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Ohne Worte

Kinostart: 14.06.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Tabulose Komödie aus der Farrelly-Schmiede, in der ein Naivling mit der Nachricht konfrontiert wird, der verlorene Bruder seiner Angebeteten zu sein.

Der gutherziger Tierfänger Gilly verliebt sich in die hübsche Jo. Nach ihrer Verlobung stellt sich heraus, dass er angeblich ihr Bruder ist, der ehemals zur Adoption freigegeben wurde. Jo flüchtet sich zu ihrem Exfreund. Als der echte Bruder aufkreuzt, gibt es für Gilly kein Halten, seine Angebetene zurückzugewinnen. Doch eilt ihm sein Ruf als angeblicher Perversling voraus.

Tierfänger Gilly Noble findet in Jo seine Traumfrau. Da stellt sich vor der Hochzeit heraus, dass die beiden Geschwister sind. Von jedermann - inklusive Jos geldgieriger Mutter Valdine - als perverses Sex-Monster betrachtet, gerät Gilly ins soziale Aus. Als dann aber Valdines echter Sohn auftaucht, macht Gilly sich auf den Weg zur Geliebten. Dieser führt ihn durchs halbe Land, jedoch nicht in ihre Arme. Denn Jack, ein scheinheiliger Drogen-Baron, möchte Jo ehelichen, und Valdine liebäugelt schon mit den Millionen ihres Schwiegersohnes in spe…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ohne Worte: Tabulose Komödie aus der Farrelly-Schmiede, in der ein Naivling mit der Nachricht konfrontiert wird, der verlorene Bruder seiner Angebeteten zu sein.

    Mit ihrem Kassenschlager „Verrückt nach Mary“ eröffneten Peter und Bobby Farrelly dem Mainstreampublikum krudeste Humorhorizonte: Das Subgenre der „Grossout Comedy“ war geboren. Bei der inzestuös angehauchten Komödie „Das darf nicht wahr sein!“ übernimmt das umtriebige Bruderpaar zwar lediglich die Produzentenfunktion, doch ihre Humor-Handschrift ist unverkennbar. Einmal mehr handelt es sich um eine mit grotesken Gags gespickte Lovestory, wobei die Hauptrollen von Heather Graham („Boogie Nights“) und Chris Klein („American Pie“) gespielt werden. Sie treten in die Fußstapfen von „Mary“-Counterparts Cameron Diaz und Ben Stiller, ohne deren komödiantisches Kaliber zu erreichen.

    Die Inszenierung der klassisch konzipierten Identitätsfarce geht auf das Konto von James B. Rogers, der bislang Erfahrungen als Regieassistent sammelte und in dieser Funktion auch bei den letzten vier Farrelly-Filmen tätig war. Als Vorlage dient ihm das Drehbuch der Erstlingsautoren Peter Gaulke und Gerry Swallow, die nach Schema F (wie Farrelly) möglichst kein Tabu (man darf über Inzest und Sodomie lachen) unangetastet lassen und frohgemut in schmuddeligen visuellen Gags schwelgen. Die diversen Figuren kommen einem ebenfalls merkwürdig bekannt vor: Der gutherzige Naivling Gilly (Klein) verliebt sich in das hübsche Herzchen Jo (Graham dient in erster Linie als Augenschmaus, zumal sich ihre komischen Einlagen auf unorthodoxe Arbeitsmethoden im Friseursalon beschränken). Jos Mutter Valdine (Sally Field in ihrem bislang peinlichsten Filmauftritt) ist eine vulgäre Schachtel, und ihr an den Rollstuhl gefesselter Vater (Richard Jenkins) ist neben dem doppelt beinamputierten Sidekick Dig (Orlando Jones aus „Die doppelte Nummer“ verulkt Gary Sinises Part in „Forrest Gump“) für die obligatorischen Behindertenwitze zuständig. Um die herzige Romanze zu komplizieren, stellt sich heraus, dass der im Waisenhaus aufgewachsene Gilly angeblich Valdines zur Adoption freigegebener Sohn ist. Angesichts der Inzest-Schande flüchtet sich sein „Schwesterherz“ zu ihrem Exfreund Michael, einem Marihuana-Millionär. Als Valdines echter Sohn aufkreuzt, macht sich der verliebte Gilly auf den Weg nach Beaver, um seine angebetete Jo vor der Heirat mit dem skrupellosen Michael zu bewahren. Doch Valdine sorgt dafür, dass ihm sein Ruf als angeblicher sexueller Triebtäter vorauseilt. Eklats mit idiotischen Rednecks sind vorprogrammiert.

    Keanu-Reeves-Lookalike Klein (in Kürze auch in „Rollerball“ zu sehen) macht als von demütigenden Desastern heimgesuchter Unschuldsbolzen gute Miene zum geschmacklosen Spiel. Die Sequenz, in der sein Arm bis zum Ellenbogen in der Rektalöffnung einer (überdeutlich animatronischen) Kuh steckenbleibt, ist das Ekelhighlight. Doch dieser Schockeffekt wirkt - wie eigentlich auch der Rest des Films - dermaßen kalkuliert und forciert, dass sich die gewünschten Lacher kaum einstellen wollen. In den USA zollte das Publikum dem grotesken Gagbombardement Desinteresse. In Deutschland muss sich zeigen, wie sehr die Zuschauer bereit sind, auf der verebbenden Bad-Taste-Welle weiter mitzuschwimmen. ara.
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