Ooops! Die Arche ist weg...

  1. Ø 3.4
   2015

Ooops! Die Arche ist weg...: Animationsspaß über die Abenteuer der Tiere, die es nicht auf Noahs Arche geschafft haben.

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Filmhandlung und Hintergrund

Ooops! Die Arche ist weg...: Animationsspaß über die Abenteuer der Tiere, die es nicht auf Noahs Arche geschafft haben.

Nestrier Finny, ein Vegetarier mit knallorangefarbenem Fell und einem Rüssel wie ein Elefant, und Grymp Leah, Jägerin und Fleischfresserin zwischen Wolf und Hyäne verpassen die Arche, die gerade mit sämtlichen Tieren an Bord abgelegt hat, um vor der Sintflut zu flüchten. Während sich die Eltern an Bord über ihren Nachwuchs Sorgen machen, werden die so gegensätzlichen Jungtiere langsam Freunde in ihrem verzweifelten Bemühen, es doch noch irgendwie aufs rettende Schiff zu schaffen.

Zwei seltene Jungtiere haben es nicht auf die Arche geschafft und jagen nun dem bereits abgelegten Schiff hinterher. Animationsspaß, der die Bibelgeschichte als Basis für einen turbulenten und rührenden Abenteuerfilm nimmt.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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  • „Besonders wertvoll”

    In einem Land vor unserer Zeit packt ein sehr ängstlicher "Nestrier" namens Dave panisch seine Koffer. Der König der Tiere hat zu einer Versammlung gerufen. Und so eilt Dave zusammen mit seinem Sohn Finny zum großen Felsen. Dort verkündet der Löwe, dass eine Sintflut das ganze Land zerstören wird. Die einzige Hoffnung ist eine große Arche. Jedes Tier darf mit auf das große Schiff - natürlich nur, wenn es auf der Check-In-Liste steht. Was leider für Nestrier nicht gilt. Denn für die bepelzten kleinen Tiere mit dem langen Rüssel und den leuchtenden Farben ist kein Platz auf der Arche vorgesehen. Entschlossen, sich und seinen Sohn zu retten, verkleidet sich Dave als angsteinflößender Grymp und schlüpft mit Finny bei der griesgrämigen Kate und ihrer Tochter Leah auf der Arche unter. Die Reise kann beginnen. Nur nicht für Leah und Finny. Denn die sind beim Herumtollen versehentlich von der Arche gehüpft. Und suchen nun einen Weg, um zu ihren besorgten Eltern zurückzufinden. Die Geschichte von Sintflut und Arche ist allseits bekannt und schon sehr oft erzählt worden. Doch nun tut dies Regisseur Toby Genkel zum ersten Mal aus der Perspektive der Tiere. Was dabei herauskommt, ist ein ganz und gar entzückendes und erfrischendes Animationsabenteuer abseits der großen Studioproduktionen, das mit immer wieder neuen und originellen Ideen überrascht. Allein schon die Gestaltung der Fabelwesen, der Nestrier und Grymps, ist einzigartig. Riesige glänzende Augen, ein kleiner Elefantenrüssel und ein kuschelweiches Fell: das sind die Attribute der Nestrier Dave und Finny, die ihren Platz in der Welt noch finden müssen. Dass dafür immer Freunde notwendig sind, mit denen man gemeinsam alle Aufgaben und Herausforderungen meistert, ist nicht nur die wertvolle Lektion für die eher kratzbürstigen Grymps. Sondern auch die erfüllende und liebevoll vermittelte Botschaft der europäischen Koproduktion. Christian Ulmen und Katja Riemann überzeugen in ihren Sprechrollen als Dave und Kate und liefern sich amüsante Wortgefechte. Dazu gibt es jede Menge spannende visuelle Einfälle, lustige Gags und abenteuerliche Sequenzen, in kindgerechtem Tempo inszeniert. Schon jüngere Zuschauer kommen hier auf ihre Kosten. Ein köstliches Animationsspektakel, genial erdacht und liebevoll umgesetzt.

    Jurybegründung:

    Ein großes biblisches Thema: Noah erhält von Gott den Auftrag, von allen Tieren der Erde jeweils zwei Exemplare in eine Arche zu holen. Bei der folgenden Sintflut sollen nur diese Tiere sowie Noah und seine Familie überleben dürfen - nach 40 Tagen und 40 Nächten...
    Ein tolles Unterfangen, diese Geschichte von wahrhaft biblischem Ausmaß als Animationsfilm und in 3D filmisch umzusetzen. Um es vorweg zu nehmen: Die Animation ist perfekt, die Gestaltung der Tiere äußerst einfallsreich, die Farben und die Landschaften voller Reichtum. Zauberhaft auch die dramaturgischen Einfälle: Der König der Tiere, der Löwe, ist Boss im Auswahlteam für die Tiere, welche zum "Check in" zugelassen sind, ihren "Boarding- Pass" für die Arche erhalten und dann ihre ganz speziellen Kabinen zugewiesen bekommen. Dass auch gewisse Tiere versuchen, sich einzuschleichen und somit zu einem sehr gagreichen und turbulenten Chaos ihren Beitrag leisten, erhöht den Spaß an diesem rasanten und allzeit spannenden Filmspektakel. Ein großes Vergnügen, sicher nicht nur für das junge Publikum, sondern auch die begleitenden Erwachsenen. Letztere werden mit Freude bemerken, dass die "vermenschlichten" Tiergeschöpfe auch Werte, wie Freundschaft und gegenseitige Hilfe Kindern auf schöne Weise vermitteln können. Perfekt ist der Einsatz der Tricktechnik und auch des 3D-Verfahrens, dasselbe gilt für den stimmungsvollen Soundtrack.
    Und zuletzt: Dass Noah selbst in diesem Tierparadies nicht auftaucht, ist ein besonderer und sehr gelungener dramaturgischer Gag.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Ich hatte die Möglichkeit, den Film bereits in einem Preview zu sehen. Mein Fazit: ein sehr schön gemachter Animationsfilm, der lustig ist, berührt und gleichzeitig eine wichtige Botschaft enthält: mit Freundschaft und Zusammenhalt kommt man leichter durchs Leben.
    Die Tieranimationen sind sehr süß und kindgerecht gemacht. Ohne zu viel von der Geschichte zu verraten, schaffen es aus unterschiedlichen Gründen einige Tiere nicht auf die Arche. Diese an sich erst einmal traurige und bedrückende Situation wird sehr schön aufgelöst, so dass auch die kleinen Zuschauer am Ende mit einem Strahlen das Kino verlassen haben. Der Film ist sehr unterhaltsam gemacht und hat zwischendurch immer mal Elemente, die an alte Computerspiele (Tetris) oder rasante Achterbahnfahrten erinnern.
    Meiner kleinen Nichte (8 Jahre) und auch mir als ihre Begleitung hat es sehr gut gefallen und ich kann den Film weiter empfehlen.
  • In Toby Genkels launigem, sehr lose an die Bibel-Geschichte angelehntem Animationsabenteuer für die ganz Kleinen steht die Freundschaft zwischen zwei gegensätzlichen Fantasie-Tieren im Mittelpunkt.

    Auch im Kinderfilmsektor ist es natürlich nicht einfach, wirklich neue Ideen für die Leinwand umzusetzen. So tut sich das in 3D gedrehte Animationsabenteuer „Ooops! Die Arche ist weg!“ ebenfalls schwer, von berühmten Vorbildern wie etwa „Der König der Löwen“ oder „Konferenz der Tiere“ wegzukommen. Dafür gibt es in dem Film des Genre-erfahrenen Toby Genkel („Lauras Stern“) einige wundersame Kreaturen, die man so zumindest noch nie gesehen hat.

    Da wäre beispielsweise der kleine Finny, der zur Fantasie-Gattung der Nestrier gehört. Er trägt knallorangefarbenes Fell, einen Rüssel wie ein Elefant und er ist Vegetarier. Ganz im Gegensatz zur Jägerin Leah, die zu den Grymps zählt und ein bisschen was von einem Baby-Wolf mit Hyänen-Touch hat. Die beiden schaffen es dummerweise nicht auf die Arche, die gerade mit sämtlichen Tieren an Bord vor der Sintflut flieht. In der Folge lassen die beiden so unterschiedlichen Tiere nichts unversucht, um doch noch irgendwie auf das Schiff zu kommen. Das schweißt das ungleiche Paar ebenso zusammen wie Nestrier-Papa Dave und Grymp-Mama Kate, die sich auf der Arche um ihre verschollenen Kids sorgen.

    Das Ganze ist gefällig gezeichnet und in kunterbunte Bilder gegossen, allerdings sind die Hintergründe ebenso wie das Wasser nicht sehr detailreich animiert und die unspektakulären 3D-Effekte werden sehr spärlich eingesetzt. Da sich Spannungselemente in Grenzen halten, dürfen sich auch sehr kleine Kinder an dem harmlosen, zu Wasser gelassenen Zoo erfreuen. Sie kommen zudem bei einem witzigen Tetris-Spiel mit analogen Steinen und in der Szene, in der der bewusstlose Löwe als Marionette missbraucht wird, auf ihre Kosten. Eine riesige Wasserrutsche sorgt für ein wenig Aufregung. Die ist als Abwechslung auch nötig, da der Film insgesamt dialoglastig geraten ist und dabei vielleicht öfter als nötig den moralischen Zeigefinger erhebt. Dafür darf man sich auf prominente Schauspieler in den Synchronrollen freuen. Hier sticht neben Katja Riemann insbesondere Christian Ulmen heraus, der dem Nestrier-Papa genau die richtige Färbung aus Nettigkeit und Naivität verleiht. lasso.
  • Meine 10-jährigen Zwillinge und ich haben uns diesen Film vor dem offiziellem Kinostart ansehen dürfen. Wir hatten sehr viel Spaß! Der Film lief un 3D,wodurch die beiden Hauptfiguren Finny und Leah kuschlig weich und mit tollen Augen,zum greifen nah waren. In dem Film geht es um Freundschaft,Vertrauen und Zusammenhalt.Er ist spannend,manchmal ein wenig traurig,lustig und natürlich mit einem guten Ende! Wir haben uns super gut unterhalten gefühlt und können den Film 100%-ig weiter empfehlen. Viel Spaß wünsche ich Euch!
  • Ich habe gemeinsam mit kleinem Bruder (6 Jahre) die Kino-Premiere von "Ooops! Die Arche ist weg..." in Köln geschaut. Der Film ist wirklich super gewesen! Auch mein kleiner Bruder war sehr begeistert und hat zuhause direkt allen von diesem Film erzählt. Ein toller Kinder- aber auch Familienfilm. Die Tiere, die Farben und die Geschichte haben uns echt verzaubert.
    Hier lernen die Kinder auch noch, dass man im Team immer stärker ist als alleine!
    Empfehlenswert für Jung & Alt :)
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