Ostkreuz

Kinostart: 02.01.1992

Ostkreuz: Die 15-jährige Elfie versucht mit ihrer Mutter nach der Wende in West-Berlin Fuß zu fassen, nachdem sie fürs erste in einem Containerlager gelandet sind.

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Filmhandlung und Hintergrund

Die 15-jährige Elfie versucht mit ihrer Mutter nach der Wende in West-Berlin Fuß zu fassen, nachdem sie fürs erste in einem Containerlager gelandet sind.

Deutschland zur Wendezeit: Die gemeinsam mit ihrer Mutter vor dem Mauerfall über Ungarn in den Westen geflüchtete Elfie lebt nun mit ihr in einem Containerlager in Berlin. Für eine richtige Wohnung fehlt die zu hinterlegende Kaution. Die 15-Jährige sieht durch ihre Bekanntschaft mit dem polnischen Kleingauner Darius krumme Geschäfte als Möglichkeit, zum benötigten Geld zu kommen. Sie lernt aber auch den gleichaltrigen Edmund kennen, der von seinen Eltern in Ost-Berlin zurückgelassen wurde.

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Kritikerrezensionen

  • Ostkreuz: Die 15-jährige Elfie versucht mit ihrer Mutter nach der Wende in West-Berlin Fuß zu fassen, nachdem sie fürs erste in einem Containerlager gelandet sind.

    Nach seinem Erfolg mit „Überall ist es besser, wo wir nicht sind“ wendet sich Michael Klier erneut Menschen im Übergang zu und präsentiert das überaus triste Porträt einer 15-Jährigen zur Wendezeit in Deutschland. Durch deutliche Anklänge an Roberto Rossellinis neorealistischen „Deutschland im Jahre Null“ sollen die Parallelen zwischen der Nachkriegszeit und dem Neuanfang nach dem Mauerfall betont werden. In der Hauptrolle gibt die 17-jährige Laura Tonke („Baader“) ihr beeindruckendes Leinwanddebüt. Klier und Tonke arbeiteten später auch bei „Farland“ zusammen.

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