Otto - Der Katastrofenfilm

   Kinostart: 23.03.2000

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Filmhandlung und Hintergrund

Fünfter Otto-Film, in der der friesische Komiker ein Traumschiff vor dem Untergang retten muss.

Der Luxusliner Queen Henry ist von Hamburg unterwegs nach New York. Was keiner der Passagiere und Besatzung weiß, ist dass der japanische Manimaka-Konzern dieses Traumschiff aus versicherungstechnischen Gründen zum Untergang freigegeben hat. Nur einer kann die Katastrophe abwenden: Otto, der sich als Mitglied einer Damenkapelle an Bord geschmuggelt hat.

Otto soll, laut Letztem Willen seines flunkernden Opas, Seefahrer werden. Da er jedoch die Leichtmatrosenprüfung nicht besteht, muss der findige Friese einen Trick anwenden: Er mogelt sich als Mitglied einer Damen-Combo unter die Passagiere des Luxusliners Queen Henry und löst so eine Kette von Katastrophen aus, die Kapitän Lackner und der hübschen Stewardess Sonja allerlei Kopfzerbrechen bereiten. Und als wäre all das nicht schon schlimm genug, hat der japanische Manimaka-Konzern das Traumschiff zum Untergang freigegeben…

Otto mogelt sich als Mitglied einer Damen-Combo auf einen Luxusliner und löst eine Kette von Katastrophen aus. Darüber hinaus ist das ganze Schiff eigentlich zum Untergang freigegeben … Eindrucksvoller, mit Spezialeffekten und Action aufgepeppter Klamauk des Ostfriesen-Blödelmeisters.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Lange war es still gewesen um Deutschlands größten Blödelbarden, der zudem bis 1992 mit seinen vier Kinofilmen einige Besucherrekorde aufgestellt hatte. Wie es schien, war Otto out. Seine TV-Show erwies sich als großer Flop, seine Tourneeevents waren nicht mehr ausgebucht. Ottos Humor war anscheinend irgendwo in den End-80ern auf der Strecke geblieben.

      Wenn ihm schon nicht der Übergang in die 90er gelang, wie sollte Otto dann wohl im neuen Jahrtausend noch überzeugen können. Und so langweilt Ottos Comebackfilm extrem, obwohl er mit ihm einen der teuersten deutschen Filme aller Zeiten produziert hat. Das meiste Geld ging in die Special Effekts, vielleicht hätte er sich lieber einen Witzeschreiber organisieren sollen.

      Denn Ottos Gags sind einfach nur fade, was nicht daran liegt, dass sich der Humor der Menschheit seit "Otto - Der Film" 1985 verändert hat, sondern viel mehr daran, dass Otto keine gelungenen Witze mehr einfallen.

      So strapaziert uns der "ostfriesische Götterbote" nicht mehr mit lustigen Ideen, sondern nur noch mit Klamauk - und scheint zudem zu meinen, dass in einen Film nach 1999 auf alle Fälle ein ganzer Haufen Musicaleinlagen gehören, die die Story extrem in die Länge ziehen. Und die müssen auch noch pompös aufgeführt werden.

      Vorbei ist die Zeit wo Otto auf seiner Gitarre etwas zupfte und dabei solch sinnvolle Dialoge wie "Ich bin der Schniedel, Du bist der Wutz" trällerte. Damals schon dämlich, aber lustig. Hier hopst Otto durch den Raum - und vergisst dabei nicht nur Inhalt, sondern auch die typischen Körperbewegungen, die man mit ihm assoziert - so gibt es hier keinen Ottifantenwalk mehr.

      Und auch die beabsichtigten Filmparodien zünden nicht. Die vielen Anspielungen auf "Titanic" sind kaum zu erkennen oder langweilig. Und Otto selber kann auch alles andere als überzeugen. Alt wirkt er und ziemlich lustlos, das dusselige Strahlen in seinen Augen, was ihn immer so sympatisch gemacht hat, ist weg. Wahrscheinlich verschollen in den Jahren des Misserfolgs.

      Fazit: Den Katastrofenfilm sollten sich nur Fans ansehen, die Otto schon seit seinen Anfängen lieb gewonnen haben. Alle anderen können bei diesem Film nur eine ziemliche Abneigung gegen ihn entwickeln, denn "Otto - Der Katastrofenfilm" ist ohne jeden Reiz.
    2. Otto - Der Katastrofenfilm: Fünfter Otto-Film, in der der friesische Komiker ein Traumschiff vor dem Untergang retten muss.

      Otto - 15 Jahre nach Opus Eins, das 8,8 Mio. Besucher sahen, immer noch eine Kultfigur? Bei „Otto - Der Film“ waren 1985 die Kalauer noch frisch. Jetzt sind sie bei Opus Fünf ein bisschen in die Jahre gekommen genau wie ihr Erfinder, der in den Szenen digitaler Trickaufbereitung von erstaunlich aparter Bizzarerie sein kann. Das Werk hat kräftig hingelangt und dabei sogar New Yorks Wahrzeichen zum einstürzenden Altbau gemacht.

      Erstmals hat Otto sich voll und ganz einem Regisseur anvertraut und auf die gewohnte Co-Regie verzichtet. Edzard Onneken, der immerhin 70 mal „Gute Zeiten - Schlechte Zeiten“ im TV hat werden lassen, inszeniert den Ostfriesen solide fern vom ganz normalen Wahnsinn nach einem Drehbuch von Otto-Veteran Bernd Eilert und Otto-Ersttäter Michel Bergmann. Und für 18 Millionen Mark Produktionskosten, wovon allein 5,5 Millionen in die Technik der digitalen Bearbeitung gingen, ist auf der Leinwand dieses Mal noch mehr Chaos und Action los: Bomben werden gelegt, um ein riesiges Kreuzfahrtschiff zu versenken, ein paar Schafe singen mit Otto einen Pop-Klassiker. Produzent Horst Wendlandt hat keine Kosten und Mühen gescheut, seinen langjährigen Flachland-Kumpel Otto Waalkes noch einmal groß herauszubringen. Und so ist Otto, nach eigenen Aussagen, hellauf begeistert gewesen von der Idee, in einem Katastrophenfilm zu spielen - wenn er die Katastrophe spielen dürfte, das war die Voraussetzung. Und so ist er sie denn nach eigener Rechtschreibreform entsprechen speziell. „Wer tötet Mrs. Liberty“ oder „Wer rammt die Freiheitsstatue“ könnte man den Film auch nennen. Viel verwunderlicher mutet die Besetzung einer Parkbank im New Yorker Central Park an: Otto und ein Pinguin sitzen dort, von einer Meute tumber Teutonen-Touristen bestaunt, denen Otto seine katastrophale Geschichte mit der langsamen Ausführlichkeit der Ostfriesen und dem Wahrheitsgehalt von grob gesponnenem Seemannsgarn erzählt. Von der Geburt in einer Scheune und der ersten Kahnfahrt als Neugeborener in einem Körbchen auf den Prielen seiner Ostfriesenheimat. Vom alten Großvater, der ihn findet, ihn aufzieht und ihn mit fantastischen Geschichten aus seiner Seefahrerzeit auf den sieben Weltmeeren vollsabbelt. Die Queen Henry, das stolzeste aller Passagierschiffe, hat der Opa durch die größten Stürme sicher in die Häfen gesteuert. Folgerichtig nimmt die Katastrophe alias Otto ihren/seinen Lauf. Als Mitglied einer Damenkapelle (da war doch mal was?) und pretty in pink geht er an Bord der Queen Henry.

      Der Kalauer-Jux für Erwachsene hält sich in Grenzen, dafür macht die Situations-Komik dieser Kasperle-Klamotte Kindern großen Spaß. Und zum Schluss PR-Text Otto: „Der Film hat wieder ein Happy End, wie jeder Otto-Film! Und für jeden Zuschauer! Auch wenn mancher nur happy ist, dass er endlich nach Hause gehen kann.“ fh.

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