Filmhandlung und Hintergrund

Neorealistischer Episodenfilm von Roberto Rossellini, der in sechs Vignetten den Vormarsch der Amerikaner im Italien des Zweiten Weltkriegs schildert.

Sechs Episoden, die den Vormarsch der Amerikaner in Italien 1943-44 markieren: Auf Sizilien führt eine junge Italienerin einen Trupp amerikanischer Soldaten zum Versteck der Deutschen. In Neapel werden einem betrunkenen schwarzen Militärpolizisten von einem Waisenjungen die Stiefel gestohlen. In Rom erzählt ein betrunkener GI einer Prostituierten von seiner Romanze mit einer Italienerin, ohne zu erkennen, dass sie vor ihm steht. In Florenz versucht eine amerikanische Krankenschwester, ihrem italienischen Geliebten, einem Partisanenführer, zu Hilfe zu eilen, als der im Gefecht verwundet wird. In den Bergen der Romagna besuchen drei amerikanische Militärgeistliche ein abgeschieden liegendes Kloster. In der Po-Ebene geraten GIs und italienische Partisanen in die Hände der Deutschen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Paisa: Neorealistischer Episodenfilm von Roberto Rossellini, der in sechs Vignetten den Vormarsch der Amerikaner im Italien des Zweiten Weltkriegs schildert.

    Zweiter Film in Roberto Rossellinis („Rom, offene Stadt“) neorealistischer Trilogie über den Zweiten Weltkrieg. Sechs Episoden bieten Momentaufnahmen vom Vormarsch der Amerikaner in Italien vom Sommer 1943 bis zum Frühjahr 1944, wobei sich die Schauplätze immer weiter nach Norden verlagern. Im Mittelpunkt des Films stehen die häufig von Sprachschwierigkeiten geprägten Begegnungen von Italienern mit Amerikanern, wobei die fünfte Episode (im Kloster) mit ihrer Abwesenheit von Dramatik eine Ausnahme bildet. Die letzte Episode, die Grausamkeiten deutscher Soldaten zeigt, wurde für die Erstaufführung in deutschen Kinos im Jahr 1949 entfernt.

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