Filmhandlung und Hintergrund

Ehrlich und zurückhaltende erzählte Liebesgeschichte, angelegt als modernes Musical mit wunderschöner Musik.

Der talentierte Straßenmusikant Guy (Glen Hansard) repariert im Geschäft seines Vaters (Bill Hodnett) Staubsauger und träumt von der großen Karriere. Bei einer Darbietung trifft er auf die junge tschechische Immigrantin Girl (Markéta Irglová), die auf der Straße Blumen verkauft. Beide wurden einst von ihren Geliebten verlassen und merken bei einem gemeinsamen Impromptu schnell, dass sie füreinander bestimmt sind. Sie bündeln ihre Kräfte für eine Studioaufnahme.

Der Gewinner des Publikumspreises in Sundance ist ein herzerfrischendes, lyrisches und bezauberndes Kleinod aus Irland. John Carney („On the Edge„) verbindet ein hinreißendes Musical mit einer ehrlichen und zurückhaltend erzählten Liebesgeschichte.

Ein junger Mann steht in der Fußgängerzone Dublins und singt sich beim Gitarrenspiel die Seele aus dem Leib. Die meisten Passanten hasten vorbei, eine Blumenverkäuferin und Pianistin wirft ein paar Pennys in seinen Gitarrenkasten und sie kommen ins Gespräch. Der Beginn einer herzzerreißenden Love-Story.

Ein junger Mann steht in der Fußgängerzone Dublins und singt sich beim Gitarrenspiel die Seele aus dem Leib. Die Passanten hasten vorbei, eine Blumenverkäuferin wirft ein paar Pennys in seinen Gitarrenkasten. Sie kommen ins Gespräch. Er hat den Traum, ein Demoband für eine Plattenfirma in London aufzunehmen, und sie soll als Bandmitglied dabei sein. Bis zur totalen Erschöpfung probt die zusammen gewürfelte Gruppe und ganz langsam wächst das Gefühl, für einander bestimmt zu sein. Aber das Leben hat etwas anderes mit ihnen vor.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Once: Ehrlich und zurückhaltende erzählte Liebesgeschichte, angelegt als modernes Musical mit wunderschöner Musik.

    Die unmögliche und zärtliche Liebesgeschichte zwischen einem irischen Straßenmusiker und einer tschechischen Blumenverkäuferin gespickt mit hinreißenden Songs.

    Es gibt sie, die kleinen und leisen Filme, die man so schnell nicht vergisst. „Once“, der Gewinner des Publikumspreises von Sundance, gehört zu diesen Kino-Kronjuwelen. Nicht die großen Worte und Gesten zählen hier, sondern die Andeutungen und Ungewissheiten. Da steht ein junger Mann mit irisch-rötlichem Schopf in der Fußgängerzone Dublins und singt sich beim Gitarrenspiel die Seele aus dem Leib. Die meisten Passanten hasten vorbei, egal ob er bekannte Lieder oder Eigenkompositionen zum Besten gibt. Eine Blumenverkäuferin und Pianistin wirft ein paar Pennys in seinen Gitarrenkasten und sie kommen ins Gespräch, er erzählt ihr von der verflossenen Freundin, die mit einem anderen durchgebrannt ist und davon, dass er bei seinem Vater im Reparaturladen jobbt, sie lebt mit Mutter und Tochter von der Hand in den Mund, der viel ältere Gatte in Prag. Am nächsten Tag taucht sie einen Staubsauger hinter sich herziehend auf und fragt, ob er ihn wieder richten kann. Der skurrile Beginn einer herzzerreißenden Love-Story, die mit Überraschungen aufwartet. Die beiden, die ohne Namen bleiben, verbindet bald nicht nur die Musik.

    Autor und Regisseur John Carney, selbst lange Jahre Bassist in der Dubliner Band „The Frames“ setzt auf ungewöhnliche Annäherung, vermeidet das übliche Boy meets Girl-Muster. Die glaubhaften Hauptfiguren sind verletzbar und lassen sich nur ungern ins Innere schauen - die Frau, eine Mischung aus Stärke und Naivität, Eigensinn und Sinnlichkeit, der Mann, ein rauer Charakter zwischen Pragmatismus und Zärtlichkeit, offensivem Charme und schüchterner Zurückhaltung. Er hat den Traum von einem Demoband für eine Plattenfirma in London aufzunehmen und sie soll als Bandmitglied dabei sein. Bis zur totalen Erschöpfung probt die zusammen gewürfelte Gruppe und ganz langsam wächst das Gefühl, füreinander bestimmt zu sein. Ein Hauch von Glück und Gemeinsamkeit ist spürbar, versponnene Höhenflüge. Aber das Leben hat etwas anderes mit ihnen vor.

    Glen Hansard ist die Idealbesetzung in seiner wilden Direktheit, Markéta Irglová, die schon bei den Frames mit Hansard arbeitete, eine ideale Ergänzung in ihrer spröden Empfindsamkeit. Carney inszeniert kein Hollywoodklischee von sich für immer findenden Herzen und enttäuscht die Happy-Endings-Fans, was dem Zauber der Geschichte nicht im geringsten schadet. Im Gegenteil. Die Emotionen drücken sich vor allem durch lyrischen Songs aus, oszillieren zwischen Sehnsucht und Verlangen, Melancholie und Resignation, Realismus und Romantik. Rundum gelungen. mk.

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