Filmhandlung und Hintergrund

Fünf Kids verbringen Weihnachten etwas anders als geplant in Paul Feigs amüsantem Hohelied auf Familie und Freundschaft.

Am Weihnachtstag hat ein Blizzard den Betrieb des Hoover Airports lahmgelegt. Alle Flüge wurden abgesagt, die Landebahnen schneien langsam zu und die Passagiere stecken fest. Darunter auch Kids rund um Spencer (Dyllan Christopher), die im allgemeinen Chaos ihren Eltern abspenstig wurden. Nun versuchen die verzogene Grace (Gina Mantegna), die reizbare Donna (Quinn Shephard), der einfältige Charlie (Tyler James Williams) und der scheue Beef (Brett Kelly) einem missmutigen Flughafenbeamten (Lewis Black) und seinem resoluten Sicherheitsmann (Wilmer Valderrama) zu entwischen.

Mit heftigen Turbulenzen und actionreicher Kurzweil gesegnete Weihnachts-Komödie, die ausgelassene Urlaubsstimmung verbreitet und den Airport als Spielwiese entdeckt.

Ausgerechnet an Heiligabend stranden fünf alleinreisende Scheidungskinder auf einem Flughafen. Wegen eines Schneesturms wird der Anschluss-Flug gestrichen und die Weihnachtstour von einem Elternteil zum anderen unterbrochen. Zusammen versuchen sich nun die grundverschiedenen Kids Spencer, Grace, Donna, Charlie und Beef auf eigene Faust durchzuschlagen - und machen dabei vor nichts und niemandem halt.

Ausgerechnet an Heiligabend stranden fünf alleinreisende Scheidungskinder auf einem Flughafen. Wegen eines Schneesturms wird der Anschluss-Flug gestrichen. Zunächst werden die Fünf mit einer Gruppe von alleinreisenden Kindern vom schlecht gelaunten Relations Manager Oliver Porter in einem Warteraum eingesperrt. Doch die grundverschiedenen Kids Spencer, Grace, Donna, Charlie und Beef wollen sich damit nicht zufrieden geben und beschließen, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, was zu einigen Komplikationen führt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Oh je, du Fröhliche!: Fünf Kids verbringen Weihnachten etwas anders als geplant in Paul Feigs amüsantem Hohelied auf Familie und Freundschaft.

    „Kevin - Allein zu Haus“ meets einen jüngeren „Breakfast Club“ in dieser überdrehten Slapstickkomödie, in der fünf Scheidungskinder am Weihnachtsabend einen Flughafen auf den Kopf stellen.

    Es ist Heiligabend, und die Passagiere am Hoover Flughafen sitzen wegen eines Schneesturms fest. Dies verärgert den Relations Manager Oliver Porter (Lewis Black) maßlos, da dadurch auch sein Urlaub nach Hawaii gestrichen ist. Seine üble Laune lässt er daraufhin an einer Gruppe von alleinreisenden Minderjährigen aus, die er in einen Warteraum verfrachtet. Darunter befindet sich ein Quintett von grundverschiedenen Kids, bestehend aus dem Normalo-Nerd Spencer, der reichen versnobten Grace, dem schüchternen Gadget-Geek Charlie, der ungebändigten Donna und dem übergewichtigen Beef (Brett Kelly ähnlich schräg wie in „Bad Santa“). Sie beschließen auszubrechen und stiften in Folge jede Menge Unfug. Alldieweil sind ihnen Porter und sein Assistent Zach („Die wilden Siebziger“-Faktotum Wilmer Valderrama) sowie diverse Sicherheitsbeamte auf den Fersen, die sie mit allerhand Tricks und Handgreiflichkeiten immer wieder abschütteln. Gleichzeitig formen die vernachlässigten Scheidungskinder ein emotionales Band und kreieren somit eine Art Ersatzfamilie.

    Regisseur Paul Feig, kreativer Kopf hinter der TV-Kultserie „Freaks and Geeks“, fährt hier vorrangig Entertainment für die ganz jungen Zuschauer auf. Sie werden sich über die üblichen Kniffe in den Genitalbereich, Pupswitze und die Dummheit der Großen amüsieren können. Für Erwachsene gibt es Cameos von Darstellern der Hitserien „The Office“ und „Arrested Development“ sowie einen Running Gag über ein Biodieselauto. Komiker Black, der gewöhnlich in „The Daily Show“ unverblümte Profanitäten vom Stapel lässt, muss sich hier jugendfrei gesittet geben und wirkt eher harmlos. Eine schöne Bescherung also für Familien auf der Suche nach kurzweiliger Komödienabwechslung bestehend aus turbulentem Slapstick und dem üblichen sentimentalen Sahnehäubchen von emotionalem Weihnachtskitsch. ara.

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