Ohne einander

  1. Ø 0
   2007
Ohne einander Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ohne einander: TV-Adaption von Martin Walsers gleichnamigem Roman, mit seiner Tochter Franziska Walser in der Hauptrolle.

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Kritikerrezensionen

  • Zum 80. Geburtstag von Martin Walser schenkt das ZDF dem Schriftsteller und den Zuschauern eine Literaturverfilmung. In der Hauptrolle ist die Tochter des Jubilars, Franziska Walser, zu sehen.

    Es ist nicht die einzige Verfilmung im Jubiläumsjahr, 2007 startet auch noch Rainer Kaufmanns Version von “Ein fliehendes Pferd” in den Kinos. “Ohne einander” ist ein vergleichsweise unbekanntes Buch von Martin Walser. Die Idee, es zu verfilmen, geht auf Franziska Walser zurück, die es als “eines meiner persönlichen Lieblingsbücher vom Vater” bezeichnet. Für Drehbuch und Regie konnte Diethart Klante gewonnen werden, der bereits Romane wie “Die Frau des Architekten” von Stefan Heym erfolgreich adaptierte und schon häufiger mit Franziska Walser zusammenarbeitete. In seinem Film geht es um 24 Stunden im Leben einer Familie: Die Journalistin Ellen (Franziska Walser) und ihr Mann Sylvio (Klaus Pohl), ein erfolgreicher Schriftsteller, führen eine offene Ehe. Damit haben ihre Kinder, die 19-jährige Sylvi (Vijessna Ferkic) und ihr Bruder Alf (Maximilian Simonischek) so ihre Probleme. Als Ellens Liebhaber Ernest Müller-Ernst (Jürgen Prochnow) sie in der Familienvilla am Starnberger See besuchen will, kommt es zu einer Katastrophe.

    Diethard Klantes Inszenierung trifft den Ton von Walsers Roman, dazu zaubert Kameramann Jürgen Jürgens sehr schöne Bilder. Unstreitig ist auch die große Leistung der Hauptdarsteller: Franziska Walser trägt über weite Strecken den Film, der renommierte Theaterschauspieler Klaus Pohl spielt den egomanischen Autor sehr überzeugend, Jürgen Prochnow hat einen kurzen, aber sehr berührenden Auftritt und Vijessna Ferkic kann mit ihrer starken Leistung als echte Entdeckung gelten. Die Charaktere und der Erzählton sind jedoch sehr speziell, deshalb kann man “Ohne einander” (Produktion: Bavaria) sowohl großartig als auch unerträglich und überflüssig finden. Dieser Film wird vermutlich genauso polarisieren, wie es die Bücher von Martin Walser tun – und das ist wohl das Beste, was man über eine Romanverfilmung sagen kann. sw.

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