October Sky

Filmhandlung und Hintergrund

Im Oktober 1957 wurde der Satellit Sputnik von Rußland ins All geschickt und war damit auch für die amerikanische Bevölkerung erstmals am nächtlichen Sternenhimmel mit bloßem Auge auszumachen. Dieses historische Ereignis ist für den Protagonisten (der talentierte Newcomer Jake Gyllenhaal) des inspirierenden und überraschend gelungenen Coming-Of-Age-Dramas „October Sky“ das Schlüsselereignis, das ihn veranlaßt...

Homers Arbeiterklassenvater John sieht es nicht gern, dass sein Sohn im Jahr 1957 in der kleinen Kohlebaustadt Coalwood vom Raketenbau träumt. Er sähe den Sohnemann lieber als rechtschaffenen Kohlekumpel. Homer lässt sich aber nicht beirren. Unterstützt von seiner Lehrerin Miss Riley, nehmen er und drei Freunde mit ihren Raketen-Prototypen an einem regionalen Schulwettbewerb teil, bei dessen Gewinn für sie alle College-Stipendien winken. Doch dann geschieht ein tragischer Unfall.

Gegen den Willen seines Vaters träumt Arbeiterklassenkind Homer im Jahr 1957 vom Raketenbau und will mit Freunden und einem Raketen-Prototyp an einem Schulwettbewerb teilnehmen. Verfilmung der Memoiren des NASA-Ingenieurs Homer Hickam durch Joe Johnston („Jumanji“), der statt auf Effekthascherei auf die sorgfältige Ausgestaltung des Vater-Sohn-Konfliktes setzt.

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Kritikerrezensionen

  • Im Oktober 1957 wurde der Satellit Sputnik von Rußland ins All geschickt und war damit auch für die amerikanische Bevölkerung erstmals am nächtlichen Sternenhimmel mit bloßem Auge auszumachen. Dieses historische Ereignis ist für den Protagonisten (der talentierte Newcomer Jake Gyllenhaal) des inspirierenden und überraschend gelungenen Coming-Of-Age-Dramas „October Sky“ das Schlüsselereignis, das ihn veranlaßt, sich für Raketenbau zu interessieren. Die Story basiert auf der Autobiographie „Rocket Boys“ des NASA-Ingenieurs Homer Hickam, der sich darin an seine Jugend in der kleinen Kohlebaustadt Coalwood in West Virginia erinnert.

    Der Kern dieser typischen amerikanischen Erfolgsstory dreht sich um einen schwelenden Vater-Sohn-Konflikt. Denn Homers Vater John (Chris Cooper, Hollywoods gegenwärtig beliebtester Working-Class-Schauspieler, porträtiert perfekt Autorität, Ehre,Verbohrtheit und Ungerechtigkeit) hält nichts von den hochfliegenden Plänen seines Sohnes und würde ihn stattdessen lieber in der Kohlenmine arbeiten sehen, die von ihm beaufsichtigt wird. Unterstützt von seiner Lehrerin Miss Riley (Laura Dern) läßt Homer sich dennoch nicht beirren: Unermüdlich basteln er und drei Freunde an ihren Raketen. Abgesehen von einem gefährlichen Blindgänger müssen sie eine Fehlzündung nach der anderen einstecken, doch ihr konstantes Studium in Theorie und Praxis zahlt sich schließlich aus. Miss Riley schlägt ihnen vor, sich an einem regionalen Schulwettbewerb zu beteiligen, bei dessen Gewinn für sie alle College-Stipendien winken würden. Doch da geschieht in der Kohlenmine ein tragischer Unfall, und Homers Pläne werden auf den Kopf gestellt.

    Regisseur Joe Johnston („Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“, „Rocketeer“) gestaltet seine Inszenierung unprätentiös und schlicht. Der an sich für effektelastige Unterhaltung bekannte Filmemacher versteht es perfekt, die triste 50er Jahre Ära des kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin stehenden Kohlestädtchens einzufangen. Alles dreht sich für die Bewohner um die Mine, was Homer und seine Freunde zunächst zu belächelten Außenseitern abstempelt. Doch wer an seinen Traum glaubt, kann selbst dem schwärzesten Mief entkommen und buchstäblich nach den Sternen greifen. Es mag sich dabei um ein zigfach erzähltes Klischee handeln, aber es ist doch auch das unumstößliche Credo Hollywoods, das in diesem erquickenden Drama nicht zuletzt dank des Charismas von Hauptdarsteller Gyllenhaal so überzeugend umgesetzt wurde wie schon lange nicht mehr. „October Sky“ ist ein Film, der ehrlich bewegt und dem ein Sleepererfolg nicht nur an den US-Kinokassen zu wünschen wäre. ara.

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