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Outside Providence

Filmhandlung und Hintergrund

Nostalgische Teenkomödie mit ernsthaftem Einschlag, die das Erwachsenwerden eines Arbeiterklassejungen während seines Internataufenthalts schildert.

Der 17jährige Tim Dunphy wird von seinem alleinerziehenden Vater in ein Internat geschickt, als er in Vaters Wagen zugekifft auf einen geparkten Polizeiwagen knallt. An der Eliteschule sticht er als Außenseiter hervor, verliebt sich in das coolste Mädchen der Schule. Ein Lehrer macht den beiden einen Strich durch die Rechnung.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Outside Providence: Nostalgische Teenkomödie mit ernsthaftem Einschlag, die das Erwachsenwerden eines Arbeiterklassejungen während seines Internataufenthalts schildert.

    Vor seinen Bombenerfolgen „Dumm und Dümmer“ und „Verrückt nach Mary“ schrieb Peter von den Farrelly Brüdern 1988 einen Roman, in dem er semiautobiografisch Erlebnisse seiner Jugend in Rhode Island während der 70er Jahre aufarbeitete. Mit seinem Bruder Bobby und Regisseur Michael Corrente („American Buffalo“) adaptierte er nun die tragikomische Coming-Of-Age-Story, die zu den ausufernden Albernheiten der Farrellys nur bedingt Parallelen aufweist.

    Die nostalgische Teenkomödie mit ernsthaftem Einschlag schildert das letzte Highschool-Jahr des gutherzigen Timothy Dunphy (Shawn Hatosy aus „Faculty“), der in der Arbeiterklassennachbarschaft von Pawtucket aufwächst. Er lebt mit seinem alleinerziehenden Vater (Alec Baldwin), seinem an den Rollstuhl gefesselten Bruder Jackie (Tommy Bone) und einem dreibeinigen Hund. Als er mit seiner Clique in Vaters Wagen zugekifft auf einen geparkten Polizeiwagen knallt, schickt der Patriarch ihn kurzerhand in ein Elite-Internat. Zwischen den geschniegelten Jungs mit Anzugjacke und Krawatte sticht er zwar als Außenseiter hervor, doch findet er schnell Anschluß bei marihuanarauchenden Gleichgesinnten. Er verliebt sich in das coolste Mädchen der Schule, Jane (Amy Smart), und sie erleben ihre erste Liebe. Jane spornt ihren stinkfaulen Beau sogar zu besseren Noten an. Doch ein Lehrer, der Tim auf den Kieker hat, macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Tim muß zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

    Der Film versucht in fast allen Aspekten zwei Seiten der Medaille zu zeigen. So wird Drogenkonsum einerseits locker als unbeschwerte Freizeitbeschäftigung skizziert, um dann mit der tödlchen Überdosis eines Kumpels mit dem bezeichnenden Namen Drugs Delaney eine entschiedene Warnung auszusprechen. Hatosy empfiehlt sich als sympathischer Lead, der einerseits ein zügelloses Partytier darstellt, andererseits über ein Gewissen verfügt und den Mut hat, für seine Fehler geradezustehen. Alec Baldwin vergnügt sich, die lakonische Vaterfigur zu spielen, der seinen Sohn liebevoll „Dildo“ nennt. Er zeigt tiefe Emotionen, als er seinen Sohn über die Hintergründe des Selbstmords seiner Mutter aufklärt. Viele der Lacher gehen auf das Konto der Randdarsteller, wie George Wendt, der beim Kartenspiel mit Vater Dunphy und Kumpanen mit seiner „schockierenden“ Homosexualität herausrückt. Das amerikanische Publikum nahm inmitten der Flut von Teenkomödien kaum Notiz von der bittersüßen, etwas unscheinbaren Dramedy. ara.

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