorks integrieren, ob die Reduzierung künstlicher Lichtquellen Dunkelheit wirklich spüren lässt oder eine entfesselte Kamera aus Jodie Fosters Bett den Rückzug antritt, ohne sichtbaren Schnitt die Stockwerke nach unten bis zur Straßenebene rauscht oder später durch den Henkel einer Kaffeekanne eine Speedvisite durch die Küche macht. Der Grund für diese Show liegt in der Beschränkung an Raum und Dynamik, die Koepps Drehbuch auferlegt. Ähnlich wie demnächst in Joel Schumachers Telefonzellenthriller „Phone Booth“ ist der beengte Schauplatz die größte inszenatorische Herausforderung. Nach kurzer Einführung der beiden weiblichen Hauptfiguren, einer kürzlich geschiedenen Prominentenfrau (Jodie Foster) und ihrer jungen, zuckerkranken, aber kämpferischen Tochter, erlaubt uns Fosters Hauskauf eine Tour durch die Örtlichkeiten, in denen sich bald Jäger und Beute zurechtfinden müssen. Zu der riesigen Immobilie, die mit mehreren Stockwerken und vielen Räumen trotz Zentrallage in Manhattan wie ein Geisterhaus wirkt, gehört auch ein einbruchsicherer geheimer Schutzraum, der mit Stahlwänden, eigener Telefonleitung und einer Monitorwand, die jeden Winkel des Objekts einsehen lässt, ausgestattet ist. Kaum sind Mutter und Tochter zur ersten, von Dauerregen begleiteten Nacht eingezogen, dringen drei Männer ein, um die Millionen, die der Vorbesitzer im Panic Room versteckte, zu holen. Genau dort aber verschanzen sich Mutter und Tochter. Die Rolle der Belagerten ist zunächst passiv, bis die emotional gewohnt engagierte Foster selbst initiativ wird und den Raum mehrfach verlassen muss, um Handy oder Insulin zu holen. Das Diktat des Drehbuchs zwingt zu einigen Unglaubwürdigkeiten, die aber in der Unterhaltungsbilanz relativ folgenlos bleiben. Bis zum Finale, in dem der ständig schwelende Konflikt zwischen menschlichem (Sympathiefigur Forest Whitaker) und brutalem Einbrecher eskaliert, bleibt die Spannung erhalten. Das sollte sich nicht zuletzt dank eines aufregenden Trailers auch kommerziell niederschlagen, zumal Deutschland für Jodie-Foster-Filme traditionell ein starker Markt ist. kob.

News und Stories

Kommentare